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Lobbyverband: Rainer Brüderle will Tariflöhne in der Altenpflege verhindern
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Die Regierung drängt Arbeitgeber und Gewerkschaften zu flächendeckenden Verträgen in der Altenpflege. Doch nach SPIEGEL-Informationen macht ein bekannter Lobbyist dagegen Stimmung: Ex-Wirtschaftsminister Rainer Brüderle.

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Rüdiger321 30.06.2018, 10:02
70. Weltfremd: schlimmer geht immer

Dieser Lobbyist übelster Sorte gehört in den Ruhestand versetzt und dann wünsche ich ihm aus vollem Herzen dass er in seiner eigenen Sch...e liegt und ihm niemand den Ar..h abputzt. Schade nur das er es nicht mehr mitbekommt, denn die Demenz scheint bei ihm ja schon fortgeschritten.
Fulltime-Job; Früh-,Spät- und Nachtdienst; Wochenende und Feiertage, Hungerlohn und Urlaub auf niedrigstem Niveau, kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Sonderschichten weil Kollegen ausgebrannt sind, anstrengende physische und psychische Arbeit, kaum deutschsprachige Kolleginnen und Kollegen. Dafür den ganzen Tag in Exkrementen und Pisse wühlen. Unmenschliche Arbeitsbedingungen die in einer menschenunwürdigen Versorgung enden. Kein Wunder das der Pflegemangel in Deutschland das kritische Maß überschritten hat.
FDP sei Dank - schlimmer geht immer!

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trex#1 30.06.2018, 10:03
71.

Köstlich, da will Brüderle also für seine Klientel, dass die Arbeitgeber alleine "Tarifverträge" abschließen, denn die Pflegekräfte arbeiten ja freiwillig zu den Bedingungen.
Andererseits vertreten die Gewerkschaften auch nicht die Pflegekräfte. Was haben sie bei Tarifgesprächen verloren.

Was bleibt? Der Staat muss die Mindestbedingungen festlegen, zu denen in der Altenpflege gearbeitet wird, also Mindestlohn, Mindesturlaub etc. festlegen.

Wenn es keine nachhaltigen Verbesserungen gibt, wird die Situation in der Altenpflege immer dramatischer werden.

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Achmuth_I 30.06.2018, 10:07
72. Na ja...

Zitat von cyberpommez
Das organisieren wird verhindert. Fragen sie bei einem Einstellungsgespräch mal nach nem Betriebsrat oder mehr Gewerkschaft, sie werden den Job nicht bekommen. Mit dieser Frage beendet ein Freund von mir jedes Vorstellungsgespräch, das ihm zwangsweise aufgedrückt wird. Es folgt immer eine Absage vom AG und er kann somit nicht nicht sanktioniert werden.
...ich nehme mal an, die Einstellungsgepräche finden mit dem Arbeitgeber statt. Der hat tatsächlich auch nicht für die gewerkschaftliche Organisation zu sorgen, übrigens auch nicht der Betriebsrat welcher der Friedenspflicht unterliegt. Dass müssen die Arbeitnehmer tatsächlich selbst organisieren.

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florian aus wiesbaden 30.06.2018, 10:07
73. der bpa....und die FDP..Arsch auf Eimer

Herrlich! Da geht einem als Pfleger doch die Sonne im Herzen auf. Vor einigen Wochen legte uns noch der Arbeitgeber (kursana) ein Handzettel wärmstes an Herz, hier wurde der bpa beworben - er würde sich doch viel besser um die Belange der Pflegerinnen und Pfleger kümmern, Pflegekammen und Gewerkschaften kosten den Mitgliedern ja nur Geld. Geht in keine Gewerkschaft, sagten sie uns, der bpa kümmert sich schon, sagten sie uns....
Naja und Brüderle, ja nun FDP bleibt FDP...

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gerollheimer 30.06.2018, 10:10
74. Wer

kennt einen Nicht-Lobby Politiker???

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HLoeng 30.06.2018, 10:12
75. Ch. Lindner: Privat ist besser als Staat

Herr Brüderle hat völlig recht. Unsere üppigen Tariflöhne würden dann vermutlich reihenweise dubiose Gestalten in den Pflegeberuf locken und die bisherigen Idealisten verdrängen. Dabei wäre die Sache so einfach: mehr Ehrenamt auch in der Pflege! Oder wollen wir etwa die marktfeindliche Ideologie der Dänen übernehmen, wonach ein Mensch nach einem langen Arbeitsleben Anspruch auf einen würdevollen Lebensabend hat. Das grenzt doch an Sozialismus.

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gesell7890 30.06.2018, 10:12
76. Gottchen,

manches vergeht aber auch nie!

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gutmensch-mit-hirn 30.06.2018, 10:13
77. Gesetzlicher Mindesturlaub

Mir ist nicht ganz klar, wer hier irrt, ob Brüderle oder SPON.
Gemäß § 3 (1) BUrlG gibt es einen Mindestanspruch von nicht 20, sondern 24 Tagen. („Der Urlaub beträgt jährlich mindestens 24 Werktage“). Eine ehemaliger Wirtschaftsminister sollte das wissen. Und SPON auch.

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sekundo 30.06.2018, 10:14
78. Unverfroren,

frech, anmassend, kalt, unverschämt
ist dieser Brüderle und die FDP!

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fortinbrass 30.06.2018, 10:14
79. FDP = überflüssig

Zitat von soerenschein
Mir ist ohnehin schleierhaft, dass es immer noch Menschen gibt, die dieser Partei ihre Stimme geben. Die Jahre 2013 - 2017 waren schöne Jahre, in denen ein Stück Unmenschlichkeit und Überheblichkeit im Bundestag fehlten.
Diese Partei verdankt ihr letztes Bundestagswahlergebnis dem Umstand, dass für gewisse "bürgerliche" Wähler eine GroKo-geprägte CDU zu sozial und zu wenig egoistisch ist und sich zu wenig an den Interessen der reichen Leute orientiert. Im übrigen ist die FDP nicht regierungsfähig und hat im Bundestag außer einem Fraktionsvorsitzenden und einem Vizepräsidenten nichts zu bieten. In Ministerämtern kann man sich diese Typen in der rechten Hälfte des Plenums gleich neben der AfD nicht vorstellen.

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