Forum: Wirtschaft
Lokführer-Streik: Bahn-Chef Grube schlägt Platzeck als Vermittler vor
DPA

Der frühere Ministerpräsident Brandenburgs, Matthias Platzeck, soll im Streit der Bahn mit den Lokführern vermitteln. Das fordert Konzernchef Rüdiger Grube.

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einquerdenker 06.05.2015, 11:48
10. Der Herr Platzeck

hat schon als Aufsichtsrat des BER völlig versagt. Warum soll man also einen erfolglosen Politiker wieder beschäftigen, bloß weil der Lange Weile hat ?

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Imperius 06.05.2015, 11:49
11. Einer muss es machen ;)

Zitat von Blammo
Die Lokführer landen keine A380 auf zu kurzen Landebahnen sonder fahren Zug. Nur weil Sie den falschen Beruf gewählt haben müssen nun Millionen Arbeitnehmer leiden....
Zum einen haben Lokführer eine größere Streikmacht als Piloten oder sonst eine Berufsgruppe und zum anderen sollten Sie mal überlegen was Sie da von sich geben.

Wenn keiner diesen Beruf ausüben würde, hätten wir jeden Tag die gleichen Verhältnisse wie während eines Streiks.
Ich bin auch Pendler und mecker auch nicht. Also zusammenreißen, abwarten und Tee trinken.

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anchises 06.05.2015, 11:51
12. Es gibt nichts zu vermitteln oder zu schlichten

Beides wäre ein fauler Kompromiss bei dem die Bahn, allen voran Hr. Weber als Sieger dastünden.

Herr Weselsky hat, zugegebenermaßen, nicht unbedingt die besten Fähigkeiten das Ansinnen seiner Gewerkschaft für alle verständlich auszudrücken und das wird gnadenlos gegen ihn eingesetzt.
Ich wünsche der GDL maximalen Erfolg.

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a_robert 06.05.2015, 11:51
13. falschen Beruf gewählt

Zitat von Blammo
Nur weil Sie den falschen Beruf gewählt haben müssen nun Millionen Arbeitnehmer leiden....
Nein, kein GDL-Lokführer hat einen Fehler gemacht und den falschen Beruf gewählt. Sie haben die Verantwortung eines Piloten und verdienen viel zu wenig.

Dabei fahren sie höchstens die Hälfte ihrer bezahlten Arbeitszeit tatsächlich Zug. Die andere Hälfte sind bezahlte Fußwege und Bereitschaften.

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bs2509 06.05.2015, 11:52
14. Bei solchem Politiker . . .

. . . wie Herrn Platzek von den „Spezialdemokraten“ muss einem der Schock in die Glieder fahren. Einer der „Hartz-IV-Barden“, der das „hohe Lied einer neoliberalen Wirtschaft singt“. Jemand, der das Tarifeinheitsgesetzt – ohne wirkliche Not von den Sozen aus der Taufe gehoben und unter Gelächter der Konservativen, die so etwas nicht zugetraut hätten – mitbeschlossen hat.
Also ehrlich . . . das ist wohl ein übler Scherz. Oder eher eine Verhöhnung der GDL und der Bürger/Innen. Und diese Wahl wäre „formal keine Schlichtung“. Ja was dann, wenn nicht Aktionismus par excellence ?

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mirage122 06.05.2015, 11:54
15. Das geht nicht!

Dann ist Herr Weselsky ja nicht jeden Tag tausendfach in allen Medien. Er merkt zwar nicht, dass er sich dabei selbst ruiniert. Aber so ist das nun mal: Gebt kleinen Menschen Macht und du erkennst seinen Charakter.
Das Streikrecht ist wichtig, aber hier handelt es sich um einen persönlichen Ego-Trip

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nickleby 06.05.2015, 11:55
16. Der Bock zum Gärtner

Mit Herrn Platzeck wird eine politische Null in eine Position gehoben, die er/sie nicht ausfüllen kann. Wir haben doch gesehen, welche politischen Fehlleistungen dieser SPD-Politiker bisher gebracht hat( SPD-Vorsitz; Putins Mann in Deutschland, BER-Pleit, Schulden in Brandenburg)
Nun darf man ein so sensibles verfassungsrechtliches Thema nicht jemanden anvertrauen, der bisher, wie oben gezeigt, nur versagt hat.

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humpensack 06.05.2015, 11:57
17. ...

Zitat von faktencheck!
Nur weil Sie nicht bequem zur Arbeit kommen, kann man doch keine Grundrechte einschränken. Dieses hausgemachte Problem hatte über Jahrzehnte hinweg eine gut funktionierende Lösung: Verbeamtung. Zu teuer? Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.
Wo steht was von Grundrecht auf Selbstbeweihräucherung. Auch ihnen dürfte mittlerweile nicht entgangen sein, dass es schon lang nicht mehr um Arbeitsrecht geht.

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kaluba 06.05.2015, 11:59
18. Sie haben offensichtlich keine Ahnung

Zitat von pommbaer84
Mein Vorschlag: 1 Stunde weniger Arbeitszeit für Lokführer, keine Einmalzahlung und eine Anhebung der Löhne bis inkl. der Arbeitszeitverkürzung 5% erreicht sind. Bei bisher 39h entspricht eine Verkürzung um eine Stunde einer Lohnerhöhung von etwa 2,6%. Weitere 2,4% werden dann garantiert.
denn genau das ist die Forderung der GDL.
Angesichts der 100% Gehaltserhöhung der Vorstände (im Schnitt 900000 Euro pro Jahr) ist das mehr als nur gerechtfertigt. Es ist beschämend, wie die Mainstream Presse sich deutschlandweit zum willfährigen Argumentator der staatlichen Ausbeutung machen lässt. Solidarität schein in diesem Land keinen Pfifferling mehr wert zu sein. Gewundert hat mich das aber leider nicht.

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alice-b 06.05.2015, 11:59
19. Die

Bahn spielt, wie bereits in der Vergangenheit, nur auf Zeit. Wenn dies das vollmundige Angebot, via BILD-Zeitung vorab angekündigt war, dann ist die Position der Bahn spätest jetzt jedem klar. Der Bahn sind ihre Kunden egal. H. Krube wartet ab bis der Miteigentümer, der Bund, der Bahn seine Gesetze zu seinem Vorteil gemacht hat. Einmalig in der Geschichte, das der Arbeitgeber sich seine Gesetze selber macht.

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