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Kritikerin des Gesundheitsministers: Jens Spahn trifft Hartz-IV-Empfängerin
DPA

Erst provozierte Gesundheitsminister Jens Spahn mit einer Bemerkung über Hartz IV, dann lud ihn eine Empfängerin der staatlichen Hilfe zum Gespräch ein. Das Treffen hat nun stattgefunden.

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Rassek 28.04.2018, 19:44
1. Gutes Engagement

Frau Schlensog. Es reicht übrigens wirklich nicht zum Leben.

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Tharsonius 28.04.2018, 19:55
2. Sehr gut!

Auch wenn ich Spahn eher unsympathisch finde, rechne ich es ihm an das er sich so damit auseinander setzt. Weiter so. Volksnähe von Spitzenpolitikern ist in den letzten Jahren sehr ins Intertreffen geraten.

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Frauenversteher007 28.04.2018, 20:03
3. realitätsfremd

Seine Argument mögen plausibel sein, auf den ersten Blick.
Wenn man jedoch wegen seiner politischen Position genauer hinschaut, dann kann dieses Argurment tatsächlich nicht funkionieren.
Sehr wahrscheinlich muss er nie selber einkaufen, also ebenfalls nie Geld für sein tägliches Wohlbefinden ausgeben.
Sehr wahrscheinlich kann er sich ständig nebst kostenfreiem "persönlichem Service" zum Thema Ernährung völlig entspannt anderen Dingen widmen.
Dies erklärt für mich zumindest in diesem Thema seine Weltfremdheit und Realitäts-Verweigerung.
Ganz großen Respekt und weiter viel, viel Öffentlichkeit für diese/unsere echten, massiven Probleme in unserer Gesellschaft für die Frau Schlensog - weiter so..., aufrütteln, tolle Leistung!

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m.ecker 28.04.2018, 20:03
4.

Alleinerziehende Personen mit einem halbwüchsigen Kind erhalten 712?
NETTO plus Warmmiete und ggf. Sonderbedarfe. Da gibt es sicherlich einige berufstätige Alleinerziehende, denen nach Gehaltsabzügen und Abzug der Miete weniger zum Leben bleibt. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Menschen die Hartz IV Diskussion unerträglich finden.

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fettdeckel 28.04.2018, 20:03
5.

"Gutes Engagement. Frau Schlensog. Es reicht übrigens wirklich nicht zum Leben."

Ich finde, sie sieht recht lebendig aus.

HartzIV reicht definitiv zum ÜBERleben. Und für mehr Unterstützung sehe ich den Staat ehrlich gesagt nicht in der Verantwortung. Zu den 415 Euro kommen ja noch allerlei Zuschüsse wie Wohngeld usw.
Dass mancher aber gerne mehr Geld geschenkt haben würde, ist natürlich klar. Man kann ja auch Geld dazuverdienen. Es gibt einen Freibetrag von 100 Euro, das sind dann schon 516 Euro pro Monat. Oder man geht arbeiten bis zu einer Einkommensgrenze von 1200 Euro bzw. 1500 Euro für Personen mit Kind.
Davon kann man dann schon besser leben.

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haarer.15 28.04.2018, 20:04
6. Frau Schlensog und Herr Spahn

Hier trifft harte Realität auf Parallel-Universum. Schonungslos.

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joG 28.04.2018, 20:13
7. Wenn ich vergleiche....

....wie in Deutschland arme Menschen leben mit dem hier in Spanien oder in Rumänien oder mit dem, was ich in den Entwicklungsländern oder Russland sah, so ist es einfach eine völlig verzerrte Wahrnehmung zu behaupten man wäre mit Hartz4 “arm”. Man ist mit dieser Kaufkraft Mittelstand im globalen Vergleich. Nun mag es sein, dass wir wollen, dass Deutsche besser leben als mit Hartz. Das ist aber etwas ganz anderes. Mehr Einkommen zu begründen damit die Personengruppe wäre arm jedoch ist gegenüber den wirklich Armen unverschämt und einfach falsch. Bestenfalls kann man sagen diese Gruppe wäre relative arm. Aber relativ arm ist fast jeder verglichen mit der Oberschicht

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winterwoods 28.04.2018, 20:14
8. Glaubwürdigkeit...

Hätte ich jetzt fast glaubwürdig gefunden - wenn Spahn nicht eine Journalisten- und Fotografen-Wolke mit sich geschleppt hätte.

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eunegin 28.04.2018, 20:17
9. Zwei Menschen am Küchentisch

Und da merkt man, wir sind doch trotzdem alle in einem Boot. Etwas Verständnis und ein Gespräch ist ja schon ein Anfang. Und die Wahrheit -oder besser die Realität- ist irgendwo dazwischen.

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