Forum: Wirtschaft
Leerstand bei Einfamilienhäusern: Alptraumhaus im Grünen
Christian Tröster

Alle reden vom Immobilienboom - aber gerade Einfamilienhäuser in der Provinz verlieren durch den demografischen Wandel eher an Wert. Es drohen Leerstand und Verfall. In Vierteln wie Cuxhaven-Altenwalde lässt sich heute schon besichtigen, was bald auch dem Rest der Republik droht.

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Herr Hold 06.11.2012, 09:39
70. Ich

Zitat von tropicali
dem kann ich nur zustimmen. aber wie schon geschrieben wurde. wer will schon ein altes haus, in das er genau so viel reinstecken muss wie es gekostet hat.
Wenn die Lage es her gibt (z.B. Innenstadt, direkt neben dem Park, keine direkten Nachbarn, hohe Kastanienbäume...) lohnt sich auch die Kernsanierung.

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frommerstop 06.11.2012, 09:40
71. Unfug

Zitat von jayram
und als Altenwohnheime nutzen, das bringt Geld und Beschäftigung in die Region und die alten Menschen wohnen auf ihren Lebensabend nochmal schön.
was wollen Sie denn mit 150 qm Wohnfläche als Altenheim????Da gibt es wahrscheinlich höchstens 2 Räume die grösser als 25 qm sind, und oft noch über 2-3 Ebenen.

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hessenbalkan 06.11.2012, 09:41
72. anders nutzen

Man könnte doch Wohngruppen für ältere Leute dort bilden, oder einfach als Asylantenheime benutzen.

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maros 06.11.2012, 09:42
73. Ach

Zitat von tropicali
dem kann ich nur zustimmen. aber wie schon geschrieben wurde. wer will schon ein altes haus, in das er genau so viel reinstecken muss wie es gekostet hat.
Sie glauben garnicht was alles machbar ist/wird, wenn man sich einen "ausgemusterten" Handwerksmeister Ü55 und einen Gehilfen sozialversicherungspflichtig einstellt. Dann sieht der Kostenverlauf ganz anders aus.
Und wenn man dann noch in der Lage ist, die Kelle auch mal selbst in die Hand zu nehmen, kommt´s noch besser.
Ihre Rechnung stimmt nur dann, wenn man durchweg Dienstleister und Firmen beauftragt und Material zu Baumarktpreisen veranschlagt.

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postmaterialist2011 06.11.2012, 09:42
74. Klassische Fehlplanung

Erst wurden diese Einfamilienhäuser staatlich gefördert, die Infrastruktur für Einzelobjekte (teure Gas-, Wasser-, Strom- und Kabelanschlüsse) durch die Allgemeinheit getragen und jetzt wo sich die Eigentümer oder Erben die Renovierung bzw. die Energiekosten im 250m2 Palast nicht mehr leisten können, soll wieder die Solidargemeinschaft den Abriss übernehmen ? Klar ist es schön alleine mit riesigem Garten irgendwo jwd zu leben, aber dann muss man auch das Geld für diesen Luxus haben und nicht auf Subventionen hoffen. Wie im letzten Economist zu lesen war hat die USA in den letzten Jahren für die Förderung (Abschreibung) des Wohnbaus für Wohlhabende 6mal soviel als für Wohngeld und den sozialen Wohnbau ausgegeben. Auch bei uns wird es nicht anders aussehen, da der soziale Wohnbau komplett eingestellt wurde und weniger gut verdienende Zeitgenossen in Grosstädten immer mehr an den Rand oder in die Vororte gedrängt werden. Wir brauchen kein Kleinklein und Augenwischerei wie die Abschaffung der Praxisgebühr und die Herdprämie sondern eine klare Strategie für die nächsten 10 Jahre wie und wo wir wohnen, arbeiten und leben wollen, leider ist so etwas von der derzeitigen Regierung und deren Minderleister ( allen voran Merkel) nicht zu erwarten.

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bicyclerepairmen 06.11.2012, 09:44
75. Relation

Zitat von bunterepublik
Hallo Aufwachen! Woher sollen mehr Mittelständler kommen, wenn die Bevölkerung schrumpft? Wenn 27% (als mehr als jeder Vierte) älter als 65 ist, gibt es eben automatisch mehr Angebot als Nachfrage für Eigenheime. Und 15 Jahre später sind die alle tot oder im Seniorenheim.Und es ist .....
Wenn ich in HH eine 150 qm Altbau-Whg mein eigen nennen würde wäre ich definitiv nicht dem Mittelstand angehörig.
Für solch einen Anschaffungspreis könnte man sich, ohne Übertreibung im Radius von 50 KM ausserhalb HH's entweder einen alten Gutshof, oder so ca. 5-6 mal ein Altbauhaus mit anliegender Scheune, Garten und Elbblick erwerben.

Zitat von bunterepublik
Positiv wird sein, dass großflächige Naturflächen entstehen, in die die Wölfe wie in die Lausitz zurückkehren können. Hat auch was.
Ja klar. Selbst als diese Tiere noch dort beheimatet waren hat dort keine S... gewohnt...

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AGA2759 06.11.2012, 09:44
76. Hat doch geklappt!

Zitat von drsteffenkleinlich
Das ist also wieder mal ein Beispiel wo hohe Subventionen durch die Pendlerpauschale, Eigenheimzulage und Bausparförderung langfristig falsche Anreize geschaffen haben.
Durch den Hausbau war der Eigentümer und sein Partner geknebelt.
Schuften bis zum Umfallen und alle Kohle in Ziegelsteine und Mörtel reinpumpen.
Ausserdem keine Flexibilität, um eine Gehaltserhöhung durchzusetzen.
Alles gut für die Wirtschaft!

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wiealle 06.11.2012, 09:44
77. War doch absehbar!

Na prima. Jahrzehnte der Eigenheimzulage und der Pendlerpauschale haben Siedlungsstrukturen geschaffen, die offenkundig ohne Subventionen nicht lebensfähig sind. Ist doch nicht schlimm. Der Artikel klingt so bedauernd. Dabei ist die Reduzierung der beanspruchten Fläche im Idealfall mit einer Renaturisierung verbunden, die uns nur recht sein kann. Immer ran mit der Abrissbirne!

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eu-citizen 06.11.2012, 09:45
78. Der Markt

wird es richten. Mit beginnendem Leerstand im ländlichen Raum werden die Hauseigentümer die dortigen Mieten senken müssen und im Verkaufsfall die Preise. Damit wird der ländliche Raum wieder eine interessante Alternative zum Wohnen im urbanen Raum. Insbesondere junge Familien werden sich mit dieser Alternative beschäftigen und sie annehmen. Denn die Preise in den Städten werden von den kinderlosen Doppelverdienerehen in die Höhe getrieben.

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loncaros 06.11.2012, 09:45
79.

Zitat von Frankfurter87
So ist es! Es gibt einfach Gegenden, wo Abwanderung und Sterbeueberschuss dazu fuehren, dass keine Immobilien (uebrigens egal ob Wohnung oder Haus) nachgefragt werden, zB Hoyerswerda. Dann gibt es Gegenden wo mehr Leute....
Ich glaube, nach Hoyerswerda wollen die meisten Menschen nicht, weil der Ort voller Neonazis ist.

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