Forum: Wirtschaft
Länger arbeiten: Bundesbank fordert Rente mit 69
DPA

Die Bundesbank schaltet sich in die Rentendebatte ein: Um das Niveau der Alterssicherung zu halten, müssten die Menschen länger arbeiten. Höhere Beiträge gibt es sowieso.

Seite 11 von 44
Solid 15.08.2016, 14:12
100.

Das erinnert an die 1,99€ im Supermarkt, weil 2,00€ viel teurer aussieht. 70 Jahre wollte man nicht fordern, weil dann die Bürger sofort gedanklich bis 79 weiter rutschen, daher lieber nur 69.

Beitrag melden
fortinbrass 15.08.2016, 14:13
101. Genau! Bürgerversicherung muss her!

Zitat von stefan.martens.75
Das ist die einzige Lösung! Dann wird die Rente auf 2000/Monat gedeckelt und alle zahlen Prozent X ihres Gehaltes in den Topf..... Die Starken zahlen zuviel ein und die Schwachen zuwenig.... Dann können wir wieder von einer Solidargemeinschaft in Deutschland reden......
Alle zahlen ein und das Renteneintrittsalter kann frei gewählt werden zwischen dem 55. und dem 75. Lebensjahr, verbunden mit Zu- und Abschlägen bei späterem bzw. früherem Rentenbeginn. Das ist schließlich bei den Bundestagsabgeordneten genauso.

Beitrag melden
Solid 15.08.2016, 14:14
102.

Zitat von spmc-12355639674612
Wahrscheinlich ist diesen Leuten nicht klar, dass es Berufe gibt, in denen der Körper eine solche lange Lebensarbeitszeit nicht durchhält.
Ist doch kein Problem. Die gehen einfach vorzeitig in Rente mit einem kleinen Abschlag von der Rente. Da gibts dann eben nur 20% oder 30% der Rente einer Person die bis 70 arbeitet.

Beitrag melden
viceman 15.08.2016, 14:14
103. das ist der größte unfug!

Zitat von stefan.martens.75
Das ist die einzige Lösung! Dann wird die Rente auf 2000€/Monat gedeckelt und alle zahlen Prozent X ihres Gehaltes in den Topf..... Die Starken zahlen zuviel ein und die Schwachen zuwenig.... Dann können wir wieder von einer Solidargemeinschaft in Deutschland reden......
alle versicherungsfremden leistungen raus aus dem system.diese werden dann aus dem steuertopf bezahlt, so wie es sich gehört!
sofortiger förderstopp für riester und anderen blödsinn, alle einzahlungen+förderungenauf die "gesetzliche versichertenrente" konzentriert , dann ist auf dauer genug geld da, für rente mit 63 , für rentennievau über 50 % usw. - ein blick nur nach österreich oder in die schweiz reichten aus, um das system zukunftsfest zu machen...

Beitrag melden
ackergold 15.08.2016, 14:15
104.

Zitat von gutok
Wer hat eigentlich die Banker um ihre Meinung gefragt?
Niemand. Die einzige nachhaltige Lösung liegt ohnehin in einer Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, also auch Selbständige, Beamte, Politiker, Bundesbänker und Unternehmer. Dafür bekommen alle die Grundsicherung im Alter. Wer mehr will, muss privat drauf legen.

Alles andere wird nie zum Ziel führen.

Beitrag melden
michael_1976 15.08.2016, 14:15
105. Das kann einfach nicht funktionieren

Beiträge werden steigen und die Rente mit 70+ kommt auch noch. Garantiert

Beitrag melden
Izmir..Übül 15.08.2016, 14:16
106. Zwangsverrentung mit 63 gem. § 12a SGB II

Zitat von qoderrat
Sie haben oder wollen das Prinzip nicht verstehen. Natürlich ist klar dass die wenigsten bis 69 arbeiten können, selbst wenn sie wollten. Diese ......
Die Zwangsverrentung von Langzeitarbeitslosen mit 63 Jahren incl. der entsprechenden Abschläge durch die Jobcenter ist nicht nur geplant, sondern längst massenhafte Realität.

Beitrag melden
ackergold 15.08.2016, 14:16
107.

Zitat von stefan.martens.75
Die Starken zahlen zuviel ein und die Schwachen zuwenig.... Dann können wir wieder von einer Solidargemeinschaft in Deutschland reden......
Da hört die Freundschaft sehr schnell auf, da können Sie drauf wetten. Das wird nie ein Politiker umsetzen, denn dann würde er ja etwas für das ganze Volk zu und nicht nur für seine Lobbyisten. Meine Vermutung: wird nie kommen - nicht in diesem Land der Egozentriker.

Beitrag melden
Dr.Watson 15.08.2016, 14:16
108. .

Zitat von warkeinnickmehrfrei
handelt es sich um nichts weiter als um die Forderung nach einer erneuten Rentensenkung für die kommenden Generationen. Was wunder, müssen doch die Wohltaten für die augenblicklichen Wohlstandsrentner und Pensionäre bezahlt werden, die diese doch bei jeder Wahl die treuesten Stützen der regierenden Nationalen Einheitsfront....
Niemand? Na ja Sie haben wohl völlig Recht, das meine Mutter (85), mein Vater (bis zum Tod im 75.) , seine Schwester (79) und auch meine Frau (66), die allesamt bis heute immer noch voll arbeiten, in der Masse eher Niemand sind....

Ich kenne nur sehr wenige, die im Alter eher nichts mehr arbeiten. Davon sind allerdings 100% ehemalige Beamte, zumeist vorzeitig pensionierte Lehrbeauftragte.

Beitrag melden
KlausMeucht 15.08.2016, 14:19
109.

Zitat von santoku03
Es geht bei allen Maßnahmen zur Erhöhung des Renteneintrittsalters nicht um Verlängerung der Lebensarbeitszeit, sondern um Rentenkürzung.
Aber da die Mittelschicht kaum mehr als die Grundsicherung erhalten wird, wird dies nur die notwendigen Sozialleistungen erhöhen.

Haben wir einen Arbeitskräftemangel werden die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern gute Angebote machen müssen, damit diese länger arbeiten.

Beitrag melden
Seite 11 von 44
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!