Forum: Wirtschaft
Lobbyismus: Bundesregierung legt Kontakte zur Finanzbranche offen
AFP

Man kennt sich, man trifft sich - die Bundesregierung pflegt zahlreiche Kontakte zur Deutschen Bank, Goldman Sachs und anderen Vertretern der Finanzbranche. Details gehen nun aus einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Linkspartei hervor. Mit der Aufstellung will die Regierung Vorwürfen vorbeugen.

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Tamarind 20.02.2013, 12:49
70.

Zitat von whitewolfe
Klar das da Gespräche stattfinden müssen.Nur darf die Politik sich nicht von den Bankern beeindrucken lassen.Ich denke das Merkel da einen guten Job macht.
Natürlich macht sie einen prima Job. Im Sinne der Lobbyisten. Oder glauben Sie, dass es im Interesse des Volkes sei, die zyprischen Zockerbanken zu retten? Und auch dazu wird sie nicken, wollen wir wetten?

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Peddargh 20.02.2013, 12:49
71.

Zitat von Gerdtrader50
[...]Den Linken sei zu empfehlen, sich mehr mit dem Kapitalismus zu befassen.
Vermissen sie da etwas? Was sich beispielsweise die Wagenknecht dazu einfallen läßt, läßt auf eine große Kenntnis der Materie schließen.
Da werden die Behauptungen der führenden Kapitalisten, die sich schon sehr in unverständlichen Formulierungen retten müssen, um im Grunde nichts zu sagen, doch schon hanebüchen.
So hanebüchen , dass es mittlerweile auch dem unbedarften Bürger aufgeht, dass monatliche Millionen-Einkünfte einiger weniger(der wenigen die den Krisenstaffellauf zu verantworten haben(!)) versus Einkommen, die staatlich aufgestockt werden müssen in Millionenzahl bestehende Probleme nicht lösen sondern verschärfen.

2 Billionen Staatschuld für uns alle, 5 Billionen privater Besitz, mit steigenden Tendenzen auf beiden Seiten sprechen hier eine deutliche Sprache.
Die Sprache im übrigen, die ein Marx vorrausgesagt hat.

Es scheint wohl darauf anzukommen welchem Lobbyisten man Glauben, Vertrauen schenkt.
Und da ist unsere reGIERung, die unser Lobbyist sein sollte wohl gründlich falsch beraten!
Die Zahlen zeigen es nakt, kalt und grausam.

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gaia71 20.02.2013, 12:49
72.

Zitat von RenegadeOtis
Da stellen Sie eine interessante Frage. Wieviele hunderte Milliarden sind denn so gezahlt worden - und wann an wen? Also, nicht verliehen oder so ein Quatsch, sondern - sie sagten es selbst - . Zeigen Sie mir mal, welche Unsummen das sind. Und nein, hypothetische Ausfälle des gesamten Euroraumes ausser Deutschland (vulgo: Vollausfall TARGET) und sowas sind keine tatsächlichen Ausfälle.
Nehmen wir doch das EEG...
17 Mrd Euro zum Fenster hinausgeworfen für eine Energiewende, die in Wirklichkeit nur den Profiteuren die Taschen füllt.
Deutschland verschenkt täglich Strom an Nachbarländer, damit uns das Stromnetz net um die Ohren fliegt durch den am Bedarf vorbei zwangseingespeisten Strom aus PV und WK und die konventionellen Kraftwerke müssen die Versorgungssicherheit mit Strom gewährleisten.
Lobbyismus der übelsten Art auf dem Rücken der Allgemeinheit.

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VirgoA 20.02.2013, 12:50
73. Angie macht super Politik

Zitat von jenom
Wer CDU/FDP wählt, kann sein Geld auch gleich Goldman Sachs schenken. Wieviele hunderte Milliarden waren es und werden es noch sein? Das ist nicht ein kleines Loch, da wird der Großteil unseres Geldes einfach weitergeleitet. Dieser Level von Korruption ist noch nie dagewesen.
Stimme Ihnen zu. Die Bürger werden eines Tages aufwachen, und sich wundern wo die ganze Altervorsorgen und Lebensversicherungen hin sind. Sie wurden in die Waagschale geworfen, um ein System zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Auf Anraten von Dibelius und Co., den Souffleuren der Kanzlerin.

Es geht aber nicht um CDU oder Grüne oder SPD. Sie hängen alle drin. Wer das umgehen möchte, muss schon extrem wählen (Linke oder kleinere Parteien).

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silverhair 20.02.2013, 12:53
74.

Zitat von RenegadeOtis
Da stellen Sie eine interessante Frage. Wieviele hunderte Milliarden sind denn so gezahlt worden - und wann an wen? Also, nicht verliehen oder so ein Quatsch, sondern - sie sagten es selbst - . Zeigen Sie mir mal, welche Unsummen das sind. Und nein, hypothetische Ausfälle des gesamten Euroraumes ausser Deutschland (vulgo: Vollausfall TARGET) und sowas sind keine tatsächlichen Ausfälle.
Das sind Unsummen eindeutig!
Und gezahlt? Die Banken haben kein Geld - die grad mal 2 Bio Euro liegen bei den Notenbanken - die Banken verwalten eine gigantische Illusion - Buchgeld - und an dem ist das "Verschulden" der Bürger und Staaten das maßgebliche - "Geld" hat damit nicht aber auch nichts zu tun!

Die Stresstest haben klar ergeben das 95% aller Bankenaktivtiäten reine Buchhaltungstricks sind - das nur 5% dieser angeblichen Guthaben gedeckt sind - und sobald den Menschen bewußt wird das dort nichts - aber auch nichts ist bricht das System zusammen , also dienen neue Buchhaltungstricks dazu diesem gigantischem Nichts eine weitere Scheinexistenz zu sichern!

Die Banken erschaffen Buchgeld aus dem Nichts - ohne "Geld" - damit erwecken sie den anschein die Leute könnten einkaufen bei Firmen , aber das Buchgeld bleibt bei den Banken .. Die Firmen bezahlen ihre Angestellten - aber noch immer ist es die gleiche Ziffer in den Bankkomputern . Die Löhne werden in "Lebens- Kapital- Rentenversicherungen gesteckt oder Gespart" und das wird wieder an Staaten als Anleihen verliehen - und die Steuerzahler zahlen dafür Zinsen - die ihnen wieder als "Zinsgewinne" auf den scheinguthaben vermerkt werden -- so erschafft man Illusionsgeld - Geld ohne Deckung , den diese "Mindestreserve" von 1% ist lachhaft - da ist der "Wert" der Deutschen Bank eben grad mal 70 Mrd. - obwohl sie angeblich 700 Mrd. an "Guthaben" führt!

Man muss diesen Kreisverkehr des Geldes nur als Illusion erhalten -nur ja kein Kassensturz wo man mal "nachrechnet" - und dafür ist dann wieder die "Bankanleihe" der Staaten zuständig die bei den Banken aufgenommen wird um deren Bilanzen wieder ins Lot zu bringen - wie die Bad Banks!

In keiner einzigen Sec hat das was mit Geld zu tun .. es ist ein kreisverkehr der Illusionen - sonst nichts!

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marcaurel1957 20.02.2013, 12:53
75.

Zitat von marcel2101
Kompetente Finanzexperten gibt es nur in der Finanzwirtschaft?! Dann frage ich mich, wieso man demzufolge nur inkompetenten Amateuren, auch Professoren genannt, die Ausbildung unserer Studenten überlässt. Und wie ist das dann erst, wenn man Experten für Volkswirtschaft sucht? Dieser Logik folgend könnte man die dann nur bei der "Volksbank" finden, oder wie? Dass Experten ausschliesslich innerhalb der freien Wirtschaft tätig seien, ist Unsinn.

Sie denken also wirkich, die Universitäten wären in der Lage, "Experten" auszubilden? Das ist aber wirklich naiv!

Ein Uni Absolvent mag die Grundlage haben, in einer Investmentbank seien Ausbildung zu beginnen, eien fachman wird aus ihm, wen er 10 Jahre älter geworden ist!

Ein Professor für Wirtschaftswissenschaften wäre mit der Aufgabe praktikabele Reglungen für Banken zu entwicken hoffnungslos überfordert. Woher sollte er dieses Wissen auch haben, er hat studiert, was als Assistent an lehrstühlen, hat promoviert und Bücher geschreiben und ist Professor geworden....

Man wird, egal in welchem Beruf, nur Fachmann, wenn man diesen beruf diverse Jahre ausübt. Die Universität ist nur der Anfang!

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nana22 20.02.2013, 12:54
76. Omg

"Gerade wegen der Vielzahl kritischer Probleme bei Euro- und Staatsschuldenkrise gebe es "hohen Beratungs- und Erklärungsbedarf". Man sei auf den Rat der Experten aus den Banken angewiesen, hieß es"

Warum darf ich die Regierung nicht auch beraten wenn es um die Steuern geht die ich zahlen soll? Da werden unabhängige Experten beschäftigt (zumindestens von mir unabhängig - leider ;-) ) ...

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NewHuman 20.02.2013, 12:55
77. Wer ist Fachmann?

Zitat von marcaurel1957
Ich bin überzeugt, daß sich 99% der Politiker und Lobbyisten an dei Regeln halten und nur ihren Job tun. Mit dem Rest wird man wohl leben müssen. Wo und wie wollen sie denn für alle Lebenslagen unabhängige Fachleute ausbilden ud wer soll diese bezahlen. Vor allem, glauben sie wirklich, daß sie einen Fussballer unabhängig von Fussbalvereinen, einen bauern unabhängig von bauerhöfen und einen Finanzfachman unabhängig von Finanzistituten ausbilden können?
Was Sie anscheinend überhaupt nicht begreifen können, dass Fachleute in keinster Weise AUSFÜHRENDE in ihrem Fach zu sein brauchen, um Experten für das Fach zu werden oder zu sein. Bauern sind nicht keine Fachleute für Agrarökonomie und Fußballer keine Fußballtrainer oder Manager in diesem Bereich. Experten sind vor allem deshalb Experten, weil sie das Fach nicht von innen, sondern von außen betrachten können mit seinen Verflechtungen zu vielen anderen Bereichen. Eine Regulierung und "Steuerung" einer Branche braucht nicht den Blick von innen, sondern von außen. Dazu braucht man keine "Eigengewächse" der Branche, denn die handeln fast immer subjektiv-lobbyistisch.

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ks82 20.02.2013, 12:55
78.

Zitat von marcaurel1957
Nein, es ist ein Ausdruck von bodenloser Dummheit, zu denken, es gäbe Agrarfachleute außerhalb der Agrarindustrie, Telekommunikationsfachleute außerhalb der Telekommunikationsinduszrei und Kapitalmarktspezialisten außerhalb der Finanzindustrie.
Aber natürlich: Es gibt sie in Forschung und Wissenschaft und NGOs. Nur rennen die einem nicht die Bude ein, um flüstern einem "die besten Strategien" ins Ohr, weil sie keine Lobbyvertretung haben. Es gibt genug. Aber Markenzeichen unserer "alternativlosen" Politik ist es, die Alternativen einfach nicht zu kennen...

Zitat von
Es weiterhin ein Zeichen von Borniertheit, zu meinen, alle Banker und Finanzfachleute wäre Vebrecher und hätten die Krise verursacht. Die Krise wurde von Politikern, Banker und Bürgern gleichermaßen verursacht, aber in jeder gruppe waren es eben nur ein Teil!
Es ist auch ein Zeichen von Borniertheit zu glauben Banker und Finanzfachleute seien frei von Eigeninteressen und könnten die Politik beraten. Und wie um alles in der Welt hat der Bürger die Krise verursacht? Erklären sie mir das. Wie habe ich die Krise verursacht?

Zitat von
Vernünftige Regelungen für die Zukunft werden wir nur finden, wenn die wichtigsten Experten mitarbeiten, mit den Kenntnissen der Volkshochschule, werden Sie keine neues Kapitalmarktrecht einführen können
Einige Politiker müßten nur mal in die Volkshochschule gehen und sich selbst informieren, dann würden sie die Krise selbst verstehen.

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j.vantast 20.02.2013, 12:58
79. Tippfehler

Zitat von marcaurel1957
Das die Finanzindustrie einen überragende Beudeutung für das Wohlergehen einer modernen Volkswirtschaft hat, sollte Allgemeinwissen sein.
Korrekt müsste es heissen:
Dass die Finanzindustrie einen überragende Bedeutung für das Nicht-Wohlergehen einer modernen Volkswirtschaft hat, sollte Allgemeinwissen sein.

Dann stimmt´s. Das weiss jeder.

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