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Kryptowährung überspringt 8000-Dollar-Marke: Schon wieder Bitcoin-Hype - schon wieder
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Weil US-Konzerne in den Handel mit Kryptowährungen einsteigen wollen, steigt der Bitcoin-Kurs stark. Allerdings befeuern auch dubiose Finanzströme den neuen Hype.

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Haarfoen 15.05.2019, 18:27
1. Bitcoin = CO²- Wahnsinn

Enttäuschender Artikel, nicht mehr zeitgemäß und von gestern. Die digitale Produktion von Bitcoins verbraucht Unmengen an Energie und ist deshalb extrem CO²- intensiv. Die Gesamtproduktion von Bitcoins verbraucht nach einer Schätzung von Prof. Harald Lesch soviel wie der Gesamtverbrauch an Strom von Dänemark mit stark zunehmender Tendenz. Kein Mensch braucht diese Krypto- Währungen, außer profitgierige Geier. Insoweit braucht es ein Verbot für die Produktion und den Handel mit/von diesem klimaschädlichen Unfug. Die Gewinne zahlen nachfolgende Generationen, die an dem CO² zugrunde gehen. Weg damit - sofort!

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Knossos 15.05.2019, 18:47
2.

Selbst technisch nix von Kryptowährungen verstehend, scheint mir aber, daß sie eine Chance bedeuten, besserer und sicherer über Herkunft von Waren informiert zu sein, als auch vor pekuniären Einkeilern und Halsabschneidern bewahrt zu werden.

Zudem muß diese Geldform nicht von aktuellen Mängel behaftet bleiben.
Meinersich weiß von einem sehr versierten Informatiker, der an einer Cryptowährung arbeitet, mit der kein Energie intensives Mining mehr anzuliegen hat, Stabilitätsproblem durch Automatisation der Preisindikatoren auf der Blockchain gelöst werden, und auch Geldmengensteuerung auf der Blockchain auf solche Weise stattfinden soll.

Wie wir uns erinnern, wurde manche technische Neuerung -wie z.B. die Kreditkarte oder der Internethandel- nach erstem Anlauf totgesagt, um heute funktionierender Bestandteil des Alltags zu sein.

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Klaatu Barada Nikto 15.05.2019, 19:21
3. Über 75% aus regenerativen Energien

Die Bitcoin-Miner verbrauchen inzwischen zu fast 80% Strom aus regenerativen Energiequellen. Tendenz steigend. Ich habe eine recht hohe Meinung von Prof. Lesch, aber dessen Wissensstand scheint hierbei überholt oder sein Beitrag dazu schon etwas älter zu sein. Wenn unsere Industrie nur ihren Stromverbrauch innerhalb der nächsten 10 Jahre zu 80% aus regenerativen Quellen beziehen würde. Und etwas dezentrales wie Bitcoin kann man nicht per Gesetz verbieten, jedenfalls nicht erfolgreich. Das ist ja Der Clou daran. Demnächst bringt HTC ein Smartphone auf den Markt, das eine Bitcoin-Fullnode betreiben kann. Das wird die Dezentralität nochmal immens ansteigen lassen. Der Artikel übrigens ist äußerst aktuell, akkurat und angenehm neutral gehalten.

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Gedanke 15.05.2019, 19:36
4. Dekoration = CO²- Wahnsinn

Zitat von Haarfoen
Enttäuschender Artikel, nicht mehr zeitgemäß und von gestern. Die digitale Produktion von Bitcoins verbraucht Unmengen an Energie und ist deshalb extrem CO²- intensiv. Die Gesamtproduktion von Bitcoins verbraucht nach einer Schätzung von Prof. Harald Lesch soviel wie der Gesamtverbrauch an Strom von Dänemark mit stark zunehmender Tendenz. Kein Mensch braucht diese Krypto- Währungen, außer profitgierige Geier. Insoweit braucht es ein Verbot für die Produktion und den Handel mit/von diesem klimaschädlichen Unfug. Die Gewinne zahlen nachfolgende Generationen, die an dem CO² zugrunde gehen. Weg damit - sofort!
Enttäuschender Artikel, nicht mehr zeitgemäß und von gestern. Die physische Produktion von Dekoration verbraucht Unmengen an Energie und ist deshalb extrem CO²- intensiv. Die Gesamtproduktion von Deko-Artikeln verbraucht nach einer Schätzung von Prof. Gedanke soviel wie der Gesamtverbrauch an Strom von Dänemark mit stark zunehmender Tendenz. Kein Mensch braucht diesen Deko-Kram, außer profitgierige Geier. Insoweit braucht es ein Verbot für die Produktion und den Handel mit/von diesem klimaschädlichen Unfug. Die Gewinne zahlen nachfolgende Generationen, die an dem CO² zugrunde gehen. Weg damit - sofort!
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Ich war so frei und habe Ihr geistiges Eigentum geklaut und etwas angepasst ;-) Im Ernst, es gibt auch positive Aspekte der Blockchain und es werden eine Menge anderer Dinge gemacht die weniger Nutzen haben und der Menschheit trotzdem heilig sind...

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zeichenkette 15.05.2019, 19:41
5. Tja

Dass die Produktion von Bitcoins so energieaufwendig ist und immer aufwendiger wird, ist für eine solche Währung unabdingbar, denn nur so kann man sicherstellen, dass nicht jeder einfach so viele produziert, wie er gerne hätte. Dass das damit erst einmal zu einem Spekulationsobjekt wird, stimmt aber natürlich auch.

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tom2_bei_facebook 15.05.2019, 19:59
6. Auch "nomales" Geld braucht Energie

Immer diese Hinweis auf den hohen Energieverbrauch des Bitcoin-Minings ... Ich vermute, dass auch das Herstellen, Lagern und Versenden von "normalem" Geld enorme Energiemengen benötigt. Und der weltweite Börsenhandel dürfte auch nicht mit einer 220V-Steckdose auskommen. Warum jammert da keiner drüber?

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vigilante 15.05.2019, 20:06
7. Blase? Nein, Zyklus!

Seit der Bitcoin existiert, bewegt er sich in Zyklen: Stagnation, langsamer Anstieg, Boom und anschließend massiver Abverkauf und Verzweiflung - und damit bewegt er sich exakt so, wie es der Aktienmarkt auch tut, nur: mit höheren Ausschlägen.

Fazit: Der Bärenmarkt scheint vorbei, und die jetzigen 8.000 Dollar sind nur ein Anfang, denn jeder Zyklus des BTC und aller anderen Coins schlug bisher höher aus als der vorige. Ich bin gespannt - und mein Wallet ebenso! :)

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ArnoNyhm1984 15.05.2019, 21:00
8. es gibt bessere Alternativen

Zitat von zeichenkette
Dass die Produktion von Bitcoins so energieaufwendig ist und immer aufwendiger wird, ist für eine solche Währung unabdingbar, denn nur so kann man sicherstellen, dass nicht jeder einfach so viele produziert, wie er gerne hätte.
Nein, es gibt auch Kryptowährungen, die -anders als Bitcoin- keine energieverschwendende "proof-of-work"-Methode anwenden müssen! Ethereum bspw. geht gerade in Richtung zumindest einer Mischung aus "proof-of-stake", DFinity nutzt von vorneherein nur "proof-of-stake". -Weil die horrende Energierechnung der "proof-of-work"-Algorithmen ja letztlich auch von der Gesamtheit der Nutzer irgendwie finanziert werden muss, werden solche Verfahren (und Bitcoin gehört dazu!) schlichtweg aufgrund ökonomischen Zwangs von der Bildfläche verschwinden!

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bluescreen70 15.05.2019, 21:04
9. Unglaublich, wie kurz das Gedächtnis der Leute ist

oder wie groß die Dummheit. Denn fundamental hat sich nichts geändert. Als Zahlungsmittel sind Bitcoin sind aus verschiedenen Gründen unbrauchbar. Energieverbrauch, Wertschwankungen, eingebaute Deflation, Argwohn von Regierungen und Zentralbanken und viele mehr. Als Anlageinvestment taugen sie nur, sofern man der Meinung ist, die Greater-Fool-Theorie reicht als als nachhaltiger Wertsteigerungsgrund aus. Mehr ist da nämlich nicht.

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