Forum: Wirtschaft
Kühnerts Kapitalismus-Kritik: Wem Deutschland gehört (und wem nicht)
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Kevin Kühnerts Sehnsucht nach dem Sozialismus hat Empörung ausgelöst - und die Debatte über Ungleichheit wiederbelebt. Wie gerecht sind Eigentum und Macht in Deutschland verteilt? Eine ernüchternde Bestandsaufnahme.

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Niteftef 11.05.2019, 15:45
490. Nummer zwei sagt nicht die Wahrheit

Ich habe sie gegoogelt, die angeblich aus "normalen Verhältnissen" kommen. Sie sind schon reich geboren worden.
Reichtum durch eigene Arbeit gibt es nicht.

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Mel.M 14.05.2019, 12:27
491. Vermögensverteilung in sozialistischen Ländern

Können wir diese Analyse mal mal mit der von Venezuela vergleichen. Ich meine, die Linken führen Venezuela immer gerne an. Immerhin ist Chávez damals mit Verstaatlichung und Enteignung angetreten und hat das auch ziemlich durchgezogen. Heute liegt das Vermögen wahrscheinlich eher bei den Parteifunktionen, der Familie Maduro und den 2.000 Generälen.

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sulamith 21.07.2019, 07:31
492. Leistungslose Erbschaften

Zitat von Jb_007
Mein Vater hat sein Leben lang hart gearbeitet und mir seine 5 Mio. Villa vererbt. Fordern Sie tatsaechlich, dass mir 90% davon weggenommen werden, nur weil ich dieses Vermoegen nicht selbst erwirtschaftet habe? Unfassbar!
Nicht 90%, aber ca. 10-15 %, denn Sie nutzen, schon wenn Sie ein Geschäft betreten oder zum Arzt gehen, die Dienstleistungen all jener Menschen, die täglich arbeiten und nicht zu den Erben gehören. Ihr Vater hat sich seine Villa erarbeitet, davor ziehe ich den Hut. Aber haben Sie denn schon einmal etwas in Ihrem Leben geleistet? Ich habe vor jedem Bauarbeiter, jeder Friseurin und jedem Tierpfleger, die täglich einen guten Job machen, Respekt. Für Erben, die nur die Hand aufhalten und ein Drohnendasein führen, habe ich jedoch nur Verachtung übrig.

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yvowald@freenet.de 21.07.2019, 12:09
493. Sozialismus beruht auf Gleichheit und Bürderlichkeit

Zitat von Mel.M
Können wir diese Analyse mal mal mit der von Venezuela vergleichen. Ich meine, die Linken führen Venezuela immer gerne an. Immerhin ist Chávez damals mit Verstaatlichung und Enteignung angetreten und hat das auch ziemlich durchgezogen. Heute liegt das Vermögen wahrscheinlich eher bei den Parteifunktionen, der Familie Maduro und den 2.000 Generälen.
Deshalb ist es ja auch vollkommen falsch und unzutreffend, etwa Venezuela als "sozialistisches" Land zu bezeichnen.
Dort herrschen die Staatskapitalisten, also Politikerinnen und Politiker, die sich Volksvermögen "unter den Nagel gerissen haben" und jetzt in Sauss und Brauss leben.
Ein solches Staatswesen ist das exakte Gegenstück zu einem Sozialismus, der auf Gleichheit und Brüderlichkeit beruht.

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regelaltersrentner 21.07.2019, 17:52
494.

Zitat von sulamith
Nicht 90%, aber ca. 10-15 %, denn Sie nutzen, schon wenn Sie ein Geschäft betreten oder zum Arzt gehen, die Dienstleistungen all jener Menschen, die täglich arbeiten und nicht zu den Erben gehören. Ihr Vater hat sich seine Villa erarbeitet, davor ziehe ich den Hut. Aber haben Sie denn schon einmal etwas in Ihrem Leben geleistet? Ich habe vor jedem Bauarbeiter, jeder Friseurin und jedem Tierpfleger, die täglich einen guten Job machen, Respekt. Für Erben, die nur die Hand aufhalten und ein Drohnendasein führen, habe ich jedoch nur Verachtung übrig.
Es ist eine traurige Geschichte, wenn man nichts geerbt hat. Sie können diesen Teufelskreis unterbrechen und ihren Kindern was vererben.

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