Forum: Wirtschaft
Lobbyaffäre: Unmut im CDU-Präsidium über von Klaeden
DPA

Die Personalie Eckart von Klaeden sorgt für Ärger in der Unionsspitze. Ein Präsidiumsmitglied kritisiert gegenüber dem SPIEGEL, dass der Ex-Staatsminister trotz seines Wechsels in die Lobbyabteilung von Daimler nicht aus dem Spitzengremium zurückgetreten ist.

Seite 4 von 7
dorlui 10.11.2013, 13:00
30. optional

Merkel hätte ihn als staatsminister entlassen müssen, als bekannt wurde, dass er zu daimler wechseln wird. Aber wie immer hatte er "das vollste vertrauen" der kanzlerin und wie immer war diese nicht bereit zu handeln - ganz offensichtlich sprang da ja was für sie oder ihre partei heraus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taliscas 10.11.2013, 13:08
31. Wer

erwartet von dieser merkel`schen Kreation ernsthaft angemessenes Verhalten? Das meiste Personal dieser ehemals "christlich-demokratischen" Partei spottet jeder Beschreibung in Denken und Handeln. Aber solange 42 Prozent der Wahldeutschen diesem Gesindel die Stimme gibt...muss man sich über diesen Klaeden nicht wundern. Wie der Herr so`s Gescherr,gell!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Badischer Revoluzzer 10.11.2013, 13:09
32. Die Politik ist bekannterweise geschmiert.

Das Volk ist üblicherweise ANgeschmiert. Wir bauchen frische unbelastete Menschen in der Politik, neue, nicht von Lobbyisten gesteuerte Parteien und neue Werte, um in der Welt zu bestehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Blankoscheck 10.11.2013, 13:16
33. Klaeden zieht doch nur das durch

was viele seiner CDU Gefährten gerne tun würden - hätten sie denn diese Verbindungen in die Wirtschaft. Lobbyist ist ein einträgliches Geschäft - für beide Seiten. Es verliert doch nur die Demokratie - der postmoderne Raubkapitalismus dagegen wird gestärkt und gestärkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainer_daeschler 10.11.2013, 13:18
34.

Zitat von maxweber
Wäre von Klaeden zu einer Gewerkschaft gegangen, oder in eine Behörde eingetreten, fänden das alle ganz normal. Aber er arbeitet für ein Unternehmen der Privatwirtschaft, und alle sind empört. Was ist hier eigentlich los?
Würde von Klaeden vor Ende seiner Amtszeit bekannt geben, dass er eine hohe Funktion beim DGB einnehmen wird und ihm in seiner Amtszeit bereits zuarbeiten, würde die Staatsanwaltschaft gleichermaßen aktiv werden. Bei einem Wechsel in eine Behörde bliebe er beim selben Arbeitgeber.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zynik 10.11.2013, 13:26
35.

[QUOTE=Koana;14196251
Ja der Mann ist geradezu ein Paradebeispiel für die wahre Natur unserer Demokratie:

"Alle Marionettenstaatsgewalt geht vom Kapital aus. Sie wird qua Plutokratenzirkeln beschlossen. Gesetzgebung, Exekutive und Rechtssprechung gelten für das gemeine Volk, Ausnahmen sind jederzeit möglich, sofern es dem Souverän genehm ist."
[/QUOTE]

Da will ich dann doch mal widersprechen: Der Mann ist das Paradebeispiel für das Demokratieverständnis von ca. 41 % der deutschen Wähler.

Es soll Leute geben, die Parteien gerade deswegen gewählt haben, weil sie sich für Transparenz in der Parteienfinanzierung, Verschärfung der Regelungen bei Abgeordnetenbestechung und ein Lobbyregister einsetzen.

Von dieser ewigen Gleichmache profitiert letztlich nur die Union und ihre von Klaedens.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
didiastranger 10.11.2013, 13:29
36. Zuarbeiten wem?

Was hat eine Position im DGB damit zu tun? Wie koennte Klaeden da etwas zuarbeiten? Koennte er etwa hoiehere Loehne fordern oder bessere soziale Leistungen? Die Bezeichnung LOOBYIST fuer den DGB haben ich noch NIE gehoert. Aber der Name klingt gut!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainer_daeschler 10.11.2013, 13:43
37. Falsches Timing

Zitat von Blankoscheck
Klaeden zieht doch nur das durch was viele seiner CDU Gefährten gerne tun würden - hätten sie denn diese Verbindungen in die Wirtschaft. Lobbyist ist ein einträgliches Geschäft - für beide Seiten.
Richtig, aber es ist selten, dass ein Politiker noch im Amt als Lobbyist auftritt. Nur Norbert Röttken macht den Fehler, dass er sich noch im Bundestag sitzend als Hauptgeschäftsführer des BDI betätigen wollte. Allerdings war Röttgen nur Mandatsträger, von Klaeden ist Staatsminister und damit Amtsräger. Hätte er einfach gewartet, bis sein Amt ausläuft und wäre dann zur Lobbyisten-Stelle bei Daimler gekommen wie die Jungfrau zum Kinde, jeder hätte sich zwar seinen Teil gedacht, doch gäbe es keine Handhabe gegen ihn. Man mag das für dumm, ungeduldig, oder beides halten. Seine vielen Vorgänger, die jetzt in der Industrie ihre Posten haben, schauten immer peinlich auf die Zeitabfolge.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainer_daeschler 10.11.2013, 13:49
38. Gewerkschaftler von Klaeden?

Zitat von didiastranger
Was hat eine Position im DGB damit zu tun? Wie koennte Klaeden da etwas zuarbeiten? Koennte er etwa hoiehere Loehne fordern oder bessere soziale Leistungen?
Da braucht man bei von Klaeden keine Sorgen haben. Besser zahlen die, denen gerade dies ein Dorn im Auge ist.

Die Erwähnung des DGB war hypothetisch und bezog sich auf den Vorposter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hubertus001 10.11.2013, 14:15
39. Ich hoffe, Herr von Klaeden liest dieses Forum

Sie sollten sich schämen, Herr von Klaeden! Aber wahrscheinlich sind Sie bereits derart abgestumpft und von der Alltagswirklichkeit auch Ihrer eigenen Wähler entrückt, dass jedwede Kritik an Ihrem dicken Fell abprallt. Menschen wie Sie lassen die politische Kultur in unserem Land verkümmern. Das macht mich traurig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 7