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Lufthansa: Vorstand klagt über zu mickrige Millionengehälter
DPA

Die Lufthansa zahlt ihren Vorständen künftig deutlich höhere Boni - gegen den Willen fast aller Belegschaftsvertreter im Aufsichtsrat. Nebenbei hat das Kontrollgremium neue Top-Manager düpiert.

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MissMorgan 13.05.2017, 08:17
1. Billigfluglinien

darf man nicht buchen, da sie nicht die wahren Preise berechnen und Scheinselbständigkeit fördern. Bei teureren Linien bezahlt man aber nicht dem wahrhaft arbeitenden Personal mehr, sondern stopft nur den geldgierigen Managern den Rachen voll. Diejenigen, die in den letzten Jahren durch Zusammenlegung, wieder Auseinanderdividierung, Veränderungen, Rückveränderungen einen Haufen Geld verbrannt haben. Aber an die Altersversorgung der normalen Arbeiter Kürzungen vornehmen. Bravo, der nächste Streik bei Lufthansa hat bereits jetzt meine volle Zustimmung!

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ich-sach-ma 13.05.2017, 08:22
2. Merkwürdige SPIEGEL-Logik

Die Lufthansa hat nach Interpretation des Artikels nur genügsame Vorstände gefunden. Daher seien sie zweitklassig. Heißt also im Klartext, wer nicht auf Maximal-Boni besteht, ist zweitklassig. Merkwürdige Logik, des SPIEGEL. Demnach wäre Winterkorn mit 17 Mio der beste und Spohr mit seinen 3 Mio drittklassig. Glaube nicht, dass das stimmt.

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derhey 13.05.2017, 08:28
3. Ganz einfach

die künftigen Boni in die Gehaltsstruktur der Manager einrechnen und dann von den Gewerkschaften %ual bei den nächsten Tarifverhandlungen konsequent auf Punkt und Komma umsetzen, überall ob Piloten, Kabinen- und Bodenpersonalpersonal.
Nur so kommen die Chefetagen zur Vernunft, auch anderswo.

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Kater Bolle 13.05.2017, 08:28
4. Haut doch noch mal 4-5 Mill. raus.......

Wer arbeitet denn in Deutschland schon noch für 2-3 Mill.?
Mill. arbeiten für 8,50 € die Stunde. Was sollen die denn sagen?
Die Krankheit des heutigen Raubtierkapitalismus.
Wenns mal ernst wird tragen die Top-Manager keine Verantwortung dfür ihr handeln.
Siehe HSH bis VW und alles was dazwischen passt.

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berndjag 13.05.2017, 08:43
5. Ich mach das!! Auch für die Hälfte !!

denn ob ich viel schlechter bin, weiss ich auch nicht...und da "Vergütung" und Boni ja nicht alles sind (ich bezweifle, daß die Fahrzeug und Flüge sowie Hotel aus eigener Tasche zahlen) würde ich mit einer Million auch gut hinkommen....und ich würde dann in den proppevollen Terminkalender sicher auch noch Platz finden für weitere Vortands- und Aufsichtsratpöstchen wo man 2mal im Jahr zum gut bezahlten Abnicken eingeladen wird..und wer weiss...vielleicht stelle ich mich ja dumm...äh gut genug an das ich in 3 Jahren dann den Bau des Flughafens BER leite...und in 6 Jahren dann wenn ich da noch paar Milliarden Miese gemacht habe ist auch Zeit für den Bahnhof in Stuttgart ....liebe Lufthansa ich wäre ab nächsten ersten frei!

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observerlbg 13.05.2017, 08:52
6. Was müssen da für grausame Arbeitsverhältnisse....

...bei der Lufthansa vorherrschen, dass derartige "Schmerzensgelder" nötig sind? Wenn ich mit Freude und Ehrgeiz meinen Job mache, sind doch 2 Mio absolut hinreichend. Ausser, siehe oben. Übrigens, in etwa die typischen Managerfloskel, wenn sie Angestellte einstellen und das niedrige Gehalt schönreden. Seltsamerweise ist der alte Spruch immer noch nicht hinreichend bekannt: Geld ist wie Salzwasser. Je mehr man trinkt, desto mehr Durst hat man.

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laermgegner 13.05.2017, 08:53
7. Wer soll diesen Herren noch Glauben schenken ?

Die Fliegerei wird auf Kosten der Allgemeinheit schöngeredet. Die hohlen Sprüche der Politik, welche Leistungen der Luftverkehr doch erbringt - sind nicht nur durchsichtig, sie sind bürgerverachtend. Nun wieder zu erfahren, dass die Lufthansa - die sehr viele Arbeitnehmerforderungen wegen angeblichem Wettbwerbeseinschränkungen - eindampft, aber bei den besonders laut rufenden Vorständen, keine Veränderungen durchführt - wird sich auf Dauer rächen. Auch hier ist ja die Politik schon tätig, sie unterstützt besonders billig - made in GB, TÜr und Irland - , läßt sogar das Einfliegen von Streikbrechern zu und sendt die Landegebühren - so dass die Kunden, auch auch billigere Vorstände ausweichen können.

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danielc. 13.05.2017, 08:54
8.

Ist die hohe Fluktuation eine Folge zu niedriger Bezüge und Boni?
Könnte es eventuell auch umgekehrt sein?
Von meiner Warte aus nähme ich an, dass ich bei dieser Bezahlung solch einen Posten gerne nach wenigen Jahren räumen würde. Anschliessend ginge ich in den gut gepolsterten Ruhestand.
Wo bleiben die Manager länger? In grossen Konzernen oder in mittelständischen Betrieben?
Und nun die Frage, wo bekommt der Einzelne Manager mehr Geld zur freien Verfügung, das nicht an betriebliche Zwecke gebunden ist?
Ich glaube in diesem Einkommensbereich nicht an die Mär von zu geringer Entlohnung, eher an das Problem zu sehr beschnittener Gestaltungsspielräume. Wer frei entscheiden kann, spürt Macht. Geld kann höchstens kaschieren, dass es damit nicht weit her ist in den regulierten Großkonzernen. Solange es zum Leben reicht, wähle ich auch in diesem Kontext lieber die Freiheit.

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quaxp 13.05.2017, 09:06
9.

Da haben die Vorstände immerhin mit den Piloten etwas gemein.

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