Forum: Wirtschaft
Landwirte in Not: Mit Geld gegen die Dürrefolgen - wem hilft das wirklich?
AFP

Die anhaltende Dürre vermiest vielen Landwirten in Deutschland die Ernte. Der Bauernverband verlangt deshalb eine Milliarde Euro Hilfe vom Staat. Die Bundesregierung zögert noch. Ist die Forderung berechtigt?

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K:F 06.08.2018, 17:44
1. Bauern sind Unternehmer CDU die pseude-Neoliberalen-

Wenn sie pleite gehen, dann gehört das zum unternehmerischen Risiko. Wieso muss der Steuerzahler aushelfen? Die Bauern bekommen schon genug Geld aus den EU Töpfen. Die CDU ist doch sonst so "Neoliberal". Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Jeder Handwerker, der pleite geht, aus welchen Gründen auch immer, bekommt keinen Ct. Die Industrie schreit auch schon wegen der US Sanktionen gegen den Iran nach staatlicher Unterstützung. Die Waldbesitzer wollen ebenfalls Geld haben. Nur die "Normalos", die auch noch arm geboren sind, sind ihre Armut selbst schuld. Und die bekommen keine Geld. Wer wählt eigendlich seit Jahrzenten CDU? Rückschritt? Ah, jetzt wirds klar, die Bauern!

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cup01 06.08.2018, 17:48
2. Cree Zitat

Wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

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oli69 06.08.2018, 17:50
3. Arroganz

Die Frage: "Ist die Forderung berechtigt" ist schon fast arrogant. Wenn man nicht mal mehr den Produzenten unserer Nahrung mit finanz. Hilfen unter die Armen greift, für Verluste durch Klimaschäden ( wahrscheinlich Menschgemacht), wer soll dann noch Staatshilfe erhalten. Wir haben wirklich ein Luxusproblem. Wir scheinen vergessen zu haben, dass wir zuerst überleben müssen auf der Welt also essen und trinken erst nachher kommt der ganze Spass-Konsum.

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agreatwaytofly 06.08.2018, 17:52
4. Sorry to say: Billiges Fleisch ist das Problem

Ein Großteil des EU-Haushalts wird bereits heute für Agrarsubventionen verwendet. Gleichzeitig werden zwei Drittel der deutschen Agrarfläche für Futtermittelanbau verwendet. Die Produktion billigen Fleisches wird also überproportional gefördert. Die Folge ist ein extrem hoher Methangas-Ausstoß. Methan ist ca. 50x klimaschädlicher als CO2. Wir haben es also mit einem von der Politik am Leben gehaltenen Kreislauf zu tun.
Wir brauchen also eine andere Förderung der Landwirtschaft und ein Umdenken beim Fleischkonsum. Beides ist aber leider mit CDU und CSU nicht in Aussicht.

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herbert 06.08.2018, 17:54
5. Manche Gegenden sind absolut trocken und andere wenig !

Also es kommt auf die Lage an und wie das Wasser vom Boden gespeichert wird.
Mit der Giesskanne nun alle glücklich machen ist schlicht irre !!!

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ekel-alfred 06.08.2018, 17:55
6. Was sagt denn die EU?

Wären Milliardenhilfen eigentlich mit EU Recht vereinbar? Oder sind das dann verkappte Subventionen?

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seinedurchlaucht 06.08.2018, 17:56
7.

"Experte Taube sieht die geforderten Staatshilfen kritisch." - Es geht um eine Milliarde für die Bauern. Die Flüchtlinge werden bis zum Jahre 2020 bis zu 100 Milliarden fällig. Dagegen sind dieser Betrag Peanuts über die man nicht diskutieren sollten. Wenn die Bauern pleite sind, haben wir nichts mehr zu essen.

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wdiwdi 06.08.2018, 17:58
8. Richtig überzeugend wurde der Vorschlag ja erst...

durch den Vorschlag zur gerechten Gegenfinanzierung eine solidarischen Sondersteuer auf die Erträge der Winzer und Obstbauern zu erheben, die dieses Jahr eine Super-Ernte einfahren. Dieser Vorschlag kam doch vom Bauernverband, oder wurde das von der Presse unterdrückt?

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pandur1234567@yahoo.com 06.08.2018, 17:59
9.

Im Gegensatz zu Banken sind Bauern Systemrelevant. Wenn die Agrarbetriebe kaputt gehen ist Dtl. von Lebensmittellieferungen des Auslandes abhängig. Das wird auf Dauer nicht gut gehen. Essen braucht der Mensch. Wir geben aber unsere Güter für die aus welche Geld auf Knopfdruck generieren ohne Werte zu schaffen.

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