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Liberale Positionen zur Geldpolitik: Warum Mario Draghi mit Jamaika Probleme bekommt
AFP

Diese Woche wird der EZB-Chef Mario Draghi eine Fortsetzung der üppigen Geldversorgung ankündigen. Scheinheilige Kritik aus Deutschland ist ihm sicher - und das liegt vor allem an der FDP.

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rol.o 22.10.2017, 14:15
120. Behauptungen zu Lindner

Ihre Behauptungen zu Lindner sollten Sie dann auch beweisen , ansonsten unglaubwürdig und nur bla bla , was haben Sie denn zum Wohl der BRD bisher geleistet und vor allem besser gemacht .

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sbv-wml 22.10.2017, 14:25
121. So ist es

Zitat von benediktuszweifel
bleibt der Euro, scheitert die EU!
Kürzer, als mit Ihrem Beitrag kann man das Dilemma nicht beschreiben.
Leider!

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purple 22.10.2017, 14:30
122.

Zitat von marcaurel1957
Die EZB Politik ist der Situationb durchaus angemessen und wird auch von allen Zentralbanken der Welt in ähnlicher Form praktiziert. Meine Ersparnisse schrumpfen auch nicht, sondern entwickeln sich gut, selbst für Festgeld bekommen ich mehr Zinsen als die Inflation ausmacht. Wenn das bei Ihnen anders ist, sollten Sie nicht Schuldige suchen, sondern begreifen, dass SIE etwas falsch gemacht haben. Wir sollten froh sein, dass eien so fähiger Banker Chef der EZB ist.
Sie bekommen fürs Festgeld mehr als 2%? Das Geheimnis müssen Sie mir verraten. In argentinischen Pesos angelegt oder in Bitcoin?

Ich brauche ein Festgeldkonto mit Einlagensicherung in Euro - spekulieren kann ich auch - das hat aber nichts mit Festgeld zu tun.

Und rechnen sie Ihre anlage bitte selber nach: Stand am 31.12 geteilt durch Stand am 1.1 bereinigt von zu und abflüssen allfällig umgerechnet mit dem Devisenkurs von 1.1. bzw 31.12. Was kommt raus?

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spmc-12355639674612 22.10.2017, 14:33
123. DAS sind alternative Fakten

Zitat von purple
Ah - sie haben alternative Fakten?. Dann lassen Sie mir sie wissen. Ich habe meine Aussagen gründlich geprüft. Und Ja, die EZB druckt Geld und verschenkt es auf Deutschlands Kosten an überschuldete Länder, für die Haushaltsdisziplin schon immer ein Fremdwort war. Früher haben diese Länder regelmäßig ihre Währung abgewertet und jetzt erwarten sie dass Deutschland zahlt.
Die EZB verschenkt nichts, sondern kauft Staatsanleihen.
Die EZB kauft auch keine beliebigen, sondern ganz bestimmte Staatsanleihen auf genau definierten Wegen.
Deutschland profitiert von diesem Kaufprogramm durch die sehr niedrige, teilweise negative(!) Verzinsung neu ausgegebener Staatsanleihen. Haben Sie diesen Effekt in Ihren Rechnungen berücksichtigt?
Wäre ein Land der EU insolvent, würde es deutsche Gläubiger viel mehr Geld kosten, als das Aufkaufprogramm der EZB uns bzw. den deutschen Staat kostet.
So gründlich kann Ihre Prüfung der Fakten wohl nicht gewesen sein.

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Sixpack, Joe 22.10.2017, 14:39
124. Nix lächerlich!

Zitat von purple
lächerlich. Die deutschen Staatschulden bewegen sich mit großen Schritte auf den Zielwert von 60% des BSP's zu. Damit gehört D zu den am niedrigst verschuldeten Staaten der Welt.
Deutschland liegt auf Platz 4! Nach den USA, China und Japan (mit 230% des BSP´s). Die Deutsche Bank ist quasi pleite. Aber wenn sie sich nur über SPON, Bild oder SZ informieren lassen, bekommen sie einen etwas engen Weltblick. Die Staatsverschuldung von Länder wie Italien und Frankreich ist in die Höhe gesprungen wegen Hilfspakete an Griechenland, Spanien, Portugal und Irland. Hat nichts mit schlechtem Wirtschaften zu tun. Nur mit Garantien die den Staatshaushälte zugeordnet werden. Aber solche Sachen lesen sie nicht in den Deutschen Medien, um gar nicht zu sprechen von Leute wie Prof. Sinn.

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tom_ppp 22.10.2017, 14:40
125. Der Spiegel

ist eben nicht das Manager Magazin oder das Handelsblatt, deshalb würde ich mich an eurer Stelle lieber raushalten. Mit Kreativität hat der Vorschlag Frankreichs gar nichts zu tun, alle die Schulden haben und diese loswerden wollen, machen den Vorschlag einer gemeinsamen Haftung. Wird das eingeführt erhält die AfD bei den nächsten Wahlen 25%. Danke fürs Starkmachen rechter Parteien.

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purple 22.10.2017, 14:42
126.

Zitat von markus.pfeiffer@gmx.com
Genau deshalb sollte man nicht gegen Europa lamentieren, sondern konstruktiv überlegen, wie die EU das in Zukunft abstellen kann. Wir liegen wahrscheinlich gar nicht so weit auseinander: Der Euro hat aus meiner Sicht einen grundsätzlichen Geburtsfehler: Eine Einheitswährung ohne einen gemeinsamen Haushalt und eine einheitliche Finanzpolitik funktioniert einfach nicht. Deshalb habe ich damals, als Kohl das Projekt mitgetragen hatte, schon gedacht: "Wie kann man nur?". Später habe ich mir eingeredet, dass der Alte das als ersten Schritt zur kompletten politischen Union Europas gesehen hat (ohne dies laut zu sagen); Nur tut sich ja gar nichts in die Richtung. Jetzt kann man überlegen, ob man den Euro wieder abschaffen möchte, oder ob man es doch schafft, Schritt für Schritt von der Währungs- zur Finanzunion weiter zu gehen. Der Euro hat gerade Deutschland als Exportnation unendlich viel gebracht; mit einer gegen anderen europäischen Währungen immer stärker gewordenen D-Mark würden wir nicht seit Jahren über geringe Arbeitslosigkeit und "die schwarze Null" reden, sondern seit Jahren versuchen, GB und der Schweiz in Sachen Finanzplatz nachzueifern, weil die Industrie am Boden läge. Insofern ist aus meiner Sicht die Finanzunion die kleinere Kröte im Vergleich zum Euroausstieg - und je früher wir sie schlucken, desto besser. Das von Ihnen erwähnte Beispiel gehört mit einer Finanz- und Steuerunion dann auch der Vergangenheit an - zum Wohle aller beteiligten EU-Staaten.
Wissen sie wie man eine Währung, die dauend am steigen ist (DM Franken) in einem sinnvollen Rahmen hält? Man druckt Geld und kauft damit ausländische Aktien (nennt sich Staatsfond). D könnte problemlos aus dem Euro austreten und um seine Wirtschaft vor einer zu schnell steigenden DM zu schützen etwa 4 -6 Billionen DM drucken (im Laufe von 2-3 Jahren) und die Gewinne als bedingungsloses Grundeinkommen an die Bevölkerung verteilen. Das ist nämlich die Größenordnung, die uns die EU gerade stiehlt.

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wahrsager26 22.10.2017, 14:45
127. An marcaurel1957. Nr117

Ich habe vor einiger Zeit mit VW Aktien ein hübsches Sümmchen verdient! Da gab es so Zeiten...erinnern Sie sich? Danke

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curiosus_ 22.10.2017, 14:47
128. Falls Sie mich...

Zitat von rol.o
Ihre Behauptungen zu Lindner sollten Sie dann auch beweisen , ansonsten unglaubwürdig und nur bla bla , was haben Sie denn zum Wohl der BRD bisher geleistet und vor allem besser gemacht .
...und meinen obigen Beitrag meinen sollten haben Sie wohl übersehen, dass

1. nicht ich behauptet habe sondern

2. ich nur aus einem Artikel der Südwest Presse, vom 12.2.2015, zitiert (und den Artikel verlinkt) habe.

Zur Info:

Die Südwest Presse (Eigenschreibweise SÜDWEST PRESSE) ist eine deutsche Zeitung aus Ulm. .... Die Südwest Presse ist Nachfolger des 1859 gegründeten Ulmer Tagblatts....Die verkaufte Auflage beträgt 261.802 Exemplare... Mit Partnertiteln und Beteiligungen erreicht die Zeitung rund 1 Mio. Leser pro Tag und erscheint in mehr als einem Drittel des Landes Baden-Württemberg (Wikipedia)

Sie liegt damit, bezogen auf die Auflage, auf Platz 6 der deutschen Tageszeitungen (Wikipedia):

1. Bild
2. Süddeutsche Zeitung
3. Westdeutsche Allgemeine Zeitung
4. Rheinische Post
5. Frankfurter Allgemeine Zeitung
6. Südwest Presse

Reicht das als Beleg? Seriös genug? Eidesstattliche Erklärungen kann ich leider keine vorweisen. Aber, seien Sie sicher: Bei der Südwest Presse handelt es sich beileibe nicht um ein linkes Kampfblatt. Die ist eher konservativ einzuordnen.

Und nebenher ist ihr Stammland (Baden-Württemberg) auch noch das Stammland der Bundesdeutschen Liberalen (alljährliches Dreikönigstreffen der FDP am 6. Januar im Staatstheater Stuttgart).

Expertise genug?

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hansw 22.10.2017, 14:48
129. Ein Prophet betreibt Busse

Zitat von theodtiger
Propheten wie "hansw" haben nicht nur seltsame Vorstellungen über die Zukunft, sondern auch ein extrem kurzes Gedächtnis. Jeder kann im seinem Beitrag 30 nachlesen, dass "hansw" vom "Zusammenbruch Europas" gesprochen hat. Er mag die EU gemeint haben, hat aber genau dies nicht (sondern "Europa") gesagt. Was die Zukunft anbelangt, kann man erstens aus der Vergangenheit nicht einfach auf die Zukunft schließen. Zweitens, ist gerade die Zusammenarbeit in der EU friedens- und wohlstandssichernd, was die Entwicklung in den letzten 65 Jahren gezeigt hat (seit 1952 gibt es mit der Montanunion der Sechs das EU Projekt)
Ihr Kritikpunkt Europa ist richtig und dafür Asche auf mein Haupt. Aber dann

1 Man muss zwingend die Vergangenheit kennen und bewerten, um Zukunft planen zu können.

2 Ich bin seit den Unterschriften unter die Montan Verträge "Europäer" und zwar ohne Wenn und Aber. Gerade das erlaubt eine nüchterne Kritik der letzten Dekaden. Deshalb frage ich mich, wie ein Zeitgenosse behaupten kann "Zweitens, ist gerade die Zusammenarbeit in der EU friedens- und wohlstandssichernd, was die Entwicklung in den letzten 65 Jahren gezeigt hat". Es tut fast weh, wenn man die heutige Situation in Europa betrachtet. Der Frieden der letzten 65 Jahre wurde nicht von den Europäern sondern von den USA garantiert. An den Kalten Krieg muss ich nicht erinnern. Frankreich und GB haben in dieser Zeit durchaus gegen deutsche Interessen gehandelt. Warum? Beide Länder hatten früh begriffen, welche Pläne Deutschland ab 1914 und 1940 verfolgte. Beide Pläne beweisen noch heute, dass eine Vereinigung Europas ohne Krieg wohl erst in Jahrzehnten denkbar sein wird.

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