Forum: Wirtschaft
Lufthansa-Streit: "Streikkalender reicht bis Ende 2015"
Getty Images

Piloten und Lokführer legen Deutschland weitgehend still, und das dürfte auch so bleiben: In beiden Streits sind die Tarifverhandlungen nur Nebenschauplätze. Die Vereinigung Cockpit stellt sich schon mal auf Streiks bis Ende des Jahres ein.

Seite 1 von 10
der-denker 21.10.2014, 19:25
1. Bärendienst

Gewerkschaften und Streikrecht sind unverzichtbare Elemente in einer Gesellschaft. Aber wenn Privilegierte lediglich ihre Privilegien verteidigen, und dies indem sie nicht nur ihrem Unternehmen schaden, was bei einem Streik eben unvermeidlich ist, sondern unbeteiligte Bürger, dann ist das reichlich fragwürdig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
les2005 21.10.2014, 19:27
2. Danke für die Warnung

Liebe VC, dank Ihrer Ankündigung kann ich wenigstens vorausplanen und werde bis auf weiteres nicht mehr mit Lufthansa buchen. Der Wettbewerb freut sich und während es mir um das Unternehmen Lufthansa leid tut, braucht es manchmal wohl eine Rosskur um Parasiten auszukurieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anamarie 21.10.2014, 19:27
3. so wird unsere

umwelt und die erde schöner. aber, es gibt genug konkurenz auf der welt die für weniger geld fliegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iffel1 21.10.2014, 19:36
4. Gute Idee - LUFTHANSA schrumpfen

und zwar auf eine unwichtige Größe, wenn dann die dort noch verbliebenen Piloten streiken, sollen sie ! Dann fallen vielleicht noch 20 Flüge aus. Mal sehen, wo die Piloten dann noch ihre Forderungen durchsetzen können - vermutlich nirgendwo. Da sollten diese mal drüber nachdenken. Wir Passagiere sollten dann jetzt auch streiken: KEINEN LUFTHANSA-Flug mehr buchen !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bottfahrer 21.10.2014, 19:40
5.

Ich als Kunde sage, lasst die Jungs doch streiken bis sie schwarz werden. Im Gegensatz zur Bahn kann man doch prima Umbuchen. Wenn dann wegen Nichtauslastung der Flotte die ersten betriebsbedingten Kündigungen im Briefkasten liegen, können die Jungs doch schon vor 55 in Ruhestand treten, ach ja, mit Abzügen:-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
matzi01 21.10.2014, 19:40
6. insolvenz

anzumelden waere ein richtig verlockender Gedanke für mich als Lfthansa Boss ....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
palef 21.10.2014, 19:41
7. ..Kartellbildung Mobilität...

...das ist es, was jetzt stattfindet. Momentan ist nicht illegal, was hier streikmäßig gemacht wird!! Legitim ist es nicht. Aber Illegitimität ist längst nicht mehr ein Thema in unserer Demokratie/Regierung. Hier macht jede Machttruppe, was sie will. Harz4 hier, vor-vorgezogener Vorruhestand dort. Selbstbedienungsladen Demokratie!

Cosi fan tutte! Und keine Gegenwehr! Gruselig!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bottfahrer 21.10.2014, 19:42
8.

Ich als Kunde sage, lasst die Jungs doch streiken bis sie schwarz werden. Im Gegensatz zur Bahn kann man doch prima Umbuchen. Wenn dann wegen Nichtauslastung der Flotte die ersten betriebsbedingten Kündigungen im Briefkasten liegen, können die Jungs doch schon vor 55 in Ruhestand treten, ach ja, mit Abzügen:-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Progressor 21.10.2014, 19:42
9. Tarifautonomie in Gemeinschaftswährungsräumen

Einige sagen die Tarifautonomie würde bei uns im Grundgesetz stehen. Andere Experten sind der Meinung dem wäre nicht so. Die Diskussion darüber ist aber auch müßig: In einem Gemeinschaftswährungsraum kann es keine wie auch immer geartete Tarifautonomie geben, weil die Gefahr zu groß wäre, dass die Tarifparteien Abschlüsse tätigen bei denen die Leistungsbilanzen nicht mehr zum Ausgleich kommen.

Das heisst mit anderen Worten, dass die Regierungen _eurolandübergreifend_ einen konsistenten Einheitstarifvertrag für alle Branchen und Berufsgruppen entwerfen müssen, an den man sich zu halten hat.

Eine Biligkonkurrenz wie es die Piloten jetzt fürchten, gäbe es dann "nur" in einer anderen Volkswirtschaft des Gemeinschaftswährungsraums wo entsprechend zum Zwecke des Ausgleichs der Leistungsbilanz und einer entsprechend schwachen wirtschaftlichen Entwicklung die Tarife niedriger festgelegt wurden.

Das Ganze kann man auch Industriepolitik nennen und ist in einem Gemeinschaftswährungsraum alternativlos, _wenn_ man diesen beibehalten will. Ich denke, die Politik wird das ganze 21. Jahrhundert brauchen um dies zu verstehen und umzusetzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10