Forum: Wirtschaft
Kürzungen beim Militär: Amerika spart am Supermacht-Status

2,4 Billionen Dollar will die US-Regierung aus*dem Budget streichen, bis zu ein Drittel davon beim Militär. Die Rüstungsindustrie*wappnet sich schon zur Lobbyschlacht. Amerika sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Wie lange kann sich das Land seinen Rang als globale Supermacht noch leisten?

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diefreiheitdermeinung 02.08.2011, 17:57
20. Totgesagte

Zitat von mars81
Also, mir macht es wirklich nichts aus, wenn die Amerikaner finanziell kürzer treten. Die waren sowieso in letzter Zeit eine überblähte Angelegenheit gewesen. Mir ging auch Ihr arrogantes Supermachtgehabe sowieso auf den Keks. Auch wenn es .....
leben meistens etwas laenger. Und was Multikulti heisst das lernen wir ja grade in DE. Wir sind ja SOOOO toll, wir werden das natuerlich 100%ig besser als jeder US Amerikaner machen. Garantiert. Egal: auf unsere Krokodilstraenen und unser sarkastisches Mitleid koennen die meisten Amerikaner gerne verzichten. Die werden schon klarkommen wenn sie nicht mehr fuer uns die Kastanien aus dem Feuer holen muessen.

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hdudeck 02.08.2011, 17:57
21. Wenn es dann

soweit kommt kann sich EDAS richtig darueber freuen, das Boing den Tankerauftrag bekommen hat. Falls die Einsparungen durchkommen, werden auch nicht mehr so viele Tankflugzeuge benoetigt. Das bedeuted fuer Boing hoehere Entwicklungskosten per Flugzeug und weniger Einnahmen, weniger freie Mittel fuer Investments im zivilen Bereich. Manchmal verwandelt sich eine vermeintliche Niederlage in eine Sieg.

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Gerhard_Rohlfs 02.08.2011, 17:59
22. Zu wenig zu spät

Zitat von sysop
2,4 Billionen Dollar will die US-Regierung aus*dem Budget streichen, bis zu ein Drittel davon beim Militär. Die Rüstungsindustrie*wappnet sich schon zur Lobbyschlacht. Amerika sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Wie lange kann sich das Land seinen Rang als globale Supermacht noch leisten?
Bei den 2,4 Billionen Dollar handelt es sich um die Gesamtsumme der geplanten Einsparungen in den kommenden zehn Jahren, kein ganz unwichtiges Detail. Auf das Militär entfällt ein Drittel davon, 800 Milliarden Dollar.

Nach einer anderen Berechnung geht es um Kürzungen bei der Rüstung um 350 Milliarden Dollar, in einer zweiten Runde dann um weitere 600 Milliarden Dollar, zusammen 950 Milliarden - in zehn Jahren.

Macht also pro Jahr Einsparungen beim Militär zwischen 80 und 95 Milliarden Dollar - bei einem Rüstungshaushalt von über 1.000 Milliarden Dollar, wenn man militärische Nuklearprogramme und militärische Geheimdienste mit einbezieht.

Die paar Sparmassnahmen werden nichts mehr nützen.

Aus Deutschland werden sie allerdings zuletzt abziehen: Ihren Goldesel lassen die USA erst dann laufen, wenn sie so in Schwierigkeiten versinken, dass es gar nicht mehr anders geht.

Da müssten die Deutschen schon etwas aktiver werden.

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snurdlebug 02.08.2011, 18:00
23. Pleitegeyer Amerike

Zitat von sysop
2,4 Billionen Dollar will die US-Regierung aus*dem Budget streichen, bis zu ein Drittel davon beim Militär. Die Rüstungsindustrie*wappnet sich schon zur Lobbyschlacht. Amerika sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Wie lange kann sich das Land seinen Rang als globale Supermacht noch leisten?
Amerika ist heute der Pleitegeier der Welt, Wie können sie da eine Supermacht sein? Die Menschen haben nur noch rudimentäre Bildung, und jeder ist nur noch an seinem eigentlichen Weiterkommen interessiertes. Einwanderung von ungebildeten Kulturfremden hat alles zertsört was eigentlich früher die Nation beflügelt hat.

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KTScholz 02.08.2011, 18:02
24. Katzenjammer

Das ist ein ziemlicher Katzenjammer. http://www.sublimeoblivion.com/2010/...ab-rearmament/
Wenn die US Steuerzahler weniger Rüstung bezahlen, dann müssen die Profiteure des amerikanischen Militärs ihre freerider Position verlassen und den amerikanischen MIK finanziell unterstützen indem sie selbst Waffen kaufen. So oder so, die amerikanische Rüstung hat da eine win-win Situation. Supermacht zu sein ist sowieso eine dumme Idee, weil man dann viel zu viele Feinde hat.

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Tom-d 02.08.2011, 18:03
25. ì

Zitat von sysop
2,4 Billionen Dollar will die US-Regierung aus*dem Budget streichen, bis zu ein Drittel davon beim Militär. Die Rüstungsindustrie*wappnet sich schon zur Lobbyschlacht. Amerika sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Wie lange kann sich das Land seinen Rang als globale Supermacht noch leisten?
Die Welt atmet auf. Der Unterdrücker bricht zusammen. Die Tyrranei und Kriegstreiberei hat bald ein Ende

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Tom-d 02.08.2011, 18:05
26. ▒

Zitat von Wolf_68
Die Frage sollte lauten, wie die Welt aussehen wird, wenn die USA es nicht mehr sein werden.
Viel besser

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Schopenhauer69 02.08.2011, 18:06
27. Wer mault denn?

Zitat von diefreiheitdermeinung
dass die USA von dem angeblich hohen Ross runterkommen, die angebliche Rolle des Weltpolizisten endlich fallenlassen, der Militaerapparat zusammengestutzt wird, militaerische Interventionen nicht immer von den USA proponiert und durchgefuehrt werden. Unser Wunsch geht nun in Erfuellung! Und ploetzlich maulen die Europaer? Ja, Leute jetzt muessen wir wohl unseren Dreck im Kosovo, Libyen, Afghanistan, am Horn von Afrika und sonstwo alleine machen. Wir haben es uns ja so gewuenscht.
Der europäische Bürger?Oder meinen Sie eher unsere bierseligen Politiker?

Wie wäre es denn, wenn wir uns auf so einen Dreck gar nicht mehr einlassen würden und die UNO (Blauhelme) einfach mehr Richlinienkompetenzen ihrer über 190 Mitgliedsstaaten bekommen würden?
Dann hätte das Kaschperle-Theater in New York endlich mal Aufgaben, welche ihre fetten Grüß-August Bezüge rechtfertigen würden.

Nur so am Rande erwähnt...

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hazadeur 02.08.2011, 18:06
28. .

Zitat von sysop
2,4 Billionen Dollar will die US-Regierung aus*dem Budget streichen, bis zu ein Drittel davon beim Militär. Die Rüstungsindustrie*wappnet sich schon zur Lobbyschlacht. Amerika sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Wie lange kann sich das Land seinen Rang als globale Supermacht noch leisten?
Die reine Landesverteidigung sollte trotz Einsparungen gesichert sein.

Schon jetzt sind die USA jedem anderen Land militärtechnisch übelegen. Diese Überlegenheit auszubauen ist quasi sinnlos, zumal andere Nationen ebenfalls wegen Geldmangels nicht nachlegen (können). Beispiel Deutschland. Es gibt keinen modernen "Leopard 3" Panzer, sondern die alte Leo2-Möhre wird immer wieder aufgepeppelt.

Die USA investieren viel Geld in Kriege, deren Führungswürdigkeit mehr als fragwürdig ist. Afghanistan, Irak II oder jetzt Lybien - das sind Milliardendollargräber. Stellen die USA ihr imperalistisches Gehabe ein, können sie problemlos viele Dollar sparen (natürlich zu Lasten der Rüstungsindustrie).

Unter die Räder kommen natürlich Firmen, die an Forschung und Entwicklung beteiligt sind, sowie Unternehmen die Verschleißmaterial (z.B. alle Arten von Munition) liefern.

Investieren wird die US-Army dann wohl nur noch sehr gezielt und punktuell in Waffensysteme, die einen tatsächlichen Nutzen haben, wie z.B. die Drohnen.

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Rodelkoenig 02.08.2011, 18:06
29. Hier könnte Ihre Werbung stehen!

Zitat von sysop
2,4 Billionen Dollar will die US-Regierung aus dem Budget streichen, bis zu ein Drittel davon beim Militär. Die Rüstungsindustrie wappnet sich schon zur Lobbyschlacht. Amerika sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Wie lange kann sich das Land seinen Rang als globale Supermacht noch leisten?
Die Sowjets mussten auch lernen, dass man nicht gleichzeitg Butter UND eine riesige Militärmaschinerie leisten kann. Die Sowjets haben sich gegen die Butter entschieden, was nach gewisser Zeit zu inneren Unruhen und zum Sturz des Systems geführt hat. Die Amerikaner machen jetzt den gleichen Fehler bzw. haben ihn schon gemacht.

Viele Grüße

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