Forum: Wirtschaft
Kungelei-Vorwürfe: Post soll Milliarden zu viel Porto kassiert haben

Gab es Geheimabsprachen mit der Aufsichtsbehörde? Die Post hat ihre Kunden womöglich um bis zu*fünf Milliarden Euro betrogen. Das behaupten nach SPIEGEL-Informationen zumindest Anwälte privater Konkurrenten. Dem*Unternehmen drohen Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe.

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rondon 20.11.2011, 09:12
1. und die Banken?

Klüngelei sollte man auch mal den Banken vorwerfen, die aufgrund des Geschäftsmodells Giralgeldschöpfung völlig ungerechtfertigt Billionen kassieren..einzig es wird einfach ignoriert: http://bit.ly/vMUskg

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Klaus.G 20.11.2011, 09:17
2. Passieren wird nichts............

das wird keine Konsequenzen haben. In diesem Staat Korruption ja fast schon zur Pflicht geworden, Ehrlichkeit ist eine Untugend geworden. Und darum wird nichts, aber auch gar nichts den dafür Verantwortlichen passieren...

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Revan 20.11.2011, 09:53
3. Pfui Spinne Politik

Zeitpunkt und Inhalt dieser Durchstechereien sind typisch für die widerliche Art und Weise wie bei uns Politik gemacht wird.

Die Politik will den unbequemen und einen guten Job machedben Kurth ablösen, um ihn durch einen "verdienten" Provinzpolitiker zu ersetzen. Da passen solche Anschuldigungen natürlich perfekt, irgendwas bleibt immer hängen und Zumwinkel und Kurth in einem Raum, perfider geht es nicht wenn man Stimmung machen will.

Politik ist halt ein dreckiges Geschäft. Kein Wunder dass kompetente Menschen aus Wirtschaft und Wissenschaft um diesen Sumpf einen weiten Bogen machen.

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happy2009 20.11.2011, 10:01
4. erzwungener Titel-warum eigentlich

Jetzt beginnt wieder die Neiddebatte über die Post welche die Kunden abzocken würde

Die armen privaten Konkurrenzunternehmer....
-welche Dumpinglöhne bezahlen
-welche mit Scheinselbständigen arbeiten
-welche oft nur per ausgelieferter Sendung bezahlen
-welche mit fragwürdiger Berufsbezeichnung Tarifverträge unterlaufen
-welche sich die Rosinen herauspicken
-welche dank Lohngefüge minimlaste Beiträge zur Sozial und Rentenkasse bezahlen

packen nun den Vorwurf des Betruges aus.

Privatsierung ist gut und recht in manchen Bereichen, aber man sollte für Waffengleichheit sorgen, und dann eben der Post auch erlauben Dumpinglöhne zu bezahlen

wollen wir das so?

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Neinsowas 20.11.2011, 10:01
5. Post und Porto...

...nächstes Reizthema:
1 Päckchen 3,90E ein Paket (nach Grösse), egal wie schwer...6,90E...das führt den ebay Verkehr oft zum Absurdum: 1Euro-Gegenstände müssen unverhältnismässig teuer verschickt werden. Allerdings machen Hermes und Co die Sache auch nicht besser...ein Riesenwirrwarr für jeden Otto-Normalverbraucher...

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alexbln 20.11.2011, 10:06
6. .

naja da lanciert wohl eher jemand gerüchte um seinen kandidaten durchzudrücken. kurth so ist zu lesen , hat sich bei den stronmkonzeren unbeliegt gemacht und soll gegen eine willfährigeren behördenchef ausgetauscht werden. frau gönner -ehemals Baden Württenberger willige strom-ministerin unter mappus dem stromkonzernverfassungbetrüger (siehe urteil des verfassungsgerichtshof) soll ja im rennen sein. gute nacht deutschland, sage ich da nur.

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javaan 20.11.2011, 10:10
7. Skandalös..

.. wenn es stimmt. Die deutsche (und französische) Industrie fordert und kriegt ungehinderten Zugang zu den europäischen Markt, schafft es aber immer wieder den Zugang zum eigenen Markt zu begrenzen: mal sind es Mindestlöhne, Mal geheime Absprachen. Widerlich!

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o.o 20.11.2011, 10:26
8. hmmmmm

Zitat von rondon
Klüngelei sollte man auch mal den Banken vorwerfen, die aufgrund des Geschäftsmodells Giralgeldschöpfung völlig ungerechtfertigt Billionen kassieren..einzig es wird einfach ignoriert:
Dir ist hoffentlich klar, dass das englische Wort Billions bei uns Milliarde heißt. Ansonsten zeig mir die Bank, die Billionen kassiert!

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Das Grauen 20.11.2011, 10:28
9. Das klingt nach böser Propaganda der Konkurenz.

Leider ist der Artikel wenig informativ, wo es um die genauen gesetzlichen Vorgaben und die Details des angeblichen Fehlverhaltens geht. Aber für jeden intelligenten Menschen muß doch klar sein, daß mit dem Konzept etwas nicht stimmen kann: Wieso soll es für die private Konkurrenz (und damit langfristig auch für den Verbraucher) negativ sein, daß die Post die Preise nicht so wie gewünscht reduziert hat? Dadurch wird doch gerade der Marktanteil der günstigeren Anbieter gefördert und damit ein Ziel der Liberalsierung erreicht! Wenn es aber keine günstigeren Anbieter gab, dann zeigt das, daß die Leistung einfach nicht günstiger angeboten werden kann. Staatlich erzwungene günstigere Gebühren hätten dann also verhindert, daß andere Unternehmen größere Marktanteile erringen. Genau das Gegenteil der erwünschten Zieles "mehr Wttbewerb".

Also, wenn man den gesunden Menschenverstand (und ein Mindestmaß an wirtschaftlichem Basiswissen) zugrunde legt, wurde hier überhaupt nichts falsch gemacht. Und die Tatsache, daß die privaten Anbieter immer noch nicht den Brieftransport günstiger anbieten zeigt doch, daß die Klage gegen angeblich überhöhtes Porto der Deutschen Post offensichtlich völlig unbegründet ist. Wenn die Konurrenz es auch nciht günstiger kann, kann ja das Portoentgelt der Post eben gerade nicht zu hoch gewesen sein!

Ich als Verbraucher finde ganz im Gegenteil, daß die Art des "Rosinen herauspickens" der Privaten mir nicht viel gebracht hat. Der erhöhte Kostendruck hat die Leistung der DPAG nicht gerade besser gemacht, im Gegenteil. Bei Briefbeförderung gibt es aber immer noch keine kostengünstigere Alternative. Und wenn ich ein Paket versenden möchte, ist die einzige andere realistische Option der Hermes Versand mit seinem Filialnetz. Da finde ich doch, daß die Regulierungsbehörde UPS und Konsorten härter an die Kandarre nehmen sollte. Es darf nicht sein, daß einige Firmen sich nur auf die lukrativsten Marktnischen konzentrieren, aber die teure Flächenversorgung weiter einseitig der Post aufbürden wollen!

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