Forum: Wirtschaft
Lobbyismus: Österreichs Ex-Kanzler Kern bekommt Wirtschaftsposten in Moskau
Dmitry Lovetsky / AP

Christian Kern, ehemaliger Regierungschef Österreichs aus den Reihen der SPÖ, rückt in den Aufsichtsrat der russischen Staatsbahn auf. Er wird in Moskau nicht nur wegen seiner fachlichen Expertise geschätzt.

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cobaea 17.07.2019, 13:13
10.

Zitat von DerBlicker
Offenbar scheinen nicht nur FPÖ Politiker in Österreich von Russland gekauft zu werden., nein auch die SPÖ und ÖVP scheint ihr Geld aus Russland zu bekommen. Gut, dass das bekannt ist,dann sieht man österreichische Positionen zu Russland in einem ganz anderen Licht.
Österreich hat zu Russland prinzipiell ein anderes Verhältnis als Deutschland es zu Russland hat.Für Deutschland ist Russland - als Nachfolgerin der Sowjetunion - immer noch vor allem Verkörperung der Bedrohung aus dem Ost, Garantiemacht der DDR etc. Für Österreich ist Russland eine der beiden Garantiemächte für seine Neutralität - genau wie die USA. Die Verbindungen zwischen Österreich und Russland sind enger und weniger negativ besetzt.

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touri 17.07.2019, 13:18
11.

Zitat von maxmarius
Ich finde auch, dass diese Tätigkeiten bedenklich sind. Was ich mir aber (komischerweise) nicht vorstellen kann ist, dass Merkel einen solchen Job annehmen würde. Bin mal gespannt, Angebote wird sie sicherlich bekommen.
Kann ich mir bei Frau Merkel auch nicht vorstellen. Ich denke wenn die jetzt ihre Kanzlerschaft noch herumbringt dann wird Sie in Pension gehen und gar nichts mehr machen. Sonderlich motiviert war sie ja schon bei der letzten Wahl nicht mehr.

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Darkqueen 17.07.2019, 13:23
12.

Zitat von maxmarius
Ich finde auch, dass diese Tätigkeiten bedenklich sind. Was ich mir aber (komischerweise) nicht vorstellen kann ist, dass Merkel einen solchen Job annehmen würde. Bin mal gespannt, Angebote wird sie sicherlich bekommen.
Warum sollte sich Frau Merkel mit 67 noch so einen Stress antun sie wird sich noch eine schöne Zeit mit ihrem Mann machen und Wandern gehen

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taglöhner 17.07.2019, 13:26
13. Hochbücken

Ich frage mich, wie das bei den jungen aufstrebenden Russen so ankommt, wenn nicht nur die üblichen heimischen Arschkriecher, sondern auch noch zur Entlohnung von Regime-Willfährigkeiten zu Traumgagen abgehalfterte ausländische Zweitliga-Politiker die nationalen Top-Jobs besetzen.

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s.l.bln 17.07.2019, 13:26
14. Liebe Grüße nach...

Zitat von archi47
sollten uns ein Mentekel sein, wie es mit Europa weitergehen kann. Dazu braucht es gute Leute überall dort, wo Wege zu ebnen sind. Das Interesse Rußlands und Europa ist weitgehend kongruent. Mit den USA an sich, verband uns eine dankbare Freundschaft, aber mit Trumpistan und Boristan verbindet uns zu wenig, als dass wir das Naheliegende ständig ignorieren können ...
Sankt Petersburg...

Trumpistan und Boristan(das warten wir noch ab) sind das direkte Ergebnis russischer Bemühungen.
"Das Naheliegende" ist das Ziel dieser Bemühungen, nicht die logische Konsequenz aus dem durch sie angerichteten Schaden.
Netter Versuch.

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archi47 17.07.2019, 13:28
15. Nicht nötig? Na dann sind ihre Bedenken ja gegenstandslos

Zitat von elmart
jetzt versteht man auch weshalb die SPD unbedingt eine zweite Pipeline von Russland nach Deutschland will, die niemand mehr benötigt. (Der Öl und Gasverbrauch wird durch die Energie-Wende eher abnehmen). Posten sichern für das Rentenalter, sonst nichts.
Ich meine trotzdem wäre es gut, wenn wir für die Übergangszeit ein Mehr an Bezugquellen haben, als derzeit.
Schließlich steigen wir aus Kohle und Kernenergie gleichzeitig aus, was nicht viele Länder sich auferlegen.
Dann sollten Sie noch den Flüssiggasterminal sehen, über den alle Länder mit nicht direktem Anschluß zusätzlich liefern können.
Wenn also zuviel Lieferstrecken existieren, dann kann es doch nur von Vorteil für den Geldbeutel von uns sein, oder?

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Emderfriese 17.07.2019, 13:30
16. Unverständnis

Ich versteh immer nicht, wieso sofort ein Geheule im Forum losbricht, wenn das kapitalistische Russland macht, was andere schon lange tun. Es kann doch nicht am System liegen, das so unterschiedlich zu vielen anderen "westlichen" wirklich nicht ist!
Wir - die "West"mächte - haben doch die Sowjetunion überwunden und das verbleibende Russland zu dem gemacht, was es heute ist. Es kann nur daran liegen, dass die Russen bzw. Putin ihr eigenes Land in den Vordergrund stellen - Russia first. Das kennen wir doch von Briten und US-Amerikanern. Auch unser Land sieht sich gerne als Weltspitze: Deutschland zuerst. Was Wunder, wenn die Russen das nachmachen.

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archi47 17.07.2019, 13:38
17. oh, man lernt eben nie aus,

Zitat von s.l.bln
Sankt Petersburg... Trumpistan und Boristan(das warten wir noch ab) sind das direkte Ergebnis russischer Bemühungen. "Das Naheliegende" ist das Ziel dieser Bemühungen, nicht die logische Konsequenz aus dem durch sie angerichteten Schaden. Netter Versuch.
dann haben Russen in GB und USA gewählt?
Wußte ich nicht. Ich habe tatsächlich geglaubt, es wäre die Einfalt der Wähler dort im Verein mit einfältigen Kandidaten und ebensolchen Medien ...

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susie.soho 17.07.2019, 14:52
18. Blanker Neid

liegt diversen Beiträgen zugrunde. Als ob ein ehemaliger Bundeskanzler oder Spitzenmanager sich nicht an seine Verpflichtungen als Geheimnisträger halten würde! Welcher Staatschef oder welches Großunternehmen eines Landes würde nicht Personen engagieren, die in bestimmten Branchen über besonderen Sachverstand verfügen? Im übrigen sind nicht nur deutsche Spitzenpolitiker-/Manager in Russland tätig, sondern auch einige anderer Nationen.

Angesichts des eher prekären Salärs als Bundeskanzler sollte er nach Beendigung seiner Amtszeit wie jeder andere Person auch seine berufliche Laufbahn fortsetzen - das ist bei BK Schröder der eines Rechtsanwalts. Schröder ist hauptsächlich für ein Schweizer Unternehmen und als Vorstandsvorsitzender von Gazprom beruflich nicht sehr besansprucht.

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aaaron 17.07.2019, 14:56
19. Die USA haben die EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen

„Ja, die wollten das nicht“, sagte Biden am Freitag beim The John F. Kennedy Jr. Forum in der Harvard University.

Dies lag aber an der Führungsrolle der USA und des US-Präsidenten, der darauf bestanden habe. „Europa musste wirtschaftlichen Schaden hinnehmen, um Russland zu zwingen, den Preis zu zahlen“, so Biden.
https://www.freitag.de/autoren/julian-k/biden-obama-musste-eu-zu-sanktionen-zwingen

Viele scheinen das heute schon vergessen zu haben.

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