Forum: Wirtschaft
Landwirtschaft: Bauern in der Extremwetter-Falle
Patrick Pleul/ DPA

In Frankreich wurde mit 44,3 Grad ein neuer Hitzerekord gebrochen. Die Temperaturen und die Folgen des Dürresommers machen Bauern auch hierzulande Sorgen. Drohen wieder Einbußen? Welche Lösungen könnte es geben?

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denkmalnach2 28.06.2019, 15:49
1. Voreilige Schlüsse

... von einem "Dürresommer" schon Ende Juni zu sprechen ist reichlich verfrüht. Wir im Südwesten hatten das ganze Frühjahr über bis Anfang Juni durchschnittliche bis überdurchschnittliche Niederschlagsmengen. Kaum ist es jetzt mal etwas über eine Woche heiß und regenfrei, sollte beileibe noch nicht ein Dürresommer prophezeit werden. Oder wird jetzt verzweifelt "Munition" gesucht, um im Herbst das Autofahren in Deutschland zu verbieten, wegen zu viel CO2?

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jo.lemberg 28.06.2019, 15:50
2. Warum erwähnt niemand den Irrsinn riesiger, kahler Monokultur-Flächen?

Es gibt ausgearbeitete Theorien von Polykultur, wonach eben auf Äcker immer auch schattenspendende und mit dem Wurzelwerk Grundwasser anziehende Bäume gehören.
Oder hat die Natur solche riesigen Flächen hervorgebracht, auf denen alles der Sonne und Erosion ausgesetzt ist? Das hat doch nichts mehr mit Natur zu tun! Hauptsache riesig, so dass der Mähdrescher darüber fahren kann und die Ernte möglichst groß ist.
Hier müssen einfach wieder natürlichere Konzepte her, die sich mehr an der Natur und dem Menschenverstand orientieren.
Auch wenn ich selbst kein Wissenschaftler bin, bin ich doch der Überzeugung, dass Aufforstung im Allgemeinen eine regulierende Wirkung auf das Mikroklima hat. Man muss doch nur mal bei der Hitze jetzt in einen Wald gehen, dafür brauche ich kein Studium.

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richey_edwards 28.06.2019, 15:54
3. Bauern haben immer Grund zu klagen

wenn der Winter zu lange geht, wenn es im Frühjahr nicht regnet oder im Sommer zuviel. Und wenn im Herbst Mercedes die Preise erhöht.

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Pfaffenwinkel 28.06.2019, 15:57
4. Die Landwirte

werden sich anpassen. Und bei schlechten Ernten werden sie staatlich entschädigt. Sie jammern also auf hohem Niveau.

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werner230 28.06.2019, 16:01
5.

Hätten die Landwirte nicht mittlerweile ein so mieses Image (Stichwort Tierwohl und zu viele Dinge mehr), würde ihnen keiner die Staatsgelder (also unser aller Geld) missgönnen.
Und wäre alles nicht schon unerfreulich genug, protestierten sie in Berlin für „ihre“ Scheisse (Gülle), welche nebenbei unser Trinkwasser mit Nitrat verseucht.

Wie soll man das nennen?

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rooonbeau 28.06.2019, 16:02
6. Nur vom Gefühl her...

befürchte ich das das, wie letztes Jahr, ein furchtbar, unerträglich heißer und trockener Sommer.. dabei wäre ne gute Ladung regen so wichtig.. es ist ja immer noch alles trocken ohne Ende..
Ich hatte letzte überlegt wann es das letzte Mal wochenlang geregnet hat.. gefühlt ist das schon mehrere Jahre her...
In meiner Kindheit (70/80er)gab es im Herbst/winter immer Mal dies 1-3 Wochen am Stück Regentage... Jetzt ist man ja froh wenn es überhaupt Mal mehrere Tage hintereinander regnet...
Ich hoffe ja sehr ich habe unrecht...

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suedniedersachse 28.06.2019, 16:03
7. Die Landwirte werden es wie stets lösen:

jammern und nach Geld der Bundesrepublik und der EU schreien. Die EU, welche die Landwirte furchtbar finden, weil sie ja sooooo viel reguliert. Aber als Goldesel darf sie herhalten. Wie auch der deutsche Steuerzahler. Läuft also.

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decaflo 28.06.2019, 16:06
8. Oh Mann

Zitat von Pfaffenwinkel
werden sich anpassen. Und bei schlechten Ernten werden sie staatlich entschädigt. Sie jammern also auf hohem Niveau.
Klar, und wenn die Ernten insgesamt schlechter werden, dann passen sich halt die Menschen an und essen weniger. Alles halb so wild.

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jetbundle 28.06.2019, 16:07
9. Anpassen, nicht lamentieren

Der Schlüssel ist Anpassung. Warmes Wetter ist super für die Landwirtschaft. Und Wasser gibt des noch genug, man muss es nur sinnvoll einsetzen, mit effizienter Bewässerung. In einigen Gegenden sollte man wegen Desertification aufpassen, aber auch hier gibt es Lösungen.

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