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Lokführer-Streik: Bahn-Chef Grube schlägt Platzeck als Vermittler vor
DPA

Der frühere Ministerpräsident Brandenburgs, Matthias Platzeck, soll im Streit der Bahn mit den Lokführern vermitteln. Das fordert Konzernchef Rüdiger Grube.

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zitrone73 06.05.2015, 13:38
110. Irrelevant

Zitat von ich-habe-fertig
der ist bisher der einzige, der die Problematik mit der "Einheitsgewerkschaft" gesehen und benannt hat.
Damit wäre er aber nicht mehr neutral. Außerdem dürfen in einem Tarifkonflikt nur Tarifabschlüsse das Ziel sein, nicht politische Forderungen.

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marka 06.05.2015, 13:40
111. Verückt

Viele begreifen nicht, dass es haupsächlich darum geht, dass die GDL für ihre Mitglieder Verträge aushandeln darf. Politiker, Manager und die Einheitsgewerkschaften wollen genau das verbieten, was ganz selbstverständlich das Kerngeschäft einer jeden Gewerkschaft ist. Ungllaublich das dafür gestreikt werden muss, das die GDL verträge aushandelt sollte doch das normalste auf der Welt sein.

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Ja ja 06.05.2015, 13:40
112. Weselsky for Bundespräsident

Es wird doch aktuell über die Nachfolge von Herrn Gauck diskutiert. Wie wäre es denn mit Claus Weselsky, ein starker Mann mit Character. Außerdem hat Weselsksy Rückhalt im Volk. Ein gute Idee finde ich.

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Tiberiumdue 06.05.2015, 13:41
113.

Zitat von Robert_Rostock
Wenn die Bahn sich -nach Ihren Worten- bereits seit fast einem Jahr konkreten Verhandlungen verweigert: Wieso hat dann die GDL im Dezember einen Durchbruch bei eben diesen verweigerten Verhandlungen verkündet? http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-streik-gdl-verkuendet-durchbruch-im-tarifstreit-mit-der-bahn-a-1009093.html
Weil die Bahn auf die GDL zugegangen war. Leider hat die Bahn dieses Entgegenkommen im Nachhinein zurückgezogen und es als "Absichtserklärung" deklariert. Und was ist eine solche Absichtserklärung ?! Nichts - denn "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". Als die GDL diese Absichtserklärungen schriftlich als Vereinbarung haben wollte sagte die DB das sie dies nicht wolle. Aber das berichten SPON, Bild und Co. natürlich nicht !

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WolfThieme 06.05.2015, 13:42
114. Har-har-har

Herr Weselsky wird sich doch seinen schönen Streik nicht durch alberne Schlichtungsvorschläge ausreden lassen, sondern denselben mal kurz bis Weihnachten (dieses Jahr) ausweiten, weil er als gescheiterter Verhandlungsführer längst den Boden unter den Füßen verloren hat.

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hannes66 06.05.2015, 13:42
115. Dazu müsste...

Zitat von ihrwisstnix
... und wenn er das ablehnen würde wird endlich sein wahrer Grund entlarvt. Ich hoffe dass Platzek ihm die Grenzen aufweist. Solchen Egomanem muss endlich Einhalt geboten werden.
...1. Herr Grube erst mal diesen Vorschlag überhaupt machen und nicht nur in den Medien ankündigen
2. Herr Platzek erst mal zustimmen, das überhaupt machen zu wollen und
3. Die GDL mit diesem Vorschlag einverstanden sein.

Vorher passiert da gar nichts. Außerdem finde ich es schon befremdlich, dass sie den Vorsitzenden einer Gewerkschaft mit 32.000 Mitgliedern, von denen 91% diesen Streik gewollt haben als Egomanen bezeichnen.

Wieviel Zustimmung in seiner Gewerkschaft müsste er denn haben um kein Egomane mehr zu sein? 110%?

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sebastian_f 06.05.2015, 13:46
116.

Zitat von ihrwisstnix
Wenn -wie beschrieben- Profilneurotiker ein Land in Geiselhaft nehmen
Schonmal Geisel gewesen? Ich wünsche es Ihnen nicht, aber denken Sie mal darüber nach, ob Sie diesen Jargon wirklich in Ihren Sprachgebrauch übernehmen wollen!

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maikalex 06.05.2015, 13:47
117. streiken!

Was sind wir doch für ein armseliges Land geworden. Da versucht eine ehemalige Arbeiterpartei, Lokführern und Zugbegleitern das grundgesetzlich festgeschriebene Streikrecht zu entziehen. Ein Bahnvorstand mit Millionengehalt mauert seit einem Jahr und verweigert der GDL und ihren organisierten Mitgliedern einen Tarifvertrag. Für die bisher entstandenen Schäden könnte man die Lokführer 100 Jahre bezahlen. Jetzt also ein hinterhältiger Vermittlungsvorschlag vom SPD-geprägten Bahnvorstand: Da soll also ein führender Vertreter der Partei als Vermittler auftreten, die einst so tat, als würde sie die Arbeitnehmerinteressen vertreten (und die jetzt versucht, kleinere Gewerkschaften zu ruinieren). Niemals! Vertreter aller Parteien haben sich grundgesetzwidrig in den Streik eingemischt und fallen als Vermittler aus. Es ist armselig, wie hierzulande die Menschen mit unangenehmen Jobs und fürchterlichen Arbeitszeiten wie Lokführer, Zugbegleiter, Pflegekräfte, Polizisten usw. behandelt werden.

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hannes66 06.05.2015, 13:47
118. Wissen Sie eigentlich...

Zitat von Wassup
Der Betrieb der Bahn ist viel zu unsicher, wegen der Streiks und der sonst üblichen Verspätungen und Zugausfälle. Bund und Länder sollten ganz auf.......
...wieviele Menschen die Bahn jährlich befördert? 3,5 Milliarden Menschen, die halbe Weltbevölkerung.

Und die wollen sie auf die Straße loslassen? Bin ich froh, dass sie in der deutschen Verkehrspolitik nichts zu entscheiden haben.

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aloisyos 06.05.2015, 13:50
119. Was ich mir wünsche:

1.- Die Bahn soll die Leute streiken lassen, bis sie schwarz werden.
2.- Parallel dazu eine neue Generation von Lokführern schaffen, die verantwortungsvoll und mit Augenmaß mit ihrem Beruf umgehen.
3.- Auflösung und Ende der GdL und die Meuterer, fälschlicherweise Streikende genannt in die Arbeitslosigkeit und Hartz-4.

Dafür nehme ich einige Unbill in Kauf.

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