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Landgericht Düsseldorf: Die Schwarzgeld-Tricks der Credit Suisse
DPA

Zwielichtiger Kundenservice: Das Landgericht Düsseldorf analysiert, wie systematisch die Schweizer Großbank Credit Suisse deutsche Steuersünder vor Verfolgung schützte. Die Details sind pikant, die Einstellung des Verfahrens kostete die Bank 149 Millionen Euro.

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Jochen Binikowski 03.12.2012, 15:17
30.

Zitat von symolan
Have fun. So lange sie alle gleich behandeln... Was denken sie, womit sich die Schweizer Ableger deutscher Banken in der Vergangenheit so beschäftigt haben. Oder was die deutschen Banken so tun?
Im Gegensatz zur Schweiz gibt es in Deutschland einen Rechtsgrundsatz der besagt dass die Gesetze für alle gleich gelten. Wenn eine deutsche Bank dabei erwischt wird wird wie das bei CS der Fall war gehört die genauso bestraft. Also CEOs und alle Mittäter ohne Bewährung in den Knast, Entzug der Banklizenz und Einzug des gesamten Vermögens.

Die betroffenen Kunden müssen sich dann eben andere Banken suchen und die Bankaktionäre können den CEO und die Aufsichtsräte auf Schadenersatz verklagen da die Aktien dann einen Wert von genau Null haben.

Wir haben es hier mit nicht resozialisierbaren Gewohnheitsverbrechern zu tun bei denen höchste Verdunkelungs- und Wiederholungsgefahr besteht. Deshalb muß man diese Leute entsprechend behandeln. Tun wir das nicht können wir unseren Staatsnamen von Bundesrepublik in Mafia-Bananenrepublik umändern.

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wernerz 03.12.2012, 15:30
31. Bloss kein Steuerabkommen mit der Schweiz!

Um Himmelswillen! Herr Schäuble möchte den Bock zum Gärtner machen und vergiesst Krokodilstränen über einen mölichen entgangenen Gewinn, wenn die Abmachung nicht zum Tragen kommt. Dabei ist doch von vornherein klar, dass ihm und uns die schweizer Finanzprofis so oder so das Fell über die Ohren ziehen werden. Es gibt m. E. bedauerlicherweise nur den (unlegalen?) Weg über den Ankauf weiterer Steuersünder-Daten.

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nixda 03.12.2012, 15:30
32. Ich habe die Schnauze voll !!!!

Scheinheiligkeit pur und zwar von Seiten den Deutschen.

Allene den kleinen Grenzübergang Rafz verwenden tägliche hunderte oder eher tausende Lastwagen um Güter ins Land zu schmuggeln. Stört die Deutschen auch nicht.

Zehntausende Wirtschaftsflüchtling aus Deutschland verstopfen die Strassen in der Schweiz und nehmen anderen Leuten die Arbeit weg. Steuern bezahlen sie natürlich auch zu Hause.

Viele Leute arbeiten für Löhne, für die man in der Schweiz nicht leben kann. Und auch als Deutscher ginge das nicht, wenn diese Leute zu Hause, in Deutschland, ihre Steuern bezahlen würden. Also arbeiten sie schwarz und Deutschland weiss sicherlich davon. Wen würde es überraschen, wenn die zu Hause, bei Euch also, noch zusätzlich Harz 4 kassieren? Aber solange eine andere Volkdswirtschaft sich damit rumplagen darf solange schaut Euer Staat weg und hat auf einmal nichts gegen Steuerhinterziehung.

Zudem: Ihr wisst doch genau wie es bei Euch abläuft. Lebt man in der Schweiz wird das GESAMMTE Einkommen gezählt um die Steuern zu berechnen. Also mit Überstunden und allem. Jeder Franken, den man bekommten.

Und zuletzt: wenn Ihr nicht fähig oder willens seit ein vernünftiges Meldegesezt auf die Beine zustellen. Dann erwartet doch nicht von einer ausländischen Firma, dass sie den Datenschutz weniger wichtig nimmt wie Eure Behörden.

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hanspe7er 03.12.2012, 15:30
33. Das zeigt,

Zitat von wolfi55
Also ich hätte die Strafe doch noch etwas höher angesetzt und die Gewinnabschöfung auch. Bei illigalen Geschäftzen geht man nämlich regelmäßig davon aus, dass der Gewinn bei 100% liegt. Das heißt alle Gelder, die die Bank an land gezogen hat, sind deren Gewinn gewesen und demzufolge abzuschöpfen. Andererseits sind da sichelrich auch noch ein paar andere Sachen aufgeflogen, und damit kommt dem Fiskus noch etwas mehr Geld zu. Aber die reinen Steuergelder, die da nachgezahlt werden müssen, von den Kunden, die fließen natürlich in den Länderfinanzausgleich und nur die Strafe und Gewinnabschöpfung verbleibt beim land NRW.
dass das Gericht eben keine Schuld belegen konnte. Aber ohne Drohgebärden wollten sie die Bank dann doch nicht ziehen lassen. Vielleicht sollte man bedenken, dass nichts davon belegt oder gar bewiesen ist. Die Vorwürfe wurden gar nicht untersucht. Aber die Bank hat das Geld wohl schon dümmer zum Fenster hinausgeworfen, als profilierungsneurotischen Richtern das Maul zu stopfen.

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Jochen Binikowski 03.12.2012, 15:31
34.

Zitat von dr. ch. bernhart
Tatsache ist, dass Herr Bolanz nichts Brauchbares in der Hand hat und deshalb alte nie bewiesene Geschichten auftischen muss. auch seine Hausdurchsuchungen gegen die UBS haben in 1500 Fällen nur 150 "Verdachtsfälle" ergeben. Es ist absehbar, dass es keine Verurteilungen geben kann. Der Klau von CDs wird immer schwieriger. Zu hoch gepokert.
Ihr Kommentar ist ein hilfloses Pfeifen im Walde. Sie übersehen nämlich vor lauter Begeisterung über die Schweiz und die deutschen Steuerhinterzieher einen ganz wesentlichen Punkt:

Für ein erfolgreiches Bankgeschäft ist Vertrauen unabdingbar. Seit einigen Jahren schmilzt dieses Vertrauen wie die Butter in der Sonne. Das ist nicht die Schuld von rot/grün oder anderen "dummen Deutschen" sondern einzig durch die Gier asozialer Bankmanager und deren Großaktionäre verursacht.

Ich kenne mich in diesen Kreisen ja nicht so aus, aber es ist wohl ziemlich unwahrscheinlich dass ein deutscher Steuerhinterzieher noch frisches Geld in die Schweiz schleppt. Außerdem ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die ersten CDs aus anderen Piratenstaaten auftauchen. Tja, das Kapital ist ein scheues Reh, mal sehen wo es dann hinläuft wenn der Wald eingezäunt ist und die Jäger näher kommen.

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nixda 03.12.2012, 15:41
35. Ja und noch was

Zitat von DocEmmetBrown
Mag ja zum grössten Teil stimmen. Allerdings habe ich mich bei meinem letzten Besuch in Zürich gefragt was denn das für Fillialen (ohne Schalterbereich) der Deutschen Bank und anderer renommierter Geldinstitute sind. Warum prüft das eigentlich niemand? Wenn man dann Ihre berechtigte Forderung weiter denkt dann müsste man unseren Banken womöglich ebenfalls die Geschäftsausübung im eigenen Land untersagen. Aber unsere versammelten Populisten hauen gerne plakativ auf ganz spezielle Banken ein und halten dann Vorträge bei den anderen Schwarzgeldverschiebern.
Wenn man von Jestetten Richtung Zürich fährt sind zum Teil 50% der Auos solche mit deutschen Kennzeichen. In Zürich selbst arbeiten unglaublich viele Deutschen. Ich möchte mal sehen wie sich Eure Regierung aufregt wenn nun jeder überprüft werden sollte, der Hochdeutsch spricht.

Und wie ist es bei den Touristen? Muss die Schweiz nun auch noch Polizist spielen ob der Deutsche seine Ausgaben auch wirklich mit versteuertem Geld tätigt?

Wenn man bei Euch Millionen am Steuerarmt vorbeiverdienn dann frage ich mich schon ob Euer Steuersystem nicht vielleicht falsch ist. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wie man in der Schweiz Milliarden im grossen Stil am Steueramt vorbei verdienen kann.

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krt 03.12.2012, 15:52
36.

Alter Fall der mit falschen Fakten wieder aufgewärmt wird....

Deutsches Vorgehen im Fall CS wirft Fragen auf - Wirtschaft - tagesanzeiger.ch

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daesh 03.12.2012, 16:00
37. Kein Verhältnis zum erzielten Gewinn

Zitat von
Sie setzt sich zusammen aus einer Strafe in Höhe von einer Million Euro und 148 Millionen Euro Gewinnabschöpfung.
Warum macht man das auch nicht beim Schwarzfahren. Wenn Sie erwischt werden zahlen sie 1 cent Strafe und das reguläre Fahrticket.
Oder bei einem Banküberfall. Der Räuber gibt die Beute zurück und zahlt 1 Euro Strafe.

Wenn weiterhin Strafen in keinem Verhältnis zum erzielten Gewinn stehen wird sich nie etwas ändern. Die Credit Suisse hat jahrelang betrogen und in diesen Jahren zweistellige Milliardenbeträge erwirtschaftet. 148 Millionen Euro sind gerade mal ein Monatsgewinn. Genauso hätte man sich entscheiden können die Credit Suisse freizusprechen.

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crettolino 03.12.2012, 16:02
38. hm, Langericht oder Spiegel

ist wohl nicht so ganz auf dem laufenden.. Es handelt sich um eine Veröffentlichung von vor einem Jahr 21.11.11, der beitrag wurde vom Langericht auch wieder vom Netz genommen, es sei ein Irrtum, nachzulesen im Tages-Anzeiger von heute. Ein Schelm wer böses denkt aber in D sind ja bald Wahlen da kann man schon mal alt als neu verkaufen.. Abgesehen davon würde ich mein Geld so ich welches hätte auch in die Schweiz bringen, da ist denn wenigstens noch was da :-)

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hanspe7er 03.12.2012, 16:04
39. Das ärgerlichste

ist wohl, dass Schweizer Banken die deutschen Bundesbürger besser behandelt, als dies der eigene Staat tut.
Die Stimmung der Steuerzahlenden ist bedeutend anders, wenn der Staat statt als Vogt als Diener seiner Bürger auftritt. Aber dieses Selbstverständnis fehlt in Deutschland gänzlich, leider.

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