Forum: Wirtschaft
Machtkampf bei VW: Winterkorn bleibt als Vorstandschef im Amt
Seite 7 von 10
Christian Karl 17.04.2015, 13:28
60. So wahren alle das Gesicht...

...wenn Winterkorn sich dann in ein paar Wochen, vielleicht Monaten zurückzieht. Wir wollen doch die Aktionäre nicht verschrecken.

Piëch ist kein Diplomat aber er blufft auch nicht. Er bekommt immer was er will, egal ob das dem Konzern schadet oder nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spiegelleserin57 17.04.2015, 13:29
61. Oh Gott welch ein Kommentar!

Zitat von birdie
es am Ende noch schafft, Herrn Winterkorn aus dem Unternehmen zu drängeln, wird ihm niemand dafür Dank und Achtung entgegenbringen. Deutlich geworden ist: die Piech-Aera ist vorbei und der alte Mann hat sich mit seiner Unbeherrschtheit, seiner mangelhaften Führungsqualität sowie seiner fehlerhaften Tätigkeit als Aufsichtsrat selbst vom Sockel gestossen. Im Klartext: der Konzern ist auf Distanz zu Herrn Piech gegangen. Und das ist gut so. Denn 600.000 Arbeitsplätze sind immer wichtiger als die Verschrobenheiten von Herrn Piech.
wer sagt denn das? Bis jetzt ist nicht bekannt geworden warum Herr Piech diese Worte gewählt hat und jeder weiß es besser.
Jeder versteht wohl mehr als der Mann diesen Konzern aufgebaut hat. Das alter ist weiß Gott nicht entscheidend denn es gibt genug Föhnbubis auf dieser Welt die immer das Rad neu erfinden wollen und am Ende kläglich scheitern.
Was der Konzern wirklich sagt wird wohl immer geheim bleiben und letztendlich entscheidet der Einfluss der Familie Porsche.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
birdie 17.04.2015, 13:33
62. Game over.

Ein 78-jähriger streitsüchtiger Opa wollte noch einmal allen zeigen, was eine Harke ist. Und hat sich dabei bis auf die Knochen blamiert. Mehr noch: er hat erreicht, dass sein gesamtes Umfeld auf Distanz zu ihm gegangen ist. Mit der Folge: egal, was er jetzt als nächstes anzettelt, es wird als unbeachtlich zur Seite geschoben werden. Denn er hat nicht mehr die absolute Macht, um seinen Willen durchzusetzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
j1958 17.04.2015, 13:34
63. Überinterpretiert

Ich war sowieso überrascht wieviel in die Äusserung von Piech reininterpretiert wurde. Wenn Winterkorn nicht AR-Vorsitzender wird so erfüllt VW damit nureine schon lange bestehende Forderung diverser Schutzorganisatoren, die genau dieses verlangen, damit nicht die Fehler von gestern im AR fortgesetzt werden. Auf der anderen Seite geht es VW wie der Bundesrepublik: gute Zeiten gestern und heute, aber nichts als dunkle Wochen voraus. Piech als Vertreter der größten Aktionärsgruppe hat schon das Recht sein Unbehagen zu formulieren. Winterkorn kassiert das höchte Gehalt aller DAX Firmen. Da darf es nicht zuviele Baustellen geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
weltretter1 17.04.2015, 13:39
64. wen interessiert das eigentlich? Generation Schwachsinn nicht!

o je, da geht es ja um "pöseliche" Kapitalisten und um ein Unternehmen, das auch noch Produkte herstellt, die out sind und um überbezahlte Manager usw. usw.
Wenn man die schwachsinnigen Kommentare liest, glaubt man, daß ein Großteil des dt. Volkes sich nur mit Grillanzündern, Leistungsempfängern, Casting-Shows und minderbemittelten (aber dafür umso fürstlicher entlohnten) Fussballspielern beschäftigt - und mit Smartphones natürlich!
Denn "Rest" begreift man nicht, findet ihn sowieso "doof" und beschwert sich (zum x-ten Mal) über die Ungerechtigkeit der Welt ...
Gute Nacht, Du deutsches Volk !!!
An die Redaktion:
Berichtet lieber von Luca Toni und Konsorten, denn das ist für eine führende Wirtschaftsnation doch erfolgsentscheidend, welchen Supersportwagen sich welcher Kicker vor`s Haus stellt oder damit in der 3. Reihe in der Maximilianstrasse parkt ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
birdie 17.04.2015, 13:41
65. Der Tiefschlaf des ...

Aufsichtsratsvorsitzenden Piech ist bemerkenswert. Herrn Winterkorn wird jetzt vorgeworfen, in der Vergangenheit ganz bestimmte "Baustellen" im Konzern nicht angegangen zu sein. Und davon hat in bewährter Tradition der Aufsichtsrat NIEMALS etwas mitbekommen oder erfahren oder wurde falsch informiert. Dieses Märchen ist die Standard-Routine, um Kündigungen ohne Abfindungszahlungen gerichtsfest vorzubereiten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
markus_wienken 17.04.2015, 13:43
66.

Zitat von Spiegelleserin57
sich die Giganten streiten sollte. Beide haben dazu beigetragen dass das Unternehmen zu dieser Größe gewachsen ist und sie können zufrieden sein. Eigentlich sollte man beide auf eine einsame Insel schicken und sie müssten mal 3 Wochen mit großen Entbehrungen leben. Sicher sie kämen in aller Freundschaft wieder!!! Rosenkriege eignen sich nicht für solche Posten!
Derartige Rosenkriege sind auf Vorstands/Gescgäftsführerebene leider nicht ungewöhnlich und gehen in der Regel zu Lasten des Unternehmens.

Ausbaden müssen es dann die "einfachen" Mitarbeiter, die dann irgendwann auf der Straße stehen, weil die Firmenleitung zu sehr mit sich selbst und ncht mit dem Fortkommen der Firma beschäftigt war.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainking 17.04.2015, 13:43
67. Diese Nachricht

zeigt, dass die Presse (zum Glück) nicht sonderlich gut informiert ist. Es ist für mich schlicht unvorstellbar, das DER Ferdinand Piech so eine Atacke reitet, ohne sein Ziel zu erreichen. Aber was wir im Spiegel lesen dürfen ist ja kein Journalismus mehr, sondern nur noch ein weiterverbreiten von Mitteilungen.
Seien wir uns also gewiss, wenn Piech hier tatsächlich verloren hat, dann nur eine Schlacht - nicht den Krieg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Educa15 17.04.2015, 13:49
68. Auch ein Hr. Piech

geht nur solange "zum Brunnen bis er bricht".
Aber bei VW weiß man sowieso nie wie man dran ist.
Ausser dass die Autos des Konzern in der Regel überteuert sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
shardan 17.04.2015, 13:52
69. Zweischneidig

Einerseits: Es schadet nicht, das Piech mal "Auf 'nen Bock gelaufen" ist. Seine Allmachtsphantasien waren und sind zwar mitunter von hohem Unterhaltungswert, aber Winterkorn als Sündenbock in die Wüste zu jagen, ist wohl doch eine etwas zu einfache Lösung für die Probleme, für die auch ein Herr Piech die Mitverantwortung hat. Andererseits: Ich bin etwas bedrückt über diese Streitigkeiten, mit denen alte, verbitterte Renter einen Konzern lenken, nur auf ihre Hausmacht bedacht. Zuviel hängt davon ab, zuviele Menschen vor allem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 10