Forum: Wirtschaft
Kürzungen beim Militär: Amerika spart am Supermacht-Status

2,4 Billionen Dollar will die US-Regierung aus*dem Budget streichen, bis zu ein Drittel davon beim Militär. Die Rüstungsindustrie*wappnet sich schon zur Lobbyschlacht. Amerika sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Wie lange kann sich das Land seinen Rang als globale Supermacht noch leisten?

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donbilbo 02.08.2011, 17:40
10.

Ich wünsche mir, dass Amerika endlich Ernst macht. Ich werde lachen, wenn es in Zukunft heisst: Deutscher Soldat in Afghanistan verblutet, weil die Hubschrauber der Amerikaner nicht mehr kommen. Oder: Menschen in Haiti krepieren auf der Strasse, weil kein Atom-Flugzeugträger der Amerikaner direkt vor der Küste kreuzt und Soforthilfe leistet und plötzlich alle schreien: Wir können das nicht leisten, wie können es die bösen Amis wagen, wegen ein paar Milliarden Dollar nicht mehr zu helfen.
Obwohl, eigentlich ist das nicht zum Lachen sondern zum Heulen.

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jomo3 02.08.2011, 17:42
11. ??!!

Zitat von sysop
2,4 Billionen Dollar will die US-Regierung aus*dem Budget streichen, bis zu ein Drittel davon beim Militär. Die Rüstungsindustrie*wappnet sich schon zur Lobbyschlacht. Amerika sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Wie lange kann sich das Land seinen Rang als globale Supermacht noch leisten?
Was für eine Frage!
Ronald Reagan hat in den frühen 1980er Jahren die UDSSR mit Überbewaffnung bezwungen. Ein politisch toller Streich.
Und der war extrem teuer.
Ja glaubt denn diese beschissene Halliburton-Connection, das könne ewig so weiter gehen ?

Von einem Krieg in den Nächsten usw. usf. ?

Ja, glaubt denn jemand, dass eine Supermacht von sowas existieren kann ?

An den Börsen vielleicht, aber sonst nirgendwo.

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Wolf_68 02.08.2011, 17:43
12. ....

Zitat von sysop
Wie lange kann sich das Land seinen Rang als globale Supermacht noch leisten?
Die Frage sollte lauten, wie die Welt aussehen wird, wenn die USA es nicht mehr sein werden.

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Dominik Menakker 02.08.2011, 17:43
13. Kein Titel

Zitat von heinz.mann
vielleicht machen Sie ja endlich mal Ihre Militärbasen hier in Deutschland dicht.
Das Geheule an jedem lokalen Standort der geschlossen wird höre ich heute schon.

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seiwol 02.08.2011, 17:43
14. Vermutlich Ossi

Zitat von heinz.mann
vielleicht machen Sie ja endlich mal Ihre Militärbasen hier in Deutschland dicht.
Was der davon betroffenen deutschen Bevölkerung dann überwiegend gar nicht gefallen würde.

Sie sind vermutlich ein Ossi, dann sei Ihnen gesagt, die Amerikaner waren im Gegensatz zu den Russen immer überwiegend sehr beliebt bei der Bevölkerung und da sie meistens auch noch in Strukturschwachen Regionen stationiert waren und sind hatte die dort Wohnende Bevölkerung handfeste Wirtschaftliche Vorteile durch die Amerikaner, weil sie Geld in die Region gebracht haben und auch Arbeitgeber waren.

Im Übrigen war der Freiheitsgedanke in der Bundesrepublik auch noch deutlich ausgeprägter als wir noch unter Besatzungsrecht standen also vor 1990. Grotesk aber leider wahr.

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hansulrich47 02.08.2011, 17:51
15. Wo ist das Problem?

Es ist nicht besonders sinnvoll und üblicherweise hilft es auch überhaupt nichts, Kriege zu führen. Das haben Vietnam, Irak und Afganistan gezeigt.
Eine Nation kann ihre Resourcen besser nutzen, wenn sie sich nicht in Kriegen verzettelt, ganz besonders in Kriegen, die mit den politisch erlaubten Mittel nicht zu gewinnen sind.
Rückzug aus Afganistan und zwar sofort! Auch für die Bundeswehr!
Die sich grämen sind die Rüstungsindustriellen. Der Republikaner-Clique um Bush und Co. wird aber sicher wieder etwas einfallen, um Umsatz zu machen und Kohle zu scheffeln.

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diefreiheitdermeinung 02.08.2011, 17:51
16. Wir haben es und doch staendig gewuenscht

dass die USA von dem angeblich hohen Ross runterkommen, die angebliche Rolle des Weltpolizisten endlich fallenlassen, der Militaerapparat zusammengestutzt wird, militaerische Interventionen nicht immer von den USA proponiert und durchgefuehrt werden. Unser Wunsch geht nun in Erfuellung! Und ploetzlich maulen die Europaer? Ja, Leute jetzt muessen wir wohl unseren Dreck im Kosovo, Libyen, Afghanistan, am Horn von Afrika und sonstwo alleine machen. Wir haben es uns ja so gewuenscht.

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mars81 02.08.2011, 17:52
17. R. I. P. Usa!!!

Also, mir macht es wirklich nichts aus, wenn die Amerikaner finanziell kürzer treten. Die waren sowieso in letzter Zeit eine überblähte Angelegenheit gewesen.
Mir ging auch Ihr arrogantes Supermachtgehabe sowieso auf den Keks.
Auch wenn es gewisse Lobbygruppen beim amerikanischen Militär und woanders nicht wahrhaben wollen, es hat bis jetzt kein Imperium gegeben, dass auf ewig hielt. Alle sind bisher untergegangen und wie es aussieht, ist die USA der nächste Kandidat dafür.
Wenn sich aber Amerika gesundschrumpfen würde und sich nicht mehr als Weltpolizei aufführt, gäbe eine Chance zum Überleben des Staates.
Da ich aber daran nicht so glaube, kann ich nur sagen:
R. I. P. USA!!!
Schade, dass dieses multikulturelle Experiment so enden muss. Ich hätte diesem noch einige Jahrhunderte gegönnt.

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jomo3 02.08.2011, 17:54
18. Linkspopulistische Plärrer

Zitat von irobot
Glauben Sie. Aber wenn die US-Streitkräfte bei uns ihre Basen dicht machen, geht doch gleich das Geheul in den betroffenen Städten los. Und die Forderung nach irgendwelchen Ausgleichszahlungen.
Die Kosten für die Basen in D dürften wohl lächerlich sein verglichen mit den Kosten für Angriffskriege und deren Aufbau.
Und die USA machen die Basen doch garnicht dicht.
Ein paar linkspopulistische Plärrer wollen USA aus dem Land haben, sonst niemand.

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bn 02.08.2011, 17:54
19.

Den Zahlen nach noch ziemlich lange.
Amerikas Steuerquote liegt bei 18%. Erhoehen Sie die mal auf EU-typische 40-50 Prozent, da koennen Sie den Militaerhaushalt verdoppeln _und_ die ganzen Schulden zurueckzahlen. Kein Problem, muss nur politisch gewollt werden, von der wirtschaftlichen Macht her waere Amerika sicherlich noch mindestens 10, 20 Jahre in der Lage dazu. Dann wird China langsam aufschliessen, wenn es weiterhin so schnell waechst wie in den letzten 30 Jahren.

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