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Liberale Positionen zur Geldpolitik: Warum Mario Draghi mit Jamaika Probleme bekommt
AFP

Diese Woche wird der EZB-Chef Mario Draghi eine Fortsetzung der üppigen Geldversorgung ankündigen. Scheinheilige Kritik aus Deutschland ist ihm sicher - und das liegt vor allem an der FDP.

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spiegkom 22.10.2017, 10:19
1. Reine Kaffeesatzleserei

Eigebntlich wäre mir lieber, wenn sich SPON auf Fakten begrüdent, nicht auf reine Kaffeesatzleserei.

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citizen01 22.10.2017, 10:26
2. Partner in die Pleite schicken? Harte Worte.

Wie Schäuble gerade in einem Interview gesagt hat, war duie ursprüngliche Lösung für Griechenland die vorübergehende Rückkehr zur Drachme und nach Sanierung u.a. über Abwertungsoptionen und Sanierung des Staatshaushalts der Wiedereintritt in die Eurozone. Zweifellos hätte es bei einem solchen Vorgehen massive Hilfe auf einem glaubwürdigen Erholungskurs gegeben. Es scheint jedoch, als wären nicht nur die Staatsfinanzen korrekturbedürftig sondern auch das Verständnis stabilen Wirtschaftens.

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ladida1970 22.10.2017, 10:27
3. Lindner hat Recht

Eine Vergemeinschaftung der Schulden und Risiken in der EU hat uns genau dorthin geführt, wo wir heute sind: Am Abgrund! Griechenland (genauer: Die Banken, welche griechische Staatsanleihen gekauft haben..) ist im "Dauerrettungsmodus"; für einen Euro reale Produktivität müssen z.Z. schon 4 Euro an neuen Schulden gemacht werden und der Verschuldungsgrad der EU-Staaten ist seit 2008 _gewachsen_ und zwar auf 265% des BIP.
Wenn Lindner hier die Notbremse zieht und diesem "Moral Hazard" zumindest ein wenig Einhalt gebieten will, dann ist das purer nationaler Selbsterhaltungstrieb.

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hausfeen 22.10.2017, 10:37
4. Verstehe einer die FDP-

Das FDP-wählende Handwerker Klientel profitiert doch vom billigen Geld. Doppelt sogar. Einmal, weil sparen sich nicht lohnt und Investionen in Haus und Hof die beste Rendeite von allem versprechen, zum anderen weil sich mit billigem Geld mancher Sprung erlauben lässt, der sonst nur ein müder Hupser wären.

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purple 22.10.2017, 10:40
5. Diebstahl von Volksvermögen

Diese wahnsinnige EZB Politik verkörpert durch einen Mann, der sich Haushaltsdisziplin grundsätzlich nicht vorstellen kann, zerstört meinen Lebenstandard und den meiner Frau. Ich muß zusehen wie unser Vermögen auf dass sich meine Altersversorgung gründest schmilzt wie Schnee in der Sonne. Ich habe jetzt schon einen erheblichen Anteil in Fonds, was mir aber durchaus schlaflose Nächte bereitet, da die Schwankungen schon erheblich sind und ein Crash früher oder später zu erwarten ist und dann bin ich pleite. Ich erinnere daran, daß haufenweise Fons heute noch unter ihren Höchstkursen von 2008 stehen!
Herr Drahgi muss weg und durch einen Mann ersetzt werden, dessen vorrangiges Ziel es nicht ist, deutsche Sparer zu bestehlen und das Geld in andere Länder zu verteilen. Wir reden hier mittlerweie von mehreren Billionen Euro.

Ich hoffe inständig, die FDP setzt sich hier durch und die neue Bundesregierung fährt einen scharfen Kurs gegen die eigenmächtige und vertragswidrige Geldpolitik der EZB.

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ernstrobert 22.10.2017, 10:42
6. Partner gehen pleite?

Solange die EZB keine Lösung anbietet, die ausschließt,
dass 'Partner' auf Kosten der anderen pleite gehen können, wird sie keine dauerhafte Zustimmung zu ihren Maßnahmen bekommen.
Da braucht man gar nicht auf die FDP verweisen, das wäre Werbung über Gebühr. Jeder denkende Mensch erkennt, dass Mitglieder der Eurozone so wirtschaften müssen, dass sie sich nicht zu Lasten der anderen verschulden dürfen. Eine zwangsläufige Bürgschaft geht nur,
wenn dafür vorher strenge Bedingungen ausgemacht werden. Ein Verstoß gegen diese vereinbarten Regeln muss mit dem Ausschluss aus der Währungsunion geahndet werden. Ansonsten wird sie keinen Bestand haben, wofür es genug historishce Beispiele gibt.
Es ist durchsichtig, wenn bestimmte Länder das aufweichen wollen.
Genau darin liegt aber die Gefahr.

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dirk.resuehr 22.10.2017, 10:43
7. Ezb

Das vorrangige Ziel ist die Preisstabilität. Diese ist mit einem Anstieg von unter 2% definiert. Also Ziel erreicht.Ein weiteres Ziel ist die Unterstützung der Wirtschaftspolitik. Da ein ordentliches Wachstum erreicht wird, auch das ok. Ob es bei jedem ankommt, ist
unterschiedlich zu beantworten. Welches Kriterium setzt man an?Beschäftigung oder Einkommen? Beschäftigung hat sich jedenfalls verbessert. Die Transferunion ist eine steinalte Forderung der Linken, in der BRD üblich, aber europaweit kaum durchsetzbar.
Nicht alle streben einen ausgegichenen Haushalt an. Da muß schon eine gemeinsame Wirtschaftspolitik vorliegen, anders gehts nicht, scheint unmöglich.Wer will schon die Schulden des Nachbarn bezahlen? Die Verschuldung im Verhältnis zum BIP ist sehr unterschiedlich!
Griechenland reicht den meisten. Fazit: Über Draghi mag man meckern, die Sparer werden vorgeschickt, könnten ja auch Aktien kaufen. So verkehrt ist die EZB-Politik nach ihrer Zielsetzung nicht!

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herbert 22.10.2017, 10:45
8. Ich möchte daran erinnern, dass die FDP schon mal abgestürzt ist !

Dies weil sie eine Politik gemacht hat, die nur Schden gebracht aber nichts für das Volk.

Nun macht der Lindner den Alleskönner und hat aber noch nichts geliefert.
Der erinnert mich an den SPD Schulz, der ist ein Dampfplauderer und Märchenonkel und ist dann angestürzt mit seiner SPD Theaterbühne.

Also mal sehen was die FDP an Taten liefert.
Alles nach dem Sprichwort

WORTE WEHEN TATEN STEHEN !!!!!

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micromiller 22.10.2017, 10:45
9. So ist es, die EZB

verwaltet eine Währung, die nur bedingt wirtschaftlich verankert ist. Sicherlich gibt es keine zweite Währung auf der Welt, die 19 unterschiedliche Volkswirtschaften abbilden soll. Die Unterwxhiede sind von der Produktivität bis zu den Steuersystemen auf allen Ebenen unterschiedlich und aussenwirtschaftlich sogar im Steueroptimierungswettbwerb. Wenn Draghie die Manipulation der Zinsen einstellen würde, werden die Haushalte aller Mitglieder durch die ungewohnte Zinslast innerhalb redht kurzer Zeit defizitär und recht schnell die EU Vorgsben nicht mehr erfüllen. Lindner, ist noch relativ jung, sicher sieht er die unbeherrschbare Zukunft des Euros etwas klarer, da er das sich anbahnende Drama erleben wird. Es ist höchste Zeit, dass die Politik den Euro endlich festzurrt und zumindest die Steuersysteme der Miglieder harmonisiert.

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