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Ludwig-Erhard-Preis: Merz lehnt offenbar Ehrung durch Tichy ab
imago/Horst Galuschka

Friedrich Merz will offenbar nicht mit dem Ludwig-Erhard-Preis ausgezeichnet werden. Einem Bericht zufolge liegt das an Stiftungschef Roland Tichy, der ein rechtskonservatives Blog betreibt. Mehrere Jury-Mitglieder traten zurück.

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Woof 16.07.2018, 11:49
10. Ludwig Ehrhard

hätte mit Tichy auch seine Probleme.

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karlm99 16.07.2018, 12:01
11. Merz?

Merz macht gern auf wichtig. Ansonsten kommt nicht viel von ihm. Er war immer gut versorgt und vfuel nach der Niederlage gegen Merkel weich gebettet. Wer Tichys Einblick kritisiert soll erstmal lesen, bevor er den Mund aufmacht. Da findet tatsächlich kritischer Journalismus statt und man bekommt eine andere Sichtweise der Dinge zu lesen. Aber er ist ganz sicher nicht im Sinne der linksliberalen Aristokratie. Kann jemand behaupten, dass da Unwahrheiten dargestellt werden? Dem ist nicht so! Aber das man so eine kritische Stimme gern abschalten würde, verwundert nicht.

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saarriesling 16.07.2018, 12:05
12. Rechtsradikale, Demagogen und Hassprediger

Nichts davon trifft auf Roland Tichy wirklich zu. Er erhielt die Hayek-Medaille, den Ludwig-Erhard-Preis, und arbeitete in verschiedenen renommierten Wirtschaftsmedien.
Es macht keinen Sinn wenn man rechts-konservativ und rechts-radikal in einen Topf wirft. Tichys Einblicke sind sicher teilweise überspitzt, es gibt umgekehrt aber auch etliche Autoren auf SPON die sehr dediziert ihre Meinung vertreten, und warum soll es das nur links und mittig geben?

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hmutt 16.07.2018, 12:49
13.

Wenn es sogar dem Merzhasen zu rechts wird...

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webjet 16.07.2018, 12:51
14.

Danke Herr Merz! Ein klares Bekenntnis zu konservativen Werten und gleichzeitig die rote Karte für diese unsäglichen Populisten!

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mostly_harmless 16.07.2018, 13:06
15.

Zitat von saarriesling
Nichts davon trifft auf Roland Tichy wirklich zu. Er erhielt die Hayek-Medaille, den Ludwig-Erhard-Preis, und arbeitete in verschiedenen renommierten Wirtschaftsmedien. Es macht keinen Sinn wenn man rechts-konservativ und rechts-radikal in einen Topf wirft. Tichys Einblicke sind sicher teilweise überspitzt, es gibt umgekehrt aber auch etliche Autoren auf SPON die sehr dediziert ihre Meinung vertreten, und warum soll es das nur links und mittig geben?
Warum googeln Sie nicht einfach mal nach dem Gastautor Jürgen Fritz und dem Blog dieses feinen Herrn? Das was der Spiegel so beschönigend "rechtskonservativ" nennt, ist meiner Ansicht nach schlicht rechtsradikal. NICHTS unterscheidet die von diesem Herrn benutzte Sprache von der in rechtsradikalen Blogs gepflegt wird. Inklusive der in diesen Kreisen unvermeidlichen Entmenschlichung von Andersdenkenden.Und das, was Sie "manchmal überspitzt" nennen, nenne ich ebenfalls rechtsradikal.

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kelcht 16.07.2018, 13:06
16.

Zitat von saarriesling
Nichts davon trifft auf Roland Tichy wirklich zu. Er erhielt die Hayek-Medaille, den Ludwig-Erhard-Preis, und arbeitete in verschiedenen renommierten Wirtschaftsmedien. Es macht keinen Sinn wenn man rechts-konservativ und rechts-radikal in einen Topf wirft. Tichys Einblicke sind sicher teilweise überspitzt, es gibt umgekehrt aber auch etliche Autoren auf SPON die sehr dediziert ihre Meinung vertreten, und warum soll es das nur links und mittig geben?
Die SPD versuchte mit rechter Politik zu Punkten wurde aber nach einiger Zeit von durch weiter die FDP ersetzt die sich weiter rechts im Spektrum der Politischen Meinung befindet. Auch hat die SPD ein Problem mit rechten Politikern wie Thilo Sarrazin. Wie leben also schon lange mit einer Mitte Rechts Regierung die sehr konservative Realpolitik betreibt, z.B. wurde Hartz4 recht konservativ zu niedrig berechnet oder Law and Order Sheriffs wie Schily, Schäuble, De Maizière und Seehofer geben in der Politik den Ton an was nicht unbedingt schlecht sein muss.
Tichy scheint dann doch Extremisten zu hofieren die auf Andersdenkende Politiker als auch psychisch Kranke herabschauen.

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muunoy 16.07.2018, 13:06
17. Kritischer Journalismus ist nicht mehr gefragt

Zitat von karlm99
Merz macht gern auf wichtig. Ansonsten kommt nicht viel von ihm. Er war immer gut versorgt und vfuel nach der Niederlage gegen Merkel weich gebettet. Wer Tichys Einblick kritisiert soll erstmal lesen, bevor er den Mund aufmacht. Da findet tatsächlich kritischer Journalismus statt und man bekommt eine andere Sichtweise der Dinge zu lesen. Aber er ist ganz sicher nicht im Sinne der linksliberalen Aristokratie. Kann jemand behaupten, dass da Unwahrheiten dargestellt werden? Dem ist nicht so! Aber das man so eine kritische Stimme gern abschalten würde, verwundert nicht.
Schauen Sie sich die anderen Kommentare hier mal an. Die Leute wollen aus ihrer Filterblase doch nicht heraus. In den links-grünen Medien wird doch inzwischen jedwede Form von Kritik an der Regierung oder auch nur das einfach Hinterfragen neu aufkommenden ideologisch begründeten Irrsinns (z. B. der Diesel-Irrsinn, zu dem es bei TE eine schöne Aktion gab) als rechtspopulistisch oder gar rechtsextrem bezeichnet. TE ist als liberal-konservatives Meinungsmagazin da mal eine wohltuende Ausnahme. Ich habe das Magazin inzwischen abonniert, obwohl ich zusätzlich auch ganz gerne Cicero lese, was dann irgendwann an die Zeit und ans Geld geht. Cicero wurde hier bei SPON ja auch schon als rechtsextrem gebrandmarkt. Ich gehe davon aus, dass keiner derjenigen, die hier immer mit Schaum vorm Mund "Das ist räääääächts" jemals TE oder Cicero gelesen haben. Aber es ist halt schön einfach, jedwede ablehnende Meinung gar nicht erst anzuhören, sondern sofort als rechtsextrem zu diffamieren.
Also, wer es nicht glauben will. Anders als hier bei SPON behauptet, ist TE kein rechts-konservativer Blog, sondern ein monatlich erscheinendes liberal-konservatives Politmagazin. Es gibt dazu auch eine online-Ausgabe. Aber da ich SPON nicht als Blog bezeichne, sollte man das mit der online-Edition von TE auch nicht tun. Und noch ein Tipp: Wer mit der Meinung eines Artikels bei TE nicht einverstanden ist, kann dort wie hier kommentieren. Unterschied: Meinungen, die konträr zur Meinung der Redaktion stehen, werden normalerweise nicht zensiert. So kommt es dann eben auch zu interessanteren Diskussionen als hier, wo die meisten ja nur noch Diffamierungen gegenüber Andersdenkenden absondern. Schon traurig. Wenn Herr März tatsächlich ein Problem mit Herrn Tichy hat, dann soll er doch mal über irgendwelche Themen z. B. bei Phoenix mit ihm diskutieren. Wie gesagt, in den liberal-konservativen Magazinen wie TE, aber auch Cicero kann man mit konträren Meinungen umgehen, ohne sein Gegenüber diffamieren zu müssen.

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mostly_harmless 16.07.2018, 13:20
18.

Zitat von muunoy
Schauen Sie sich die anderen Kommentare hier mal an. Die Leute wollen aus ihrer Filterblase doch nicht heraus. In den links-grünen Medien wird doch inzwischen jedwede Form von Kritik an der Regierung [...]
Ach Du liebe Güte, das Märchen von den "links-Grünen Medien" mal wieder. Da kann man sich das Weiterlesen gleich sparen, es kommen ohnehin nur die aus der Parallelwelt der neuen Rechten gespeisten Stereotype. Rechtsradikales Gedankengut inklusive der üblichen Beleidugungen und Diffamierungen Andersdenkender - so wie in dem Gastbeitrag, auf den im Artikel abgehoben wird - wird zu "einer anderen Meinung", die reale Welt wird zu eine "Filterblase" etc. pp. Das Ganze ist inzwischen genau die selbe Sorte Parallelwelt wie die der USA bei FOX-News, Breitbart & Co. Und der in dieser Parallelwelt so regelmäßig kultivierte Hass quillt aus dem o.g. Gastbeitrag heraus.
Aber nachdem Sie das ganz in der rechten Ecke des demokratischen Teils des politischen spektrums stehende TE "liberal-konservativ" nennen, ist ohnehin klar, woher der Wind weht.

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marcowiese76 16.07.2018, 13:31
19. Beschämend für Merz...

...den Preis abzulehnen, um persönliche Zwistigkeiten und Aversien auszutragen, wird der Sache nicht gerecht und beschädigt den Preis! In der Vergangenheit ist Merz ja schon des öfteren in Erscheinung getreten, weil er mit diversen anderen Leuten so seine "Problemchen" hatte! Wer hat den denn überhaupt für diesen Preis vorgeschlagen?

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