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Lufthansa-Vorstand über BER: "Das Ding wird abgerissen"
DPA

Milliardenkosten und immer neue Mängel: Lufthansa-Vorstand Dirks glaubt nicht mehr an den Hauptstadtflughafen BER - und sagt sein Ende voraus.

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eo no 18.03.2018, 00:01
10. Das denken sicher Viele

Ich vermute, es ist völlig egal.
Es macht gewöhnlichen Sterblichen mehr Spaß etwas ein/abzureissen, denn: Aufzubauen/Neu zu bauen.
Bis die sich einigen, was sie nun abreißen ...und selbst wenn sie es komplett eliminieren ...dann haben sie Fläche
und: Können wieder von vorne anfangen. Ja - und dann?
So wie D derzeit sind: Kennen sie weder bitte danke, noch wissen sie was Essen und Trinken ist -
was oder wozu Schlaf - was bitte ist Hygiene? Bettwäsche wechseln? Wäsche waschen? Putzen?
Menschen überschlagen sich weltweit die Erde zu zerstören wegen Palmöl, Avocados etc. leben Länder und Völker ohne Wasser, trocknen Flüsse aus, die Meeresbewohner haben keinen Lebensraum, die Meere kippen, Gletscher
Seit spätestens 1970 wird gewarnt - und Keiner kapiert was.
Vor ein paar Jahren waren sie nicht fähig die richtigen Rolltreppen zu bestellen. Und wozu bitte überhaupt
Monitoren wenn da nichts - fliegt?
Beschäftigungstherapien - in Baden-W sieht es ähnlich aus. Ist ja ganz nett ...
aber man kann es auch lassen.

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rxra99 18.03.2018, 00:02
11. Lufthansa hat kein Interesse

Das Lufthansa kein Interesse an einem starken BER war ja klar. Mit Hilfe der Politik hat man sich ein Monopol gesichert und die EU Kartellwaechter schauen zu. Ein Skandal alles.

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u-bahner 18.03.2018, 00:05
12. einfach nur der Hammer

Wenn es wirklich zum Abriss käme, wäre das ja wohl auf Jahrzehnte die allergrößte Posse südlich des Nordpols. Zumal es ja wohl nur darum geht, dass die (vielleicht übertriebenen?) Sicherheitsstandards vielleicht nicht eingehalten werden. Benutzen hätte man den Flughafen in seinem 2012er-Zustand sicher, und ziemlich sicher wäre überhaupt nichts passiert. Die Flughäfen in den meisten anderen Ländern dürften derartigen Ansprüchen an die Sicherheit gar nicht entsprechen, aber was kümmern wir uns darum? Wir fliegen in diese Länder, benutzen die Airports und hinterfragen doch nicht deren (falls hoffentlich vorhanden) Entrauchungskonzept.

Deutschland steht sich mit seinen überzogenen Ansprüchen nur noch selbst im Wege und braucht sich nicht zu wundern, wenn es abgehängt wird (bzw. dass es bereits abgehängt ist). Das Thema BER kann einen in den Wahnsinn treiben. Man sieht dabei an allen Ecken und Enden, wie dieses Land (vor lauter Wohlstand) den Pragmatismus verlernt hat.

Ferner würde ich postulieren:
1. In Bayern wäre das nicht passiert (dort ist man [derzeit noch] pragmatischer, ehrlicher, arbeitsamer und näher am "echten Leben").
2. Genau dieselbe Mentalität erlebe ich auf dem Schul-Elternabend (5. Klasse Gymnasium), wo die Klasse so laut und undiszipliniert ist, dass die Lehrer verzweifeln und kaum noch Wissen vermitteln können, ihnen aber "die Hände gebunden" sind und sie es u.a. aus Angst vor "feindlichen" Rechtsanwälten in der Elternschaft oder aus Eigenzwang zu politischer Korrektheit nicht auf die Reihe bekommen, sich Autorität zu verschaffen und die Meute wirkungsvoll in die Schranken zu weisen.
3. Aus diesem Grund erlebt die AfD den Zuwachs, den sie erlebt. Ich halte nichts von der AfD, aber ich verstehe ihre Wähler. Die Leute widert es an, dass es sich dieses Land in allem so unglaublich kompliziert macht und dass jede Bewegung, jede pragmatische Lösung aufgrund von Sicherheitswahn, Anspruchsdenken und gleichzeitig permanenter Angst, es irgend jemandem nicht recht zu machen oder evtl. "undemokratisch" zu sein, erstickt.

Natürlich gibt es nicht für alle Probleme DIE eine, einfache und schnelle Lösung, aber wenn wir es und mit allem immer so kompliziert machen, sind wir in absehbarer Zeit einfach weg vom Fenster. Deutschland muss liefern, wenn es an der Spitze bleiben will, und dazu gehört eben auch, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung, zu übernehmen. Und manchmal muss man, um zu gewinnen, eben auch wagen. Ich glaube, wir haben das (stand heute) verlernt.

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olli08 18.03.2018, 00:11
13. Warum auch nicht?

Ob nun Reparatur und Weiterbau oder Abriß und Neubau die kostengünstigere Lösung wäre, davon habe ich keine Ahnung.
Aber dass es aus architektonischer Sicht um dieses lieblose, uninspirierte Arrangement gesichtsloser Klotzgebäude NICHT schade wäre, da bin ich mir sicher!

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terpentin28 18.03.2018, 01:55
14. Symbol unserer Politik

Der Flughafen BER ist ein Symbol unserer Politik. Er zeigt deutlich wie es um unsere Politik steht, nur noch ein planungs- sowie handlungsunfähiger Haufen mit dem großen Talent personalien zu wechseln, damit sich auch jeder mal die Taschen vollstopfen kann. Es wäre mir lieber gewesen die Fraport wäre für den Bau verantwortlich und der Steuerzahler hätte 75% der Baukosten übernommen. Es wäre für uns günstiger gekommen und der Flughafen wäre schon seit Jahren in Betrieb. Einfach nur peinlich was die Regierung hier abliefert.

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br8ness 18.03.2018, 02:27
15. Thorsten Dirks trifft den richtigen Nagel auf den Kopf

und sagt viele bereits seit einiger Zeit denken. Es hat keinen Sinn, BER fertigzubauen und zu eröffnen. Denn am Eröffnungstag ist der Flughafen bereits hoffnungslos veraltet. Ein Dauersanierungsfall ist er eh schon. Offenbar legen es einige Herren darauf an, international Lächerlichkeit um jeden Preis zu erzielen. Inzwischen fliegen die Flugzeuge der LH-Konkurrenz nach und von Berlin. Ein Schummelflughafen wie BER kann sich Europa's einzige fünf-sterne Airline (was immer das heisst) jedenfalls nicht leisten. Also: Augen zu und durch - Abriss und Neubau!

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sandiro 18.03.2018, 03:14
16. Abriss

Abriss und dann bitte die schnellste Bahn zum Mittel deutschen Flughafen bauen. Mit schnellen Zügen kann der Flughafen sicher in 30 Minuten erreicht werden.

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SchmidtchenHH 18.03.2018, 05:33
17.

Endlich jemand der aus der Deckung kommt, auch wenn´s nun zu spät ist, wenn ich mich nicht irre sind ja schon um die 8 Millarden € verbaut, das ding wird leider durchgezogen bis zum bitteren Ende von 12-15 Millarden, die jetztigen Politiker möchten ja mit dem BRB-Desaster nicht in Verbindung gebracht werden.

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reflexxion 18.03.2018, 05:59
18. Man sollte lieber mal die vollkommen überzogenen Brandschutzregeln...

"abreißen", also novellieren. Da hat sich eine Lobby aus Sachverständigen die gleichzeitiig auch Herstellern und Prüfer des Brandschutzes sind schön eingenistet um das eigene Schaf ins trockene zu bringen.

Diese Spaßmacher wollen sogar massiven Brandschutz in tropischen Gewächshäusern mit 100% Luftfeuchtigkeit! Da kann gar nichts brennen weil Wasser nun mal nicht brennt. Das interessiert die Clowns natürlich nicht weil echter Sachverstand ja nicht vorhanden ist.

Wer im nachhinein die Regeln für Gebäude ändert, der handelt eben unseriös.

So was macht sich in Deutland dank Merkels Wirtschaftshörigkeit breit, analog auch beim "Vollwärmeschutz" für Gebäude der bei weitem nichts mehr bringt als die Version die 2 Generationen zurückliegt. Egal, BASF wollte das und nun ist es Gesetz.

Woanders nennt man das Vorteilsnahme im Amt oder schlicht Bestechlichkeit, denn gratis wird so ein Quatsch sicher nciht umgesetzt.

Merkel muss eben abtreten und der Quatschkopf Spahn gleich mit.

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eunegin 18.03.2018, 06:48
19. China fragen und in 2 Jahren fliegen

So peinlich es für den Standort Deutschland auch sein mag, irgendwann muss man die Hose herunterlassen. Wer Schuld ist, hat der Spiegel vor Langem schon wunderbar aufgeschlüsselt, Konsequenzen gibt es nicht (die Akteure lächeln noch, denn Regress trifft nur die Kleinen). Jetzt nach vorne schauen. Eine chinesische Firma engagieren, abreissen und neu bauen lassen und in 24 Monaten steht dort ein echter Großflughafen. Zum weltweiten Gespött hat sich Deutschland dank dieser Berlin-Brandenburger Amateure sowieso schon gemacht, dann kommt es darauf auch nicht mehr an.

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