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Lebensmittelhandel: Wie Amazon die Deutschen umkrempeln will
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Bei Lebensmitteln sind die Deutschen Online-Muffel. Nur die Wenigsten lassen sich Milch, Fleisch und Gemüse nach Hause liefern. Das will der US-Riese Amazon nun ändern. Schafft er es auch?

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k.k.laake 11.09.2017, 20:57
50. Ich hasse es...

...Lebensmittel einzukaufen.
Einmal die Woche alles in den Einkaufwagen rein, dann an der Kasse wieder aus dem Wagen raus um dann gleich alles wieder in den Wagen zu räumen. Hat man 3 Artikel ist das egal, hat man einen ganzen Wagen voll nervt das nur noch.
Blöder geht es doch nicht mehr. Hier müsste der Handel mal endlich zu Potte kommen.
Ansonsten ist die Onlinebestellung eine echte Alternative. Vor allem kauft man ja meistens zu 90% eh immer dasselbe ein. Einkaufsliste anhaken, abspeichern und fertig. Dauert keine 5 Minuten und spart 1 Stunde Weg zum Supermarkt und zurück.

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EvaLutz 11.09.2017, 20:57
51. Lieferung innerhalb 2 Stunden ohne Aufpreis sogar von basic, super!

Dafür sei der Supermarkt den Deutschen zu wichtig.... das ist eine Fehleinschätzung. Seit nun über 30 Jahren kaufe ich ein und ich muss sagen - ich koche gerne, beschäftige mich gerne mit Lebensmitteln und kaufe fast nur solche, also ohne Zutatenliste. Alles prima, aber es gibt wirklich schöneres als Lebensmittel einkaufen zu gehen und nach Hause zu schleppen. Mit Kanalmix wöchentliche Ökokiste und Bestellung nach Bedarf bei Amazon und oder Amazon / Basic bin ich vollauf zufrieden, bekomme super ware und habe Zeit, die ich gerne drinnen und draußen verbringe - ohne einschneidende Plastiktüten in der Hand. Amazon zahlt Lehrgeld und wird davon profitieren.

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Thoregon 11.09.2017, 21:00
52. Ich kann Ihnen

Zitat von Lankoron
ich kann z.B. nicht verstehen, warum der grosse Supermarkt im Viertel keinen eigenen Lieferdienst durch einen Angestellten aufzieht. Die Produkte sind dank Scannern eh alle im Computer erfasst...warum also kann ich nicht einen virtuellen Einkaufszettel zusammenstellen, und mir wird durch einen Boten das Zeug abends nach der Arbeit nach Hause geliefert...gern auch gegen eine Liefergebühr? Da bräuchte es keine zentrale Steuerung in ganz Deutschland, sondern einfach einen bezahlten Einkäufer.
Ihre Frage beantworten:
weil wir hier in Deutschland sind. Da sagt man von vornherein: das lohnt sich nicht und lässt es also.
Ein Unternehmen wie Amazon sagt aber: mal sehen, ob das geht, dann machen wir ein Geschäft draus. Wenn es sich bewährt, wird weiter investiert, wenn nicht, lässt man es nach einer gewissen Zeit wieder und versucht etwas anderes.
Und diese unterschiedlichen Sichtweisen sind es auch, die in den USA reihenweise große und vor allem erfolgreiche Unternehmen entstehen lassen und in Deutschland nicht (mehr).

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horstschwitz 11.09.2017, 21:00
53.

Zitat von coroona
Ich finde das richtig super, seit einigen Monaten gibt es das bei uns im Testbetrieb (Amazon Fresh). Das funktioniert hervorragend. Die Auswahl ist gut und die Preise sind vergleichbar mit Edeka. Lieferung im ausgewählten zwei Stunden Fenster bis 21 Uhr, bisher immer pünktlich. Mindestbestellwert 20EUR und keine Versandkosten. Ideal für berufstätige Menschen wie mich.
Ideal für Schichtarbeiter ist es vielleicht....

Aber "normale" Berufstätige sollten bei den heutigen Supermarktöffnungszeiten doch wohl eigentlich kein Problem damit haben das bisschen Zeugs (gerade als Single) auf dem Heimweg in die Packtaschen zu werfen - ganz ohne Mindesteinkaufswert und unter persönlicher Inaugenscheinnahme....

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fatal.justice 11.09.2017, 21:00
54. Jedem...

Zitat von SasX
Auf das "Einkaufserlebnis" verzichte ich gerne. Ich wäre wohl die richtige Zielgruppe für Online-Lebensmittel von Amazon. Bisher kaufe ich im Supermarkt ein. Aber auch da fahre ich, wenn ich Samstags einkaufen muss, zur Öffnungszeit hin, also je nach Supermarkt um 7 oder 8. Denn wenn ab 10 die Leute zunehmend eintrudeln, nervt es mich schon (viel Rücksichtslosigkeit). Und wenn dann Oma Erna sich nicht einfach das schönste Schälchen Erdbeeren aussucht, sondern es sich aus 6 anderen Schalen zusammenstellt und dabei alles anfässt, dann will ich keine Erdbeeren mehr haben. Gibt es eigentlich bessere Keimverteiler als Supermarktwagengriffe?
... seine/ihre Einkaufsgewohnheiten - fühle mich hierbei nicht berufen, einen ideologischen Kampf Online- versus Einzelhandel zu fechten. Nur: Je quarantinärer man sich die eigene Lebenswelt bastelt, desto anfälliger wird man schon für profane Alltagskeime. Abstinenz von gesellschaftlichem Leben, in dem man für gewöhnlich mit allerhand frei verfügbaren Viren in Kontakt kommt, schwächt eher das Immunsystem und erhöht somit vielmehr das Infektionsrisiko, wenn man dann doch mal vor die Tür tritt. Soll ja doch - noch - manchmal nötig sein...

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EvaLutz 11.09.2017, 21:03
55. 12,50 Euro

Nachtrag - bei einem netten Plausch an der Haustür - soviel zur sozialen Verarmung erzählte mir mein Lieferant, dass er 12,50 pro Stunde bekomme und zufrieden sei, da sein letzter Job ihm (in München!) nur 9,50 Euro eingebracht habe. Außerdem bekäme er zusätzlich Trinkgeld - stimmt :) Dauerhaft kann Amazon auch hier den Markt bestimmen, bzw. das Auto kommt mit Ware sowieso ohne Fahrer. Also ein Übergangsszenario.

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jamguy 11.09.2017, 21:08
56.

Zitat von bausa
solange ich laufen kann,werde ich selbst einkaufen,da ich dies nicht als Stress empfinde. Ich habe einmal über einen Liegerservice Pizza bestellt,nie wieder.Ausserdem sollte man auch mal überlegen wieviel zusätzliche Emissionen verursacht und Verpackungen dafür gebraucht werden.Und im übrigen Amazon und Co lassen jede Innenstadt veröden.Wollen wir das wirklich?
normalerweise geh ich zum bankomat bevor ich shoppen geh und mach das auch weiter so.

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allessuper 11.09.2017, 21:08
57. Außerdem sehe ich darin einen weiteren Versuch,

uns komplett zu entmenschlichen. Denn der Mensch ist ein haptisches Wesen, und wenn uns nach und nach alle Sinne entzogen werden, dann sind wir auf dem Level eines Roboters der ersten Generation.: strohdumm. Wir haben es eh fast bald geschafft..

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mazzeltov 11.09.2017, 21:12
58. Reden wir von dem gleichen...

... Amazon, das nicht in der Lage war, innerhalb von sieben Tagen die Schullektüre zu liefern, die mein Sohn in seinem jugendlichen Leichtsinn bestellt hatte? (Ich habe es dann auch "online" für ihn bestellt - per Telefon bei meinem lokalen Buchhändler, wo ich es am nächsten Tag abgeholt habe...)

Dieses Amazon möchte jetzt also Lebensmittel online bestellbar machen und ausliefern? Man möge mir nachsehen, wenn ich grinsen muss..

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coroona 11.09.2017, 21:13
59.

Zitat von horstschwitz
Ideal für Schichtarbeiter ist es vielleicht.... Aber "normale" Berufstätige sollten bei den heutigen Supermarktöffnungszeiten doch wohl eigentlich kein Problem damit haben das bisschen Zeugs (gerade als Single) auf dem Heimweg in die Packtaschen zu werfen - ganz ohne Mindesteinkaufswert und unter persönlicher Inaugenscheinnahme....
Nein, ein Problem ist es sicher nicht, nach der Arbeit noch in den Supermarkt zu fahren. Aber ich verzichte sehr gerne drauf und bestelle statt dessen lieber online.

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