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Kritischer Bericht über Agrarkonzern Cargill: "Das schlimmste Unternehmen der Welt"
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Ob Aldi, Edeka, Nestlé oder McDonald's - alle haben Produkte von Cargill. Der Konzern ist ein Riese auf dem Agrarmarkt - und laut einem Bericht mitverantwortlich für Kinderarbeit, Regenwaldzerstörung und Umweltverschmutzung.

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heineken2003 11.07.2019, 10:04
30. Mercosur öffnet das Tor

Deswegen sollte man den deutschen Markt abschotten. Wie kann es sein, dass deutsche Bauern mit Auflagen bombardiert werden und trotzdem Produkte auf den Markt gelangen, die diese Auflagen nicht erfüllen. Dafür gibt es nur einen Grund, es füllt sich jemand die Tasche...

Es wird Zeit aufzuwachen, die etablierte „christliche“ Partei in Deutschland wird nie etwas ändern. Zeit auch mal über den Tellerrand zu schauen und vielleicht mal jemanden zu wählen, der auf dem ersten Blick der Landwirtschaft Probleme bereitet, aber der die Probleme bei der Wurzel packt.

Wir brauchen Veränderung und das bald!

Wenn es mit dem Klimawandel weiter geht, kommt Soja bald auch in Deutschland. Dank Mercosur aber nicht konkurrenzfähig.

Ich bin mittelständischer Landwirt und wähle Grün weil ich nicht mehr mitansehen kann, wie sich nichts ändert oder Probleme auf Minderheiten abgewälzt werden. Discounter und Monopolisten werden immer mächtiger, der Landwirt immer ärmer...

Das muss aufhören!

Die Bauernverbände führen uns seit Jahren auf die Schlachtbank der Großunternehmen.

Es wird Zeit etwas zu tun!

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Darkqueen 11.07.2019, 10:04
31.

Zitat von mhwse
diese Produktion - die weder Öko - noch "ohne Gentechnik" ist - muss mit der CRISPR/Cas Methode - langfristig komplett ersetzt werden - Copy/Paste in Modellorganismen - d.h. die Prozesse die jetzt mit der Natur verbunden - industrialisiert ablaufen - müssen außerhalb von natürlichen Umgebungen natürlich nachgebaut werden (1:1) - das meine ich, wenn ich von gepimpter Steinzeit in der Nahrungsproduktion spreche .. da platzen alle Träume von Bio und Öko .. es bleibt nur die Flucht nach Vorne - oder der Planet (bzw. die Artenvielfalt - und wir mit - geht kaputt.) Und wenn jetzt wieder welche mit der Angst vor der Gentechnik kommen - ist längst schon im Futter drin - vor allem im billigen Schnitzel und Hühnchen..
Futtermittel werden ganauso streng überwacht wie Ldebensmittel in den EU kommt kein Genverändertes Futtermittel zum einsatz ausserdem scheinen sie zu denken das in der Tiermast minderwertiges Futter benutzt wird bestimmt nicht

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mlarsen 11.07.2019, 10:05
32.

Zitat von nativebiker
hier sind die Gesetzgeber gefragt. Meine Güte was gibt es bloß für geldgierige Manager. Pfui teufel!
Welche Alternativen schlagen Sie vor ? Wenn man sich anschaut wie die Kommunisten und Sozialisten mit der Umwelt umgegangen sind, scheiden die schonmal aus...

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nadennmallos 11.07.2019, 10:06
33. Wir, die Verbraucher sind schuld, niemand sonst!

Zitat von curlybracket
... der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann Solche Konzerne sind zum großen Teil Schuld, dass wir solche Probleme mit der Umwelt haben. Aber eine noch größere Schuld haben die Regierungen, die tatenlos zusehen.
Diese pseudo-philosophischen Sprüche helfen nicht wirklich weiter. Denn wir reden zwar immer davon, dass wir die Umwelt schützen, aber: Wir wollen's billig, wir wollen SUVs (auf Kosten der Umwelt, aber egal!), wir wollen unbegrenzte E-Mobilität (Ausbeutung verbunden mit, ja leider, auch Kinderarbeit), wir wollen fliegen, skifahren und, und und! Mit einem Satz: Wir möchten sovlel wie möglich, aber so günstig wie möglich! Nun ja, genau das wollen Konzerne auch ... :-)

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Darkqueen 11.07.2019, 10:07
34.

Zitat von nativebiker
hier sind die Gesetzgeber gefragt. Meine Güte was gibt es bloß für geldgierige Manager. Pfui teufel!
Was nützt es wenn denen Präsidenten wie Trump und Bolsonaro denen den roten Teppich ausbreiten und die Umwelt und Naturschutzstandarts senken

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celticbhoy 11.07.2019, 10:08
35.

Die Abkehr von einem Geld-, und Wirtschaftssystem, das auf Zins und Zinseszins beruht, würde die meisten Probleme der Welt lösen. Das bestehende System ist die Ursache fast allen Übels, das Konzerne und Regierungen nicht nach den Bedürfnissen der Menschen und der Umwelt, sondern den Bedürfnissen des Marktes und der eigenen Tasche agieren. Amen.

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JessePinkman 11.07.2019, 10:08
36. Wenn man sowas wieder liest..

... fällt es schwer, nicht zu verzweifeln. Die Welt ist in desolatem Zustand, wir bekommen es nicht mal hin, vernünftige, auch wirtschaftliche Dinge wie Kohleausstieg oder CO2-Steuer im eigenen Land durchzusetzen. Und dann hört man wieder und wieder von solchen Giganten, die aktiv daran arbeiten, die Erde unbewohnbar zu machen und damit reicher und reicher werden.
Wie zur Hölle sollen wir dagegen ankommen?

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bernteone 11.07.2019, 10:08
37. Wer sonst

Es sind immer die großen Aktiengesellchaften und da sind sie auch alle gleich. Wenn es machbar ist auf Kosten der schwächsten und ohne Rücksicht auf Verluste die Gewinne maximieren . Hauptsache die Kasse stimmt , der Verbraucher wird mit jeder Menge Siegel für Umwelt und fairen Handel belogen . Da wird es nur sehr wenige Ausnahmen geben . Das schlimme ist , den Verbraucher stört es nicht , er geht Morgen wieder in den Supermarkt und kauft die gleichen Produkte , Hauptsache günstig . Wobei teuer nicht gleich fair produziert heißt , das Produkt bekommt nur eine schöne Verpackung und eine Menge Siegel ist aber kein Stück besser wie beim Discounter . Nur Made in EU kaufen wäre eine Möglichkeit , da sind wenigsten gewisse Standarts einzuhalten , aber bei den Möglichkeiten der Konzerne die Herkunft zu verschleiern ist man auch nicht auf der sicheren Seite . Dank auch an Frau Klöckner , die immer noch auf freiwillige Transparenz bei Lebensmittel setzt .

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bschmid66 11.07.2019, 10:09
38. Empörung?!

Das Problem dabei ist: Wir alle setzten die Welt dafür ein, dass wir gut gedeihen! Dadurch wird der Fingerzeig aus andere schwierig. Es ist eben an jedem etwas zu verändern, aufgesetzte Empörung hilft da leider nicht!

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dasfred 11.07.2019, 10:09
39. Gut, dass sie nicht unter eigenem Namen im Supermarkt liegen

Ich tue jetzt so, als habe ich den Artikel nicht gelesen. Mach ich beim Einkaufen immer so. Schließlich tut der Handel genug, damit wir nicht mit den Produktionsbedingungen konfrontiert werden. Die Avocado ist hübsch ausgeleuchtet, die Schokolade bunt verpackt mit niedlichen Kühen drauf und bei den Klamotten interessiert nur, dass sie auch wirklich modisch sind. Sogar die schwarzen, schlecht bezahlten Putzkräfte hier vor Ort sollen möglichst dann arbeiten, wenn kein Kunde sie wahrnehmen kann. Das für jeden von uns weltweit statistisch vier Menschen in sklavenähnlichen Verhältnissen arbeiten, habe ich sehr gut verdrängt. Warum auch nicht? Machen wir doch alle. Seit den Anfängen der Kolonien. Armut und Dreck wird exportiert und Konsumgüter importiert. Das nennt man Wohlstand.

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