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Lufthansa: Rekordstreik lässt Passagier- und Frachtzahlen sinken
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Weniger Passagiere, weniger Fracht: Der Streik der Flugbegleiter hat bei der Lufthansa für eine deutlich geringere Auslastung gesorgt. Im November waren 4700 Flüge ausgefallen.

weltenbummler20 09.12.2015, 18:12
1. Es wird nicht der letzte Streik bei LH gewesen sein

Damit wird es auch noch in Zukunft weitere Verluste für Deutschlands größter Airline geben. Leider kommen die Piloten und Flugbegleiter anscheinend nicht zur Vernunft. Doch Spohr muss hart bleiben, und - wie bisher - keinerlei Verhandungsspielraum den Streikenden bieten. Nur so kann bei dem enormen wirtschaftlichen Druck und übermächtiger Konkurrenz die Airline auch noch in Zukunft existieren

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zire777 09.12.2015, 19:46
2. @weltenbummler20

Aus genau diesem Grund gehen einst Stolze Deutsche Unternehmen den Bach runter. Jahrelange Misswirtschaft, das offensichtlich ignorieren von Tatsachen durch das Management. Damit am Schluss vollkommen Kopflos und als einzige reaktion, das Personal leiden soll... Dazu erlaubt sich der Vorstand auch nur darüber nachzudenken das Gehalt dieses, vollkommen überforderten Management, um 15% zu erhöhen. Ein unglaublicher Schlag ins Gesicht derer die zum Sparen aufgefordert werden, da es dem Unternehmen ja so wahnsinnig schlecht geht. Man leistet sich für tausende von EUR am Tag McKinnsey Berater (wofür möchte der Vorstand dann mehr Geld?) Der VW leistet sich einen eigenen Sprecher (ein DAX Unternehmen braucht sowas aber nicht der VV) Das gejammert man würde ja unterdurchschnittlich bezahlt hinkt, da kein anderes Luftfahrtunternehmen im DAX vertreten ist. Die AN Vertreter der Kabine und des Cockpits haben in den letzten beiden Jahren Verhandlungsbereitschaft gezeigt und mehrfach nachhaltige Einsparungen angeboten, die alle vom Vorstand kassiert wurden. Da werden CLH Piloten umgeschult (kostet) Externe Trainer für 5stellige Monatsgehälter fürs Cockpit der EW engagiert... Das soll alles billiger sein. Reine Augenwischerei. 2 Jahre verhandelt das sind 730 Tage davon wurden 13 Tage vom Cockpit bestreiten und 6 Tage von der Kabine. Bitte wieder anfangen zu jammern das die AN doch alle das Unternehmen kaputt Streiken würden. Bisher ist kein einziges Unternehmen durch die AN ruiniert worden, jedoch 1000Unternehmen durch falsche Unternehmensführung. Armes Deutschland

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redwed11 09.12.2015, 21:40
3.

Zitat von weltenbummler20
Damit wird es auch noch in Zukunft weitere Verluste für Deutschlands größter Airline geben. Leider kommen die Piloten und Flugbegleiter anscheinend nicht zur Vernunft. Doch Spohr muss hart bleiben, und - wie bisher - keinerlei Verhandungsspielraum den Streikenden bieten. Nur so kann bei dem enormen wirtschaftlichen Druck und übermächtiger Konkurrenz die Airline auch noch in Zukunft existieren
Da ruiniert ein völlig überforderter Vorstand ein Unternehmen, vernichtet eine gute Marke, indem man gegen die Beschäftigten eine brutale Haltung zeigt und ansonsten versucht aus LH einen Billigheimer zu machen. Und dann die Krönung. Für das Versagen verlangt der jetzt schon überbezahlte Vorstand eine völlig unangemessene Erhöhung seiner Einkommen. So geht die einst so stolze Lufthansa durch das Versagen der Vorstände den Bach runter. Wie schon viele deutsche Unternehmen, die von den Vorständen vernichtet wurden. Hubschrauber-Middelhoff lässt grüßen. Er hat in Spohr einen würdigen Nachfolger.

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conrath 09.12.2015, 22:28
4. Die Elite der Lufthanseaten. ..

...ist uneinsichtig, maßlos und narzisstisch. Sie kennt nur die eigenen Maßstäbe an. Lufthansa wird so Opfer der eigenen Hybris und Brut. Klug ist hier weder Management noch Mitarbeiterschaft. Sie sind Seiten der gleichen Münze für die man sich immer weniger kaufen kann. Evolution sieht anders aus.

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pirx64 09.12.2015, 23:35
5. zumachen

Macht den Laden dicht, die wollen nicht arbeiten und welcher Kunde, ob Passagier oder Frachtkunde will Lotto spielen?

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frozenf 09.12.2015, 23:47
6. Aktuell bin ich Kunde...

...der Lufthansa und war unschuldig unmittelbar Betroffener der diversen Streiks bei diesem Unternehmen. Mein Verständnis für die Streikenden ist mit jedem Streik mehr und mehr gesunken. Jetzt bin ich auf dem Stand, dass ich meine Miles&More Karte an Lufthansa zurücksenden werde und zukünftig auf Flüge mit Airlines dieses Konzerns verzichte. Ich vermute, dies werden viele andere Kunden ebenfalls tun. Zu befürchten ist, dass dies massiv Arbeitsplätze kosten wird. Ich wünsche es niemandem, letztendlich haben sich die Streikenden dies aber selbst zuzuschreiben.

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mictann 10.12.2015, 07:33
7. Deutschland streikt ja sonst kaum

Und was ist an dieser Meldung bemerkenswert? Lufthansa hat selbst diesen Verlust gewählt. Freiwillig. Man hätte ja auf die Forderungen eingehen können. Nein, lieber arbeitet man an dem Image eine der unzuverlässigsten Airlines der Welt zu sein. Unzuverlässig im Sinne von "Fliegen sie noch oder streiken sie schon". Ich buche bei LH nur im äußersten Notfall. Weil zur Unzuverlässigkeit auch noch ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis kommt.

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INGXXL 10.12.2015, 08:10
8. #3

Im Vergleich zu anderen DAX Vorständen ist der LH Vorstand unterbezahlt. Während die Flugbegleiter im Vergleich zu einer Kellnerin überbezahlt sind. Von den Piloten die teilweise über 20T Euro verdienen mal ganz abgesehen. Aber da ich sowieso nicht mehr mit LH fliege kann mir das egal sein.

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redwed11 10.12.2015, 13:30
9.

Zitat von INGXXL
Im Vergleich zu anderen DAX Vorständen ist der LH Vorstand unterbezahlt. Während die Flugbegleiter im Vergleich zu einer Kellnerin überbezahlt sind. Von den Piloten die teilweise über 20T Euro verdienen mal ganz abgesehen. Aber da ich sowieso nicht mehr mit LH fliege kann mir das egal sein.
Im Vergleich zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland bekommt der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa das zehnfache Einkommen. Mit solchen Vergleichen liegen Sie immer daneben. Wenn ein Vorstand der Meinung ist, das von ihm geführte Unternehmen steht wirtschaftlich so extrem schlecht da, dann ist jede Erhöhung der Vorstandseinkommen eine Verhöhnung der Beschäftigten, die große Abstriche an ihren Einkommen machen sollen. Aber so etwas wie Anstand und Ehre kann man von Leute aus Vorständen nicht erwarten und besonders von Spohr nicht.
Wenn Sie das Einkommen von Spohr nach Ihrer Meinung im Vergleich zu anderen Vorständen zu gering ist, dann gibt es doch nur einen Schluß, die anderen Vorstandsbezüge sind entschieden zu hoch. Siehe Vergleich mit der Bundeskanzlerin.
Und keine Angst, Leute wie Spohr gehen leider nicht weg, wo sollten diese Versager hin?

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