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Libor-Skandal: EU-Kommission plant Rekordstrafe gegen Banken
dapd

Es könnte die größte Strafe werden, die in Europa je verhängt wurde. Laut "Financial Times" wird die EU-Kommission am Mittwoch Geldbußen gegen bis zu zehn Banken verhängen. Diese hatten zentrale Zinssätze für den globalen Finanzmarkt manipuliert.

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raber 03.12.2013, 20:11
1. Deutsche Bank immer dabei

Schade, dass die oberste Ebene den Laden nicht in den Griff kriegt. Vielleicht liegt es daran, dass sie selber Vorturner von diesen ganzen Vorhaben waren. Bleibt es nur bei Strafzahlungen und die Autoren haben nichts zu befürchten? Wahrscheinlich schon wieder.

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ratschbumm 03.12.2013, 20:14
2. So weit mir bekannt, ist es in modernen

Zitat von sysop
Es könnte die größte Strafe werden, die in Europa je verhängt wurde. Laut "Financial Times" wird die EU-Kommission am Mittwoch Geldbußen gegen bis zu zehn Banken verhängen. Diese hatten zentrale Zinssätze für den globalen Finanzmarkt manipuliert.
Rechtsstaaten üblich, durch kriminelle Machenschaften erworbene Vermögen komplett zu konfiszieren und dem Gemeinwohl zukommen zu lassen.
Das bedeutet dann wohl den Bankrott sämtlicher Europäischer Grossbanken. Dann haben wir uns den sinnlosen Stresstest gespart.

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Rahvin 03.12.2013, 20:30
3. optional

Das Geld kommt doch nach der Bankenrettung vom Steuerzahler. Dann kann man auch gerne Rekordstrafen verhängen. Ist ja nur unser Geld. =)

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warhead187 03.12.2013, 20:33
4.

und wieviel geld haben die banken mit der manipulation gemacht ?! ich glaube nicht, dass die strafe da ansatzweise mithalten kann. banken X die gemeinschaft 0

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Reflektierer 03.12.2013, 20:39
5. @SPON: Bitte mal recherchieren wohin diese Strafgelder eig. fließen

man hört immer nur von Strafen. Ich hoffe nur die versickern dann nicht wieder in den Mühlen der Bürokratie...

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reinerotto 03.12.2013, 20:47
6. Strafrechtliche Konsequenzen ?

Wahrscheinlich wird der Diebstahl eines Brötchens beim Bäcker härter bestraft.

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diefans 03.12.2013, 20:51
7. Das Wesentliche wird wie immer vergessen!

1. Die Banken haben durch den Betrug einen Gewinn eingestrichen, der X-mal höher ist als die Strafe.

2. die EU erwirbt ebenfalls einen fetten Anteil am Diebesgut. Die "Strafe" ist dabei eher eine Art Schweigegeld, denn wenn jemand eines Verbrechens für schuldig erachtet wird, dann muß er in der Regel dem Geschädigten seinen Schaden plus Zinsen ersetzen.

3. Wer die Zeche eigentlich gezahlt hat, darüber hat niemand (auch kein Journalist) ein Wort verloren.

Also folgt daraus daß EU und Banken unter einer Decke stecken, denn weder der EU noch den Banken gehört der Gewinn aus dem Betrug, aber beide sind anscheinend von ihm begünstigt.

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PU 2.1 03.12.2013, 20:51
8. Und wer zahlt's?

Was aender das am Ganzen?
Am Schluss wird ja sowieso wieder alles vom Steuerzahler / Bankkunden / Konsumenten / etc. bezahlt.
Solange die gierigen Bankster und Politiker so witer machen koennen, ohne
irgendwann mal selber zur Kasse gebeten zu werden, wird sich genau gar nichts
aendern.
Im Gegenteil!
Dieses Gesockse weiss genau wie das Spiel laeuft und dreht munter und kraeftig
an der Schraube. Ist ja nicht zu ihrem Nachteil.
Und der deutsche Michel macht dieses Spiel nun mehr zum wiederholten Mal mit.


Zitat von raber
Schade, dass die oberste Ebene den Laden nicht in den Griff kriegt. Vielleicht liegt es daran, dass sie selber Vorturner von diesen ganzen Vorhaben waren. Bleibt es nur bei Strafzahlungen und die Autoren haben nichts zu befürchten? Wahrscheinlich schon wieder.

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hansjoki 03.12.2013, 20:56
9.

Na, wenigstens ein Schriitchen in Richtung Lernprozess.
Leider kommen die Ganoven, die sich zweifellos des Betruges schuldig machten, wieder einmal ohne persönliche Sanktionen davon - die finanzielle "Buße" berührt doch weder die "Top"-Manager, noch die Banken und ihre Eigner (die haben mit Sicherheit ein Mehrfaches der Buße langst "eingefahren").
Und natürlich feixen die Halunken sich eins, denn die (persönlich bezogenen) Boni lassen sehr wohl mit dem Bewusstsein moralischer Minderwertigkeit leben...

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