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Kryptowährung: Bitcoin fällt unter 8000 Dollar
DPA

Die Kryptowährung Bitcoin setzt ihren Abwärtstrend 2018 fort: Seit einem Höchststand Mitte Dezember hat sich der Wert auf der bedeutenden Handelsplattform Bitstamp mehr als halbiert.

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samsix 02.02.2018, 13:10
1. Lebensaufgabe

Nur 1500 neue Kryptowährungen?
Ich fordere das Grundrecht auf die eigene Kryptowährung!
Niemand sollte mir vorschreiben, mit was ich bezahlen will!
.
Ich glaube nicht, dass es in der Menschheitsgeschichte schon mal einen grösseren Blödsinn gab. Ich dachte Evilution richtet sich nach vorne. LOL

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MannAusmNorden 02.02.2018, 13:14
2. War zu erwarten

Dass es sich dabei um eine Blase handelte, die irgendwann platzen (oder wenigstens schrumpfen) muss, war klar. Auch, dass es erst NACH der Zulassung von Optionsscheinen auf die Kryptowährungen zu diesem Sturz kam ist nicht verwunderlich. So konnten dann einige Menschen sicherlich ein Vermögen damit machen, dass der Bitcoin starke Kurseinbrüche verzeichnet. Warum so etwas überhaupt möglich ist, weiß ich aber wirklich nicht...

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ruhepuls 02.02.2018, 13:19
3. Ganz normale Entwicklung...

Der Bitcoin bzw. die Kryptowährungen waren in der Anfangszeit so etwas wie der "Wilde Westen": Ungeregelt, unkontrolliert - und eine Spielwiese für Abenteurer und Zocker. Nicht umsonst bezeichnet man das Berechnen der Coins als "Mining". Und wie beim Goldrausch rannte die Herde los. Reich wurden in Kalifornien nur wenige. Nun ist der Goldrausch vorbei und die Sheriffs erscheinen auf der Bühne. War zu erwarten. Allein der gigantische Energiebedarf beim Berechnen musste früher oder später eine staatliche Kontrolle geradezu herbeizwingen. Nachdem nun die Zocker mehr und mehr abspringen, kann der Bitcoin (und andere Kryptowährungen) vielleicht wieder das sein, was er eigentlich sein sollte, ein Mittel zur Zahlung.

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Newspeak 02.02.2018, 13:24
4. ...

Zitat von samsix
Nur 1500 neue Kryptowährungen? Ich fordere das Grundrecht auf die eigene Kryptowährung! Niemand sollte mir vorschreiben, mit was ich bezahlen will! . Ich glaube nicht, dass es in der Menschheitsgeschichte schon mal einen grösseren Blödsinn gab. Ich dachte Evilution richtet sich nach vorne. LOL
Evolution richtet sich nach gar nichts.

Die Vermehrung der Kryptowaehrungen ist eine Art Mutation, die dem Markt am Besten angepasste Waehrung wird dann selektiert. Angepasst bedeutet aber nicht absolut optimal. Es gibt normalerweise keinen Selektionsgrund fuer die "beste" Spezies, weil es normalerweise gar nicht klar ist, was damit gemeint sein soll.

Wenn Sie, nebenbei, eine eigene Kryptowaehrung gruenden wollen, steht ihnen das doch frei. Das ist doch das Tolle daran, dass es Niemanden gibt, der ihnen da etwas vorschreiben kann. Nur machen muss man es dann auch.

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herbert.maierhuber 02.02.2018, 13:33
5. Keine Panik!

Die Ängstlichen werden jetzt natürlich kalte Füße bekommen. Der Profianleger wird das billige Angebot aufkaufen und der sicheren Hausse entspannt entgegensehen.

Der Bitcoin wird bleiben, das ist absolut sicher. Wo genau die Bodenbildung stattfindet kann natürlich niemand exakt vorhersehen - die Experten sind sich aber einig: es wird eine solide Unterstützung geben.

Also: Jetzt einsteigen und eventuelle kleinere Anfangsverluste mit der sicheren Gewissheit eines baldigen Kursanstiegs in Kauf nehmen. Wenn der BTC noch günstiger wird: nachschießen, nicht abstoßen! Am besten mit Hebel.

Let's buy it!

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kakadu 02.02.2018, 13:40
6.

Zitat von Newspeak
Evolution richtet sich nach gar nichts. Die Vermehrung der Kryptowaehrungen ist eine Art Mutation, die dem Markt am Besten angepasste Waehrung wird dann selektiert. Angepasst bedeutet aber nicht absolut optimal. Es gibt normalerweise keinen Selektionsgrund fuer die "beste" Spezies, weil es normalerweise gar nicht klar ist, was damit gemeint sein soll. Wenn Sie, nebenbei, eine eigene Kryptowaehrung gruenden wollen, steht ihnen das doch frei. Das ist doch das Tolle daran, dass es Niemanden gibt, der ihnen da etwas vorschreiben kann. Nur machen muss man es dann auch.
Aber dann muss man wissen, wie die Technologie wirklich funktioniert. Man muss Aufwand betreiben und viel Frust ertragen, bis man die Sache so verstanden hat, dass man es auch praktisch anwenden könnte. Darüberhinaus benötigt man schlußendlich eine kreative Business Idee, für die man mittels eigener Kryptowährung und einer ICO das Kapital erwirtschaftet. Es ist eben leichter und einfacher über die Evolution zu reden und die Menschheit als blöd hinzustellen.

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mcmercy 02.02.2018, 13:48
7.

Zitat von ruhepuls
Nachdem nun die Zocker mehr und mehr abspringen, kann der Bitcoin (und andere Kryptowährungen) vielleicht wieder das sein, was er eigentlich sein sollte, ein Mittel zur Zahlung.
Und genau dafür ist er ja denkbar ungeeignet und überflüssig, weil zum Zahlen gibt es ja schon ein etablieteres Tauschmittel, nennt sich Geld. Geld kann ich überall problemlos und anerkannt tauschen und übertragen in Bar und elektronisch mit unzähligen im Wettbewerb stehenden Dienstleistern genannt Banken. Und wie wir in einem anderen Artikel gelesen haben, ist der einzige Vorteil der Cyberwährungen, die Anonymität ja nur ein Märchen, denn die hinter den Wahrungen stehenden Technologien speichern öffentlich zugänglich jede einzelne Transaktion, dann doch lieber Bargeld, das funktioniert sogar ohne Strom.

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zeisig 02.02.2018, 13:51
8. Ich freue mich.

Alles was lediglich zum Spekulieren taugt, gleichzeitig aber keine Substanz hat, sozusagen aus Nichts besteht, gehört geächtet und in die Tonne getreten. Ich gönne es Jedem, der damit auf die Schnauze fällt.

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ghostriderone 02.02.2018, 14:14
9.

Zitat von zeisig
Ich gönne es Jedem, der damit auf die Schnauze fällt.
Ja, das gönne ich Ihnen ja auch von Herzen. MIR kam allerdings der Gedanke, dass hinter dem Kursverlust des Bitcoin auch etwas Kampagne steckt. Es KANN denjenigen, die Geld/Währungen ausgeben, also den Regierungen, nicht recht sein, dass sich ein von ihrem Zugriff unabhängiges Zahlungsmittel entwickelt. Diese Vermutung darf auch jeder gerne Verschwörungstheorie nennen.
Letztlich sind Währungen seit der Abschaffung des Goldstandards auch nur eine Vertrauenssache. Hinter einem Geldschein oder einer Münze steckt schließlich auch nicht viel substanzieller Wert.

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