Forum: Wirtschaft
Lokführer streiken sechs Tage lang im Personenverkehr
AP/dpa

Ein Ende des Tarifstreits ist nicht in Sicht - nun will die Gewerkschaft der Lokführer erneut streiken, auch im Personenverkehr. Der Arbeitskampf soll sechs Tage andauern.

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immerentspannen 03.05.2015, 20:49
240.

Am Donnerstag bin ich das erste mal seit 3 Jahren in deutschland. ich habe mir ganz bewusst eine nicht deutsche Fluglinie rausgesucht und mich ausserdem fuer einen Mietwagen entschieden. warum wohl? ich hätte gerne Lufthansa unterstützt und ich fahre eh lieber bahn, aber wenn beide lieber alles torpedieren, kann mich auch keiner an den Pranger stellen

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khb1 03.05.2015, 20:50
241.

Zitat von fblars
In Nürnberg fährt die U-Bahn bereits autonom und das sehr zuverlässig. Der Fortschritt auf diesem Gebiet ist enorm und eine Schiene als Verkehrsweg einfacher als eine Straße, daher müsste es sogar kurzfristig umsetzbar sein die Lokführer zu ersetzen.
Sie vergleichen Äpfel und Birnen. Sie können keine U-Bahn mit dem System Bahn vergleichen. Das fahren eines autonomen Zuges in einer Röhre ist etwas ganz anderes als eines Zuges auf der Schiene unter freiem Himmel. Die Einflussfaktoren sind ganz andere.

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stefanmller800 03.05.2015, 20:51
242.

Zitat von henrikw
Es müssten alles ausgesperrt werden, auch die nicht gewerkschaftlich organisierten, d.h. diese würden dann kein Geld erhalten. Aber Aussperrung ist vermutlich das Mittel der Wahl. Die Lokführer ohne finanziellen Streikausgleich würden ordentlich Druck auf die gewerkschaftlich organisierten Lokführer ausüben. Leider sind die Streikkassen gut gefüllt und werden vom Beamtenbund querfinanziert.
Warum alle?! Die Leute können doch weiter arbeiten.. und wenn Leute keine Gewerkschaftler sind, wird doch der Gewerkscahft nix gezahlt.

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HAJ 03.05.2015, 20:51
243. Macht das eigentlich noch was aus?

Ich reise ein- bis zweimal pro Monat in die Bundesrepublik Deutschland mit der Bahn. Auf der Strecke muss ich 2, manchmal 3 mal umsteigen. Bei mehr als 50% der Fahrten wird einer dieser Anschlüsse nicht erreicht, manchmal mit einer, manchmal auch mit 2 Stunden Verspätung. Es ist daher angeraten, jeweils eine Stunde früher zu fahren, da im Verspätungsfalle eine Übernachtung erforderlich wird. Für diese schlampige Leistung kann die Bahn natürlich nicht noch mehr erlösen, daher kann sie eben auch ihren Mitarbeitern nicht mehr bezahlen. Eigentlich macht der Streik keinen so sehr grossen Unterschied mehr für den Kunden der Bahn. Den Dreck, den ich auf den Bahnhöfen und gelegentlich im Zug sehe, will ich nicht auch noch erwähnen.

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hochwart 03.05.2015, 20:52
244.

Das Einstiegsgehalt zwischen 2300 und 2900 Euro für Zugführer klingt erstmal nicht so schlimm. Ich kenne gute Studienabsolventen, die so starten.

Und wie man liest geht es der GDL ja auch nicht um das Geld für Ihre Leute, sondern um mehr Mitgliederzahlen.

Nochmal in kurz: Rechte der Mitglieder sind egal. Das Ziel: Mehr Mitglieder.

Fällt den ganzen Tränendrüsenschwaflern vielleicht auf, dass es nicht darum geht, den Kern dessen zu meucheln, wofür Gewerkschaften sich ihren Platz völlig zu Recht erkämpft haben?

Es geht doch vielmehr darum geht, dass jede Machtposition misbraucht werden kann. Und augenscheinlich auch wird.

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stefanmller800 03.05.2015, 20:52
245.

Zitat von krampfer
Es kann jawohl nicht angehen das das Management der DB sich schon dreimal das Gehalt verdoppelt haben und der kleine soll Rund um die Uhr Arbeiten fürn Appel und ein Ei !!!Ihr habt meine volle Unterstützung !!!Und jeder andere auch der mit der Bahn fahren will und wieder rumm heult würde genauso Streiken für mehr Gehalt und mehr Gehalt !!!
DAS können sie ja mal gerne Belegen.. und welcher Zeitraum.. und was ist "DAS MANAGMENT"?

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nikklas01 03.05.2015, 20:52
246. Zwei Dinge!

Wer bestimmt eigentlich über den neuerlichen Unfug Pendler und andere Bahnreisende zu bestrafen? Der MöchtegernGroß einer Kleinstgewerkschaft? Wollen überhaupt die Lockführe rwirklich streiken? Bitte melden.

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ralopf 03.05.2015, 20:52
247. @marianmama

ihr dank geht leider fehl, bedanken sie sich beim Management der DB, das die GDL hinhalten will, immer wieder angebote kleiner macht und hofft dass niemand merkt dass ihre eigenen Bezüge sich fast verdoppelt haben.
Nein, alle angestellten und arbeiter müssten Herrn weselsky und den lokführern dankbar sein. ein vernünftiges Angebot als Grundlage für eine schlichtung, dass muss jetzt von der Bahn kommen.

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Ailton 03.05.2015, 20:53
248. Automation der Lok

Wie lange dauert es eigendlich noch, bis Logführer/innen überflüssig werden? Vermutlich ist die Automation der Eisenbahn, bzw. einer Lok oder eines Triebwagens technisch längst gar kein Problem mehr. Lediglich das mulmige Gefühl der Fahrgäste, wenn ein Computer am Steuer sitzt, dürfte die Bahn davon abhalten, den Beurf des Lokführer weitestgehend abzuschaffen.

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hinzkunz@gmx-topmail.de 03.05.2015, 20:55
249. Wird Zeit, dass die Lokomotiven autonom fahren...

Wird Zeit, dass die Lokomotiven autonom fahren. Dann braucht auch nicht regelmäßig ein Taster betätigt werden, um zu prüfen, ob der Lokführer bereits eingeschlafen ist. Wann kommt diese Technik? Das dürfte doch nicht allzu schwer sein, selbst in alte Loks nachzurüsten. Dann ist das leidige Streikthema bald Geschichte...

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