Forum: Wirtschaft
Lokführer-Streik der GdL: Deutschlands dümmste Gewerkschaft
DPA

Die Lokführer schmettern das neue Tarifangebot der Deutschen Bahn ab - sie wollen lieber streiken. Das ist ihr gutes Recht. Dumm nur, dass sie damit ihre eigene Entmachtung betreiben.

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murrle01 18.10.2014, 14:08
230. Ich habe es für mich als beendet erachtet...

Zitat von caliper
Man kann sich an einer Rede beteiligen oder es bleiben lassen. Aber man kann den "Zug der Zeit" nicht aufhalten indem man als Forenteilnehmer eine Rede für beendet erklärt. Automatisierte Bahnen werden sich im Wettbewerb durchsetzen, weil es im Wettbewerb nicht nur um Kosten sondern auch um Zuverlässigkeit und Sicherheit geht. Dass Systeme heute noch nicht den Anforderungen genügen ist absolut kein Argument. Der technologische und technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten.
weil es einige nicht begreifen wollen. Denen ist einfach nicht zu helfen. Ich weiß sehr genau wovon ich schreibe, und habe KEINEN Grund etwas Unrichtiges von mir zu geben. Den ewig beschworenen führerlosen Zug wird es auf normalen Strecken nicht geben. Die Gründe dafür hatte ich nun schon sehr oft versucht zu erklären...

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murrle01 18.10.2014, 14:16
231. Beleidigend war Ihr Beitrag...

Zitat von bill_dauterive
SIE vergreifen sich hier ständig im Ton. Mit Ihrer überheblichen Artoganz tun Sie dem Berufsstand des Lokführers ganz bestimmt keinen Gefallen. Nur mal so nebenbei erwähnt.
und es ist keine Aroganz, sondern Erfahrung die ich in über 30 Jahren im Fahrdienst mit unzähligen Situationen, die ein Computer nicht gemeistert hätte, erlebt habe.
Außerdem habe ich Dienst im Ausland geleistet, dazu noch 10 Jahre bei der Versuchsanstalt des BZA Minden als Lokführer für Versuchs, Zulassungs-und Testfahrten.
Was Sie Aroganz nennen ist einfach nur Erfahrung und Wissen über einige Dinge, die hier immer wieder in Frage gestellt werden. So einfach ist das!

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murrle01 18.10.2014, 14:21
232. Niemand...

Zitat von donzdorfer
jeder weis wenn er lokführer wird was in erwartet. also kein kein mitleid . solche gewerkschaftsführer pass nicht mehr in unsere zeit herr Weselsky durfte wohl im osten nicht streiken das muss er wohl jetzt nachholen
kann wirklich wissen, was ihn in dem Beruf erwartet. Bis heute begreifen ja noch nicht einmal 90% aller Beitragschreiber hier im Forum wie ein unregelmäßiger Wecjseldienst wirklich aussieht. Also wie soll das ein Interessent wissen. Die Bahn schildert alles nur in rosaroten Zahlen. Ich bin auch geködert worden mit der Werbung: Werden Sie Herr über 5000PS, mit einer guten bezahlung...Das ich aber nach 2 Jahren Ausbildung mal gerade eine Rangierlok mit 600PS bewegen durfte, war die eine Seite. Und was eine gute Bezahlung war, da teilten sich die Meinung von mir und der Bahn...Und: Die Kollegen wollen kein Mitleid, sondern nur die berechtigten Forderungen erfüllt sehen.

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rainerheinrich 18.10.2014, 14:31
233. Sie sollten sich

Zitat von murrle01
stehe voll hinter meinen ehemaligen Kollegen und ihren Forderungen. Und schäme mich überhaupt nicht!
aber schämen. Mich Ihrer Wortwahl anzupassen, mit Schamlosen sollte man die Diskussion erst gar nicht beginnen.
Am Rande: Ich bin einschließlich "Rentnerdasein" seit mehr als 40 Jahren Mitglied einer Industriegewerkschaft. Der GDL würde ich nicht angehören wollen. Ich würde mich nämlich schämen.

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Kleinlok 18.10.2014, 15:00
234. Lieber klein und stark als groß und schwach

Zitat von JuJo0209
Tatsächlich wäre ich dafür, dass der Marburger Bund sich auch für die Rechte des Pflegepersonals engagiert und zukünftig als Gewerkschaftliche Organisation der in der Patientenversorgung tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fungiert. Warum sollte man stattdessen in Verdi aufgehen??
Ich stimme Ihnen zu, denn ich finde Lieber klein und stark 1001 mal besser als groß und schwach. Der Bahn und Politik geht es nämlich nur um das letztere, den eigenwillige Arbeitnehmer, die sich nicht mit Brosamen zufrieden geben, sind denen ein Dorn im Auge. Selber kassiert jede Nase im Bahnvorstand 1 200 200 € per annp, Bahnchef Grube sogar 3 400 000 €, aber dann ausgebildete Logführer mit 20 000 € im Jahr nach Hause schicken wollen- von mir aus kann die GdL 1 ganzes Jahr streiken!

Den Kommentar von Frau El-Sharif ist leider von der Intelligenzbefreiung gekennzeichnet, die diese der GdL vorwirft: Frau El-Sharif weist unkritisch auf angebliche politische Sachzwänge und möchte untertänig diesen Sachzwängen ergeben der GdL raten, sich diesen Zwängen zu beugen. Wenn Arbeitsministerin Nahles
(die im Monat soviel wie ein Lokführer verdient!) als sozialdemokratische Mogelpackung mit ihrem geplanten Tarifeinheits-Gesetz Arbeitnehmerrechte eindampfen will, dann wäre die GdL wirklich dumm, wenn sie auf die dumme und feige Empfehlung der Anpassung an solch unsozial gedachten Sachzwänge eingehen würde. Die sind nämlich, was Frau El-Sharif komplett übersieht, genauso willkürlich wie die vielen Reallohnverluste die zig Millionen Bundesbürger erleiden, während die Herren und Damen in der Schoßallee den Pool mit Schampus füllen. Schön dumm dass nicht sehen und nicht darüber schreiben zu wollen/dürfen!

Viele Grüße, Kleinlok

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Kleinlok 18.10.2014, 15:07
235. Lieber klein und stark als groß und schwach.

Lieber klein und stark als groß und schwach.

Deshalb liebe GdL mach weiter so und lass dich nicht durch den vielen deutschen Kleinmut ausbremsen, der sich auch in dem zum vorauseilenden Gehorsam rufenden Artikel von Frau El-Sharif findet.

Der Bahn und Politik geht es nämlich nicht um große oder kleine, sondern nur um schwache Gewerkschaften!

Eigenwillige Arbeitnehmer, die sich nicht mit Brosamen zufrieden geben, sind denen ein Dorn im Auge, die selber keine Bescheidenheit kennen. Jede Nase im Bahnvorstand kassiert so 1, 2 Mio € per anno, Bahnchef Grube sogar 3,4 Mio €, aber dann wollen dieselben Sesselpupser ausgebildete Logführer mit 20 000 € im Jahr nach Hause schicken wollen - von mir aus kann die GdL 1 ganzes Jahr streiken!

Den Kommentar von Frau El-Sharif ist leider von der Intelligenzbefreiung gekennzeichnet, die sie der GdL vorwirft: Frau El-Sharif weist unkritisch auf angebliche politische Sachzwänge und möchte untertänig diesen Sachzwängen ergeben der GdL raten, sich diesen Zwängen zu beugen. Wenn Arbeitsministerin Nahles
(die im Monat soviel wie ein Lokführer im Jahr verdient) als sozialdemokratische Mogelpackung mit ihrem geplanten Tarifeinheits-Gesetz Arbeitnehmerrechte eindampfen will, dann wäre die GdL wirklich dumm beraten, wenn sie sich dadurch beeindrucken ließe. Diese Sachzwänge sind nämlich genauso willkürlich wie die vielen Reallohnverluste die zig Millionen Bundesbürger erleiden, während die Herren und Damen in der Schlossallee sich den Pool mit Schampus füllen. Schön dumm dass nicht sehen und nicht darüber schreiben zu wollen/dürfen!

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Kleinlok 18.10.2014, 15:12
236.

Zitat von jjcamera
Kennen Sie das Märchen vom Fischer und seiner Frau? Auf jeden erfüllten Wunsch, folgt ein noch größerer... Wenn die DB jetzt nicht hart bleibt, wird das Märchen wahr und im nächsten Jahr eine 20prozentige Lohnforderung erstreikt. Die müssen sich beeilen, denn schon in 10 Jahren werden Lokführer flächendeckend von Kollege Computer ersetzt. Der streikt nicht.
Und woher sollen sich Menschen das Geld verdienen, das zum Erwerb einer Fahrkarte dienen soll, als denn durch Arbeit?

Gut bezahlte Arbeit ist ein Muss für eine funktionierende
Volkswirtschaft. "Autos kaufen keine Autos" wusste Henry Ford.

Der neoliberale mainstream, dem sie mit obigem Zitat nachlaufen, hat das vergessen bzw. nie kapiert:

Natürlich kann man versuchen Lokführer durch Computer zu ersetzten, so wie das überall in allen Branchen rund um den Globus versucht wird, nur Computer kaufen keine Fahrkarten!

Anstatt "hart" zu bleiben, solle die DB mit dem Denken anfangen.

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murrle01 18.10.2014, 15:54
237. Was Sie tun...

Zitat von rainerheinrich
aber schämen. Mich Ihrer Wortwahl anzupassen, mit Schamlosen sollte man die Diskussion erst gar nicht beginnen. Am Rande: Ich bin einschließlich "Rentnerdasein" seit mehr als 40 Jahren Mitglied einer Industriegewerkschaft. Der GDL würde ich nicht angehören wollen. Ich würde mich nämlich schämen.
ist Ihre Angelegenheit. Ich habe 35 Jahre treu Dienst gemacht, mit einer ansprechenden Bezahlung, ohne streiken zu müssen. Das die heutigen Kollegen das auch möchten, ist nur legal. Und dafür Verständnis zu haben, ist nicht schämenswert!

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caliper 18.10.2014, 16:00
238.

Zitat von Kleinlok
Ich stimme Ihnen zu, denn ich finde Lieber klein und stark 1001 mal besser als groß und schwach. Der Bahn und Politik geht es nämlich nur um das letztere, den eigenwillige Arbeitnehmer, die sich nicht mit Brosamen zufrieden geben, sind denen ein Dorn im Auge. Selber kassiert jede Nase im Bahnvorstand 1 200 200 € per annp, Bahnchef Grube sogar 3 400 000 €, aber dann ausgebildete Logführer mit 20 000 € im Jahr nach Hause schicken wollen- von mir aus kann die GdL 1 ganzes Jahr streiken! Den Kommentar von Frau El-Sharif ist leider von der Intelligenzbefreiung gekennzeichnet, die diese der GdL vorwirft: Frau El-Sharif weist unkritisch auf angebliche politische Sachzwänge und möchte untertänig diesen Sachzwängen ergeben der GdL raten, sich diesen Zwängen zu beugen. Wenn Arbeitsministerin Nahles (die im Monat soviel wie ein Lokführer verdient!) als sozialdemokratische Mogelpackung mit ihrem geplanten Tarifeinheits-Gesetz Arbeitnehmerrechte eindampfen will, dann wäre die GdL wirklich dumm, wenn sie auf die dumme und feige Empfehlung der Anpassung an solch unsozial gedachten Sachzwänge eingehen würde. Die sind nämlich, was Frau El-Sharif komplett übersieht, genauso willkürlich wie die vielen Reallohnverluste die zig Millionen Bundesbürger erleiden, während die Herren und Damen in der Schoßallee den Pool mit Schampus füllen. Schön dumm dass nicht sehen und nicht darüber schreiben zu wollen/dürfen! Viele Grüße, Kleinlok
Mein Tipp an alle, die mit dem Gedanken spielen Lokführer zu werden:

Erkundigen Sie sich vorher, was man in diesem Beruf leisten muss und welches Einkommen man dafür erzielt.

Wenn Ihnen das Einkommen eines Lokführers zu niedrig erscheint versuchen Sie Ingenieur oder Informatiker zu werden. Idealerweise mit der Vertiefung "technische Kybernetik" oder "Automatisierungstechnik".

Dann könnten Sie sich an der Weiterentwicklung von technische Systeme zur automatischen Steuerung von Lokomotiven beteiligen.

Da hat man wesentlich bessere Verdienstmöglichkeiten und vor allem dient man der Gesellschaft, indem man die Zuverlässigkeit des schienengebundene Personen- und Güterverkehrs erhöht.

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journalist.suedwest 18.10.2014, 16:08
239.

Dümmste Gewerkschaft? Eher nicht. Die GDL und andere Kleingewerkschaften verhindern, daß es in Deutschland weitere Beschäftigte im "Niedriglohsektor" gibt, das der DGB ja nicht dagegen unternimmt.
Frau Nahle - die ja selbst Mitglied des DGB ist will nun mit einer "Gesetzesinitiative2 weitere Erfolge der GDL unterbinden. Das ist verfassungswidrig, daß es die Koalitionfreiheit und das Streikrecht einschränkt

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