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Lohngruppen: Metall-Arbeitgeber fordern neuen Einstiegstarif
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Die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie haben eine Öffnung der Tarifverträge nach unten gefordert. Ihr Argument: Computer ebneten auch geringer Qualifizierten den Weg in den Job.

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ronniii 31.08.2015, 10:14
1. Und schon geht's los.

Mit dem Argument Flüchtlinge einzustellen werden diese mißbraucht um das Lohnniveau in Deutschland weiter nach unten zu drücken. Um nichts Anderes dreht sich die Willkommenskultur der deutschen Wirtschaft und gießt damit Wasser auf die Mühlen der Asylgegner. Das ist zündeln am Sozialen Frieden.

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dissidenten 31.08.2015, 10:23
2.

Wenn die Grenzen der Jobs eng und ohne Schlupflöcher gezogen werden, sehe ich kein Problem. So bleibt wenigstens nicht die Gesellschaft auf jeden von den abertausenden Analphabeten sitzen, die momentan nach Europa einwandern.

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klausbrause 31.08.2015, 10:25
3.

"Aber der Abstand zum Mindestlohn darf nicht sechs Euro betragen. Wenn wir da weiter kämen, wäre schon viel gewonnen."

In der Tat. Es wäre viel gewonnen.Für die Dividenden und Boni. Für die 10 %. Für die Quandts dieser Welt. Es wäre viel gewonnen.
Da können Sie mal wieder sehen, wie entlarvend Sprache doch sein kann.

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james-100 31.08.2015, 10:27
4.

Zitat von emeticart
... das war abzusehen! Das Lohndumping beginnt jetzt erst richtig. MfG
Natürlich war das abzusehen. Und dieses Spiel wird die Bundesregierung mitspielen und den Mindestlohn gänzlich aufweichen. Bei den Zeitarbeitsunternehmen dürfen dann die Flüchtlinge für 3,50€ arbeiten.

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james-100 31.08.2015, 10:28
5.

Zitat von ronniii
Mit dem Argument Flüchtlinge einzustellen werden diese mißbraucht um das Lohnniveau in Deutschland weiter nach unten zu drücken. Um nichts Anderes dreht sich die Willkommenskultur der deutschen Wirtschaft und gießt damit Wasser auf die Mühlen der Asylgegner. Das ist zündeln am Sozialen Frieden.
Und politisch befeuert. Diese asoziale Regierung will weiterhin Lohndumping. Deswegen auch ein Mindestlohngesetz, das so löchrig wie ein Schweizer Käse ist.

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deus-Lo-vult 31.08.2015, 10:29
6.

Wann werden die Manager und Aktionäre endlich verstehen, dass minderwertig qualifiziertes Personal keine 1A Qualität hervorbringt?
Senkt die Löhne ruhig weiter. Holt vermehrt "qualifizierte" Arbeiter aus dem Ausland, die für 2 Euro die Stunde arbeiten.
Sinkende Qualität = sinkender Umsatz = sinkender Gewinn = sinkende Dividende. Und am Ende gibt es auch nichts mehr zu managen.
Vielleicht versteht Raubtierkapitalisten das auch irgendwann einmal. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt ...

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deus-Lo-vult 31.08.2015, 10:31
7.

Zitat von ronniii
Mit dem Argument Flüchtlinge einzustellen werden diese mißbraucht um das Lohnniveau in Deutschland weiter nach unten zu drücken. Um nichts Anderes dreht sich die Willkommenskultur der deutschen Wirtschaft und gießt damit Wasser auf die Mühlen der Asylgegner. Das ist zündeln am Sozialen Frieden.
Das Zündeln am Sozialen Frieden [sic!] began 2003 unter dem glorreichen Kanzler Schröder.
Der Zündstoff nennt sich Agenda 2010.

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deb2011 31.08.2015, 10:33
8. Vorhersehbar

Das Schreien nach Flüchtlingen hat einzig den Zweck, das Lohngefüge in Deutschland weiter nach unten abzuschleifen. Von daher darf man den Mindestlohn bald bei EUR 4,50 ansetzen, schätze ich. Clever. Nebenbei wird die Gesellschaft auch weiter destabilisiert, was für die Herrschenden auch prakisch ist, da die Steuerung einer destabilierten Masse viel einfacher ist.

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Promet 31.08.2015, 10:33
9. Lohndumpingkultur ersetzt Willkommenskultur!

Ohne Schamfrist lässt die Wirtschaft die Katze aus dem Sack. Spätestens jetzt könnten wir den eigentlichen Grund der "wirtschaftlichen" Menschenfreundlichkeit erkennen. Vermutlich ist aber eine solche Erkenntnis nicht öffentlichkeitstauglich. Jegliche dialektische Erörterung ist in dem besagten Zusammenhang tabu. Die Dialektische Erörterung als Lernziel im Deutschunterricht sollte abgeschafft werden. Die damit erworbenen Fähigkeiten führen nur zu unnützem und gefährlichem Gedankengut. Wir Deutschen sollen aber nicht denken, wir sollen der Obrigkeit vertrauen und gehorchen. Das wir sich hier nie ändern.

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