Forum: Wirtschaft
Machtkampf in der EU: Juncker ist der Falsche
REUTERS

Um das Amt des EU-Kommissionspräsidenten wird geschachert. Es geht um Macht, Befindlichkeiten - nicht um Inhalte. Das ist verheerend, denn ginge es um Kompetenz, dann würde klar: Juncker ist der Falsche für das Amt.

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graylion 03.06.2014, 00:48
230. optional

Sehr geehrter Herr Mu8enchau8.meistens gehe ich ja mit Ihnen einig. Aber Wahlen sind zu beachten. Da kann man nicht eifach sagen "der bringt's aber nicht". Das EU-Parlament verhaelt sich genau richtig - es zeigt, dass es sich von Oberhaus nichts bieten laesst.

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Nikkitarian 03.06.2014, 01:27
231. Da war doch was...

Ist nicht Juncker in der Vergangenheit irgendwie als Krimineller in Erscheinung getreten? Kriminelle sollten auf keinen Fall die EU führen.

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Miere 03.06.2014, 01:41
232. Und wen SOLLTE man wählen?

Wenn Sie Herrn Juncker für ungeeignet halten, Herr Münchau, sollten Sie vielleicht einen Gegenvorschlag vorstellen? Davon unabhängig: Die EVP ist mit Juncker als Kandidaten angetreten und ist die stärkste Fraktion geworden. Wenn die ihn nun auf einmal nicht mehr wollen, ist das schäbig und Irreführung des Wählers. Das hätten sie sich eher überlegen müssen, wenn sie lieber einen Anderen wollen.

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kley.markus 03.06.2014, 05:59
233. messenger boy

Die Financial Times spricht vom Kommissionspräsidenten als "messenger boy" ...

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Eppelein von Gailingen 03.06.2014, 07:25
234. Was Juncker betrifft, liegt Herr Münchau vollkommen richtig

Juncker ist ein Politiker der ersten Stunde der EU, das mit seiner Mitwirkung um die Maastricht-Verträge trifft ebenfalls zu. Dass Juncker mit seiner Sparpolitik die Merkel wahrscheinlich infiziert hat, samt dem Schäuble, kann man ebenfalls nicht abstreiten. Und die Sparpolitik, die wahrscheinlich gar nicht auf Merkels Mist gewachsen ist, war nicht der richtige Weg.
Deswegen ist auch dieses merkwürdige Posten-Schieber-Gespann Lagarde, beim IWF als direkte Nachfolgerin von Skandalnudel Strauss-Kahn (damit alles in französischer Hand bleibt), Schäuble und Juncker angeblich miteinander befreundet. Brüssel ist nicht nur ein desolater Haufen, auch was diese Erweiterungsexplosion betrifft mit undurchleuchteten Beitrittsländern und ihren mit Korruptions-Regierungen besetzten Gebilden eine EU für eine übergroße Schreddermühle. Brüssel ist mehr, es ist selbst ein mit Korruption durchsetzter Haufen, der aus abgehalfterten, verkrachten Politikern besteht, die die Parteien der Mitgliedsländer entsorgt haben, wie in eine riesige Waschmaschinen-Trommel. Nur wird darin nicht im üblichen Sinn gewaschen, sondern bunt gemischt verschoben, wie die Nasen gefallen und die jeweilige Chemie auf einer Skala riecht, oder eben nicht.
Warum nennt der Kritiker Münchau nicht einen Politiker, der diesen wilden unkontrollierten Haufen ordnen und in die richtigen Bahnen lenken könnte? Juncker also taugt nicht als EU-Kommissionspräsident (ist auch meine Meinung), Schulz kann diese Verkettung genau so wenig entflechten. Wer dann? Doch nicht etwa ein Oettinger, dann kann man gleich den Stoiber nehmen. Ein Strauß-Ableger läuft auch noch herum, den der Seehofer unsauber nach Brüssel verschickt hat, nachdem sie als Kultusministerin gehen musste, weil sie mit falschen Mitgliederstimmen die Bezirkswahl beeinflusste und eigentlich vor Gericht gehört hätte. Die CSU ist ein korrupter Haufen, was ist dann Brüssel? Stoiber läuft dort auch schon wieder herum.
Man kann, wie unsere Politiker uns ständig weismachen wollen, das Fortbestehen dieses richtungslosen undemokratischen wirren Haufen nicht am erfolgreichen € festmachen. Ordnet erst einmal Brüssel, sonst bleibt das Pferd von hinten aufgezäumt. Was für Nulpen zeichnen diesen Saustall verantwortlich? Keiner, wie immer. Am wenigsten der Oggersheimer, der sich von einer jungen Frau karren lässt und meistens inkompetent daherquasselt.

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ph.latundan 03.06.2014, 07:36
235. das ist wohl richtig ...

das ist wohl richtig ...

beide sind die falschen kandidaten.

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an-i 03.06.2014, 07:56
236. unverständlich

diese Argumentation, wieso jetzt nach der Wahl? und nicht vor der Wahl, da hätte der Wähler noch eine zusätzliche Entscheidungsmöglichkeit gehabt...

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kontinent 03.06.2014, 08:24
237. Nicht Herr Juncker, das Procedere

Zitat von sysop
Um das Amt des EU-Kommissionspräsidenten wird geschachert. Es geht um Macht, Befindlichkeiten - nicht um Inhalte. Das ist verheerend, denn ginge es um Kompetenz, dann würde klar: Juncker ist der Falsche für das Amt.
Nicht, ob Herr Juncker der Richtige oder der Falsche ist, erzeugt die Aufregung, sondern das Procedere, dem Wähler erst Spitzenkandidaten zu präsentieren, die dann möglicherweise überhaupt nicht für das Amt in Betracht gezoen werden. So etwas nützt vor allem der AfD und anderen Europa-Skeptikern.

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kritischer-spiegelleser 03.06.2014, 08:34
238. Er wurde nominiert und gewählt.

Und jetzt hat er den Posten. Sonst müsste ja die Wahl wiederholt werden. Wegen Volksverdummung. Das er für Vergangenheit und nicht Zukunft steht war vorher auch klar. Deshalb ja die Erfolge der "extremen" und "populistischen" Parteien. Auf die auch ich meine Hoffnung für Europa setze.

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brotherandrew 03.06.2014, 09:03
239. Wenn ...

... Herr Münchau Juncker als den Falschen bezeichnet, dann kann man getrost vom Gegenteil ausgehen.

Das bedeutet also, dass Juncker der richtige Mann ist. :-)

Na ja, jedenfalls hat mir noch niemand eine überzeugende alternative Personalie vorgeschlagen.

Ach ja, und Großbritannien darf gern austreten.

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