Forum: Wirtschaft
Lobbyist für Taxi-App: Uber engagiert ehemaligen Wahlkampfleiter von Obama
AP

Uber stößt weltweit auf Widerstand - nun setzt das umstrittene US-Fahrdienstunternehmen auf die Hilfe eines erfahrenen Strategen: Der ehemalige Wahlkampfleiter von US-Präsident Obama wird Cheflobbyist der Firma.

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leser12389 20.08.2014, 14:58
10. Gute App, werde sie nächstes Mal benutzen

In Deutschland sind Taxis überteuert... wenn es fast 70 Euro kostet vom Flughafen in München in die Innenstadt zu fahren ist was falsch! und 20 Euro für 2 Personen mit der S-Bahn.... es kann doch nicht sein das es teurer ist zum Flughafen zu kommen als wie der Flug.

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beegee 20.08.2014, 15:46
11. Bis was passiert

Ich warte mal auf den ersten Fall, in dem was passiert und die Versicherung nicht zahlen will, weil rauskommt, dass ein Uber-Fahrer quasi gewerbsmäßig, aber ohne entsprechende Versicherung und Personenbeförderungsschein Taxi "gespielt" hat und nicht eben zufällig einen Bekannten mitgenommenn hat, weil der in die gleiche Richtung wollte.

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ohnebenutzername 21.08.2014, 09:29
12. UBER us Status quo und Aussicht

Status Quo UBER:
Allein in Deutschland werden auf dem Taximarkt jährlich mehrere Milliarden umgesetzt. Weltweit kommt da ein hübsches Sümmchen zusammen. Uber kassiert davon unabhängig -egal ob UBER POP oder UBER BLACK - 20 %. Versteuert wird dort, wo möglichst wenig bis keine Steuern zu zahlen sind.
Wofür bekommt UBER die 20%? Für die Bereitstellung einer sehr simplen Smartphoneapplikation unterstützt von ihrem Investoren Google. Was daran innovativ ist, erschließt sich mir zumindest nicht.
Wo früher Taxiunternehmer oder Mietwagenunternehmer kassierten, knuspert UBER nun kräftig mit. Das kann man finden, wie man will, die Beförderung an sich bleibt die gleiche. Ob Taxifahrer in Cordhose, oder Chauffeur im schwarzen Anzug plus einem Schlückchen stillen Wasser for free. Noch.

Aussicht:
Wenn es UBER gelingt sich weltweit über bestehende Gesetze hinwegzusetzen, werden sie das, was sie anstreben: Monopolisten. Dann "Gute Nacht" einheitlicher Tarif, verbindlicher Preis. Dann gibt es nämlich keine Taxis mehr.
Es ist natürlich nicht nur der Personenbeförderungsmarkt, den das Unternehmen anstrebt. Es besteht sicher auch Interesse, groß in den vertikalen Markt einzusteigen. Sprich: Fahrzeugverkauf, Leasing etc. Ja, da lassen sich auch noch ein paar Dollar verdienen.

Insgesamt kann man den agressiven Markteintritt UBER´s auch als Testballon begreifen, wie es ein Unternehmen unter bewußten Verstoß gegen bestehende Gesetze schaffen kann, sich weltweit krakengleich auszudehnen. Google Street View und Google Books haben es ja schon auf digitaler Ebene vorgemacht.

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