Forum: Wirtschaft
Lieferdienste und Datenschutz: Kunden beschweren sich über Delivery Hero
AFP

Bei Berliner Behörden beschweren sich Verbraucher nach SPIEGEL-Informationen vermehrt über Essenslieferdienste wie Delivery Hero. Kunden ärgern sich, weil ihre Daten nicht gelöscht werden.

Seite 5 von 5
quark2@mailinator.com 26.08.2017, 19:53
40.

Zitat von Frank Zi.
Ganz einfach. Der kleine Pizzabäcker wünscht sich mehr Kunden. Lieferando und Co. haben eine riesen Reichweite, können daher viele Kunden generieren. Der kleine Pizzabäcker macht bei Lieferando und Co. mit, Lieferando und Co. verdient an jeder Pizza Provision und der kleine Pizzabäcker hat mehr Kunden als zuvor. Einfach mal auf die Webseite eines solchen Monsterunternehmens gehen. Jede Wette, die Pizzabude ihres Vertrauens ist auch dort gelistet.
OK, danke für die Warnung. Habe das mal gecheckt. Etwa die Hälfte unserer Pizzabuden ist bei denen gelistet. Werde ich mal bei der Kaufentscheidung mit einfließen lassen, damit die Vielfalt erhalten bleibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bacillus.maximus 26.08.2017, 20:26
41.

Zitat von Frank Zi.
Ganz einfach. Der kleine Pizzabäcker wünscht sich mehr Kunden. Lieferando und Co. haben eine riesen Reichweite, können daher viele Kunden generieren. Der kleine Pizzabäcker macht bei Lieferando und Co. mit, Lieferando und Co. verdient an jeder Pizza Provision und der kleine Pizzabäcker hat mehr Kunden als zuvor.
Können Sie das mal erklären?
Die Zahl der Menschen die Pizza essen wollen dürfte durch die Existenz von Lieferando wohl kaum größer werden. Wer keine Pizza oder Pommes bestellen will der guckt da auch nicht rein sondern schmiert sich ein Brot, oder startet die Mikrowelle.
Und ich werde auch keine Pizza aus 25km Entfernung bestellen egal wie gut die bewertet ist, denn ich habe jetzt Hunger auf eine warme Pizza, nicht auf einen kalten Lappen in zwei Stunden.
Mehr Kunden bekommt der Imbiß durch gute Qualität und günstige Preise von ganz alleine, viele Menschen tauschen sich immer noch offline face-to-face aus.
Das Geld für die Vermittlung fehlt den beiden einzigen Personen die der Markt wirklich braucht, nämlich dem Verkäufer und dem Käufer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joking_hazard 27.08.2017, 07:28
42. Keiner ist gezwungen im Internet zu kaufen

Keiner ist gezwungen im Internet zu kaufen. Wer Datensparsam sein will bestellt direkt telefonisch beim vertrauten heimischen Lieferdienst. Die Wissen Stammkunden noch zu schätzen und verlangen ausser Adresse keine Daten. Komplett anonym kann man übrigens NUR direkt im Laden mit Barzahlung kaufen - noch nicht mal seinen Namen muss man preisgeben. Hoch lebe unser Bargeld - und hoffentlich noch lange.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon_3511963 27.08.2017, 07:59
43. Dumm und Dümmer

habe mit denen kein Mitleid eher Schadenfreude.
Wie wäre es mal den A..... anzuheben und selber vor Ort zu bestellen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcus_tullius 27.08.2017, 13:46
44. Rabattmarke 2.0

Zitat von bettina_krause
Lieferando hat sog. “Stempelkarten“ eingefüht - nach 5 Einkäufen 10% Rabatt auf den nächsten. Andere angeschlossene Restaurants gewähren 15% zu bestimmten Zeiten.
Meine Großtante sammelte in den 1970ern Rabattmärkchen vom Kolonialwarenhändler. Die wurden hinten angeleckt und in ein Heft geklebt. Gab dann nach Monaten irgendwann 5 Mark oder so.

15% zu bestimmten Zeiten ist auch nicht so neu. Iss nicht, wenn du Hunger hast, sondern weil es dringend weg muss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wombie 28.08.2017, 15:30
45.

Zitat von Titanus
Die Online Online-Lieferdienste ergänzen das konventionelle Geschäft der Gastronomen. Ohne den Dienst hätten sie ja noch die Umsätze aus dem normalen Verkauf. Der Lieferdienst sorgt also lediglich für mehr Umsatz. Wer mit den hohen Provisionen nicht einverstanden ist, kann sich ja auf sein Kerngeschäft beschränken. Kurze Anmerkung zum Datenschutz: wieso regen sich in Deutschland alle immer über den Datenschutz so auf? Ich bin froh, wenn ich unkompliziert und ohne ständig erneut meine Daten eingeben zu müssen, online bestellen kann. Lasst sie doch die Daten speichern. Solange sie nicht öffentlich zugänglich gemacht werden, sehe ich kein Problem.
Selbst großen Unternehmen wie die Telekom, Ebay usw. mit einem entsprechend hohem Etat werden immer mal mal wieder die Kundendatenbanken geknackt.
Wie es da bei den Lieferdiensten aussieht, die sich zum jetzigen Zeitpunkt in einem harten Verdrängungswettbewerb um die Vorreiterschaft im noch nicht aufgeteilten Markt befinden und daher möglichst viel Kapital in die Markteroberung stecken müssen, mag man sich lieber nicht vorstellen. Ein Identitätsklau kann sehr unangenehme Folgen nach sich ziehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 5