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Lokführer-Streik: Bahn-Chef Grube schlägt Platzeck als Vermittler vor
DPA

Der frühere Ministerpräsident Brandenburgs, Matthias Platzeck, soll im Streit der Bahn mit den Lokführern vermitteln. Das fordert Konzernchef Rüdiger Grube.

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ihrwisstnix 06.05.2015, 12:16
40. Nun ist Herr W. am Zug ...

... und wenn er das ablehnen würde wird endlich sein wahrer Grund entlarvt. Ich hoffe dass Platzek ihm die Grezen aufweist. Solchen Egomanem muss endlich Einhalt geboten werden.

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faktencheck! 06.05.2015, 12:18
41.

Zitat von Wassup
Der Betrieb der Bahn ist viel zu unsicher, wegen der Streiks und der sonst üblichen Verspätungen und Zugausfälle. Bund und Länder sollten ganz auf Buslinien setzen. Die Bahn gehört ganz abgeschaft, ist ohnehin viel zu teuer, wie S21 zeigt. Wazu eine zweite Infrastruktur "Schiene" vorhalten, wenn wir bereits Strassen haben?
Ja, besser mal alle Eier in einen Korb legen. Es gibt Dinge, die wollen Sie nicht auf der Straße transportieren. Denken Sie mal scharf nach, was das sein könnte. Zudem ist das Massentransportmittel Bahn unerreicht. Weil Sie den Straßenbau nicht über das Busticket mitfinanzieren, halten Sie Busfahren für günstig.

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KingTut 06.05.2015, 12:19
42. Was qualifiziert Herrn Platzek?

Seine Leistungen als Aufsichtsrat der BER können es jedenfalls nicht sein.

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Imperius 06.05.2015, 12:20
43. Streikgeld

Zitat von Luna-lucia
die im Streik befindlichen Lokführer ... ? Wenn die ohnehin schon "zu wenig" verdienen, bezahlt dann die GDL bereits die zu erstreikenden Löhne während der Streickzeit?
Wie bei jeder Gewerkschaft bekommen Streikende Streikgeld von der Gewerkschaft ausgezahlt, wie hoch das ist weiß ich nicht.

Müsste aber fast oder gar den gesamten Verlust ausgleichen. Sonst würden die Angestellten das ja nicht durchhalten, die täglichen kosten laufen ja dennoch an.

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ckr2 06.05.2015, 12:27
44. Was denn nu?

"Platzeck und gegebenenfalls eine von der Gewerkschaft benannte Persönlichkeit sollen laut Grube ausdrücklich nicht schlichten, sondern zunächst nur vermitteln" - also was nu?
Wieder mal typischer Eiertanz der DB Verantwortlichen, und der SPON gibt die Plattform dafür.

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a_robert 06.05.2015, 12:28
45. war ironisch gemeint

Zitat von lutzi13
"Sie haben die Verantwortung eines Piloten und verdienen viel zu wenig." Wie bitte? Lokführer haben die gleiche Verantwortung wie ein Pilot? Die fahren auf einer Schiene hin und her, da trägt jeder Busfahrer oder Brummifahrer im täglichen Autoverkehr und auf Autobahnen mehr Verantwortung.
Mein Beitrag war ironisch gemeint und das sollte durch den letzten Satz auch so verstanden werden. Sorry.

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maikalex 06.05.2015, 12:29
46. streiken!

Man tut so, als würde nur ein Gewerkschaftschef allein streiken, bzw. den Streik organisieren. Alle Lokführer im Streik machen das freiwillig, keiner wird gezwungen, alle wurden vorher befragt. Sie streiken, weil sie sich von der Bahn und ihrem Vorstand veräppelt fühlen, ausgenutzt werden mit Millionen Überstunden, und von der Politik und in der Öffentlichkeit an den Pranger gestellt sehen. Wenn ich Lokführer wäre, würde ich auch streiken, bis es kracht. Diese ganzen Angebote der Bahn sind doch Mogelpackungen: In die angebotenen Lohnerhöhungen wurden bereits seit einem Jahr ausgehandelte und ausgezahlte Erhöhungen eingerechnet. Und was tut die Bahn für ihre Billig-Lokführer (genannt Rangierlokführer)? Nichts! Die sollen am ausgestreckten Arm verhungern. Es wäre nicht schlecht, wenn die Presse nicht nur Stimmung machen würde, sondern auch die Hintergründe wahrheitsgemäß berichten würde.

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sebastian_f 06.05.2015, 12:29
47.

Zitat von lutzi13
Wie bitte? Lokführer haben die gleiche Verantwortung wie ein Pilot? Die fahren auf einer Schiene hin und her, da trägt jeder Busfahrer oder Brummifahrer im täglichen Autoverkehr und auf Autobahnen mehr Verantwortung.
Also wenn ein Baum auf einem Gleis liegt, braucht es keinen Lokführer, um eine Bremsung einzuleiten? Wenn Kinder auf Gleisen spielen, brauchen wir niemanden, der das erkennt? Wenn so ein Zug entgleist, betrifft das wie viele Passagiere? Oder wenn ein Güterzug mit Chemikalien durch Gegenstände auf der Fahrbahn zu entgleisen droht. Wenn ein Auto auf einem Bahnübergang steht und nicht mehr startet... Das alles braucht scheinbar niemanden, der rechtzeitig eingreifen kann. Na dann denken sie mal dran, wenn es ihre Kinder oder Angehörige betrifft.

Sie machen es sich sehr einfach, bloß weil sie mal eine Woche nicht zur Arbeit kommen, weil sie zu unfähig sind, Fahrgemeinschaften zu organisieren, sich ein Busticket zu kaufen oder mal 10km mit dem Fahrrad zu fahren.

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dbrown 06.05.2015, 12:29
48. Ausgerechnet der?

Dann kann das ja nux werden. BER kaputrmachen und dann die Bahn schlichten. Ha!
Und jedem, der hier gegen die Lokführer schimpft, empfehleich, mal einen Monat deren Job zu machen. Sind wahrscheinlich diejenigen, die den ganzen Tag im Büro sitzen, um 16 Uhr gehen, am WE immer frei haben u d später keine Rente, sondern Pension kassieren.

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lumpi2014 06.05.2015, 12:32
49.

Zitat von chrimirk
Viel Glück Herr Platzeck!
Hallo,
ich finde den Streik, der zur Zeit stattfindet völlig richtig.
Und wenn die EVG einen A. in der Hose hätte, würden Sie sich am Streik beteiligen und nicht immer nur drohen und würde Frau Rusch-Ziemba nicht immer nur Reden sondern auch mal etwas für die Mitglieder der EVG tun.
Ich weiß ja nicht warum Herr Grube jetzt gerade Mitleid um seine Mitarbeiter hat, es hat ihn die letzten Jahre auch nicht interessiert (ich sage nur Mainz).

Wir Eisenbahner haben in der letzten Zeit Überstunden über Überstunden gemacht auf Urlaub verzichtet weil Personalmangel war und immer noch ist und solange Herr Grube sich auch noch zwei Bundesligavereine leisten kann und lieber das Geld mal seinen Mitarbeitern zukommen lassen würde.(ich sag nur Mitarbeiterbeteiligung) die es die letzten Jahre nicht mehr gegeben hat, es würde vielleicht die Moral der Eisenbahner steigern wenn dieses Geld mal wieder den Mitarbeitern der DBAG zu gute kommt und nicht den Bundesligavereinen.

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