Forum: Wirtschaft
Kritik an Wahlprogramm: Steuerkonzept der Grünen trifft Mittelschicht
DPA

Das Steuerkonzept der Grünen sorgt für Diskussionen: Der Handwerksverband bezeichnet es als Wachstumsbremse, der Steuerzahlerbund hält das Konzept gar für verfassungswidrig. Steuererhöhungen drohen außerdem nicht nur den Reichen, sondern bereits der Mittelschicht.

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rehabilitant 29.04.2013, 07:48
1. Alles grün

Klar, dass CDU-Holnagel Stimmung macht gegen Rot-Grün.
Ich finde es in Ordnung, dass die obere Mittelschicht etwas belastet wird.

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mr.oizo 29.04.2013, 07:48
2. hoffentlich

wird diese Partei mit ihrer pseudo-Gerechtigkeit endlich im Nirvana verschwinden. Das ist ja wirklich der Albtraum eines jeden Akademikers.

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Thaeve 29.04.2013, 07:48
3. Mittelschicht?

Zitat von sysop
Bis zu einem monatlichen Bruttoeinkommen von 5872 Euro müsse allerdings niemand mehr Steuern zahlen.
SpOn übernimmt da eine seltsame Definition von der Lobby der Reichenschützer.
Mich würde mal interessieren, ob man mit dem einkommen noch zum 2. oder schon zum obersten Dezil der Einkommensbezieher gehört.
Liegt der Betrag über der Beitragsbemessungsgrenze, heißt, gehören diese Einkommensbezieher schon zu jenen, die Prozentual weniger sozialabgaben leisten - wenn sie überhaupt welche leisten, weil sie als Beamte ohnehin davon frei sind oder als Freiberufler im Verhältnis sogar noch günstiger wegkommen, als gesetzlich Versicherte?

Fakt ist - für das Monatseinkommen müssen erhebliche Teile der deutschen Arbeitnehmer 3-6 Monate schuften.
Ich denke, da gibt es schlimmeres, als das der nächste Zweitwagen eine Nummer kleiner ausfällt.

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denkmal65 29.04.2013, 07:48
4. natürlich

ist Umverteilung notwendig. Und wenn jemand statt 10.600 Euro nun nur noch 10.000 monatlich hat ist wohl eher ein "Luxusproblem".
Ich befürchte allerdings das das Geld, das am anderen Ende der Einkommen (bei den Menschen mit 1000,- Euro mtl. - und weniger) fehlt, dort nicht ankommt.

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herecomesthesun 29.04.2013, 07:51
5.

Irgendwie ein schlechter Witz. Seit Jahren versuchen die bürgerlichen Parteien, der Mittelschicht das Kinderkriegen schmackhaft zu machen, und genau hier setzen die Grünen jetzt den Rotstift (sic!) an.

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shokaku 29.04.2013, 07:53
6. Hier könnte ein Titel stehen

Zitat von sysop
Das Steuerkonzept der Grünen sorgt für Diskussionen:
Dann hat es wohl seinen Zweck erfüllt.

Zitat von sysop
Der Handwerksverband bezeichnet es als Wachstumsbremse,
Ist bei den Grünen ja Programm

Zitat von sysop
der Steuerzahlerbund hält das Konzept gar für verfassungswidrig.
Wen interessiert in Europa denn noch irgend eine Verfassung?
Zitat von sysop
Steuererhöhungen drohen außerdem nicht nur den Reichen, sondern bereits der Mittelschicht.
Na, DAS kommt jetzt aber mal überraschend.

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Zaphod 29.04.2013, 07:53
7. Fordern und fördern

Wer es richtig findet, dass Hartz IV-Empfänger nahezu ihr gesamtes "Vermögen" aufbrauchen müssen, bevor sie eine minimale Förderung erhalten, der dürfte auch nichts dagegen haben, wenn er selbst - als leidlich gut verdienender mehr Steuern zahlt. Denn der Staat verlangt von jedem Opfer, damit das Staatswesen weiter funktionieren kann. Im Gegensatz zum Hartz IV-Empfänger, der durch das System in den Ruin getrieben wird, müssen die Besserverdienenden nur etwas von ihrem Wohlstand abgeben. Dieser Verzicht ist gerecht und begrüßenswert. Das Gejammere der Besitzstandswahrer zeigt, dass diese Leute nicht bereit sind, aktiv etwas für Deutschland zu tun, sondern stets und immer nur den eigenen Vorteil suchen.

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LorenzSTR 29.04.2013, 07:54
8. Na klar

Millionäre zählen sich ggb. Milliardären auch zur Mittelschicht. Die Einkommen, die hier genannt werden, dürfen im Billiglohnland BRD getrost der Oberschicht zugerechnet werden. Die Damen und Herren werden wegen der steuerlichen Mehrbelastung nicht am Hungertuch nagen müssen. Ganz sicher ist auch, dass hier jetzt wieder von gewissen Lohnschreibern die üblichen neoliberalen Märchen von den "Leistungsträgern" und dem "Auswandern" ausgepackt werden.

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solace23 29.04.2013, 07:55
9. Ich habe immer grün gewählt...

...seit ich wahlberechtigt bin. Jetzt hat die Partei mich überzeugt, dass es Zeit ist, damit aufzuhören. Und wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhöre, werde ich da nicht der einzige bleiben.

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