Forum: Wirtschaft
MacKenzie Bezos: Geben ist seliger denn Steuernzahlen
Daniel Acker/ Bloomberg via Getty Images

MacKenzie Bezos, Ex-Frau des Amazon-Chefs, will von ihrem Vermögen spenden, "bis der Safe leer ist". Andere US-Milliardäre gebärden sich ähnlich philanthropisch. Kritiker sehen darin ein Problem. Warum?

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minimalmaxi 01.06.2019, 16:56
30.

Zitat von Lelas
Klar wird auch hier wieder rumgemeckert und das noch so dünnste Haar in der Suppe gesucht. Reiche können machen was sie wollen, gegenüber dem links-ideologischen Milieu, den Nachplapperern und denen, die es mangels Intellekt und Bildung (!) nicht besser wissen, haben die keine Chance auf objektive Beurteilung.
Auch ihre arroganten Äusserungen zeugen nicht gerade von Intellekt und Bildung. Wahrscheinlich würden sie ihr Vermögen (falls vorhanden) lieber verbrennen, als es einem links-ideologischen Milieu zu hinterlassen. Macht eh nur dumme Sachen, der Staat.

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CorpRaider 01.06.2019, 16:57
31.

Ich kann das gut nachvollziehen. Wenn man sich anschaut für was Steuergeld aufgewendet und verschwendet wird, trotz hoher Einnahmen von Seiten des Staates, ist es doch verständlich, dass Milliardäre lieber genau ein Auge darauf haben, wo und bei wem ihr Geld wirklich landet. Tatsächlich werden ihre Spenden mit Sicherheit gesamtgesellschaftlich deultich effektiver und positiver wirken.

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pmk123 01.06.2019, 17:01
33. Nicht alle Spenden

Wenn alle Milliardäre gesetzlich verpflichtet wären zu spenden, dann wäre das eine sinnvolle Alternative zu Steuern. Aber die große Masse der Superreichen behalten ihr Geld lieber und bereichern sich zusätzlich noch mehr auf Kosten von Gesellschaft und Umwelt. Deswegen müssen weitere Regeln gefunden werden um die extreme Anhäufung von Reichtum zu minimieren.

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adal_ 01.06.2019, 17:02
34. Kopfgeburt

Zitat von latimer
Zählt Steuern! Überall in der Welt! Es ist und bleibt schlicht und einfach pervers, wenn Spenden in Leuchtturm-Projekte und kurzfristige Sozialprogramme gesteckt werden, vor denen sich ein „großzügiger“ Spender bejubeln lässt. Gleichzeitig geht Amerikas Infrastruktur vor die Hunde und ganze Stadtteile zerbröseln, weil dieses Kapital keine gesamtgesellschaftliche, sondern ausschließlich partikulare Verantwortung kennt. Nur ein gut organisiertes und der Allgemeinheit verpflichtetes Vorgehen ist ein nachhaltiger Dienst an der Gesellschaft!
Sie stellen einen Bezug her, der so gar nicht existiert: Weil Superreiche superreich sind und ihr Geld in alles andere stecken als in die öffentliche Infrastruktur, zerbröselt diese.

Apropos Infrastruktur: Demokraten einig mit Trump Zwei Billionen für die US-Infrastruktur

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suchenwi 01.06.2019, 17:03
35. Vgl. Fuggerei

Zitat von fottesfott
Und wenn bei Regierungn die Denke Einzug hält: "Arme und Obdachlose? Da können wir uns die Steurmittel sparen, es wird sich schon ein wohlhabender Sponsor finden" dann sind wir prompt wieder im frühen Mittelalter angekommen.
Nicht mehr ganz Mittelalter, aber:
"Die Fuggerei in Augsburg ist die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. Die Reihenhaussiedlung stiftete Jakob Fugger „der Reiche“ im Jahr 1521. Heute wohnen in den 140 Wohnungen der 67 Häuser 150 bedürftige katholische Augsburger Bürger für eine Jahres(kalt)miete von 0,88 Euro. Sie sprechen dafür täglich einmal ein Vaterunser, ein Glaubensbekenntnis und ein Ave Maria für den Stifter und die Stifterfamilie Fugger. Bis heute wird die Sozialsiedlung aus dem Stiftungsvermögen Jakob Fuggers unterhalten."
https://de.wikipedia.org/wiki/Fuggerei

Der religiöse Zwang ist bedenklich, führt aber zu großem geldwerten Vorteil (Nebenkosten fallen natürlich in voller Höhe an).
Trotzdem, ein nach 498 Jahren bis heute beispielhaftes Modell für sozialen Wohnungsbau, finde ich.

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chjuma 01.06.2019, 17:05
36. Kurz und knackig

Nicht der Spender oder die Spenderin ist das Problem, im Gegenteil. Das grundsätzliche Problem liegt doch eher darin, dass einzelne Personen überhaupt die legale Möglichkeit haben, der gesellschaftlichen Akkumulation so viele Mittel zu entziehen und anzuhäufen.

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trencavel 01.06.2019, 17:06
37. Erst mal die Steuern zahlen

Das klingt ja alles gut mit den Spenden und die Mäzene fühlen sich vermutlich ganz toll dabei. Hilfreicher fände ich es, wenn diese Herrschaften zuerst mal mit der Lohndrückerei aufhören würden, sodass jeder einen Lohn bekommt, von dem man leben kann. Danach sollten sie ihre Steuern so zahlen, wie es vom einfachen Bürger auch verlangt wird. Das Argument, dass die Politik unsere Steuergelder zum Teil verplempert ist richtig. Was hindert denn die Finanzelite denn daran den Politikern auf die ausgabenfreudigen Finger zu schauen und notfalls draufzuschlagen, wenn einzelne mit unseren Steuern Unfug anstellen. Ich halte es für verlogen erst mit allen legalen und illegalen Mitteln seine Steuerlast zu senken oder Steuern zu sparen, wie es auch schön euphemistisch genannt wird und sich anschließend als den großen Gönner feiern zu lassen, wenn man ein paar Krümel von seiner Tafel fallen lässt.

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tafka_neowave 01.06.2019, 17:07
38. Mir fällt schwer

Mir fällt schwer zu erkennen, woron das "Gute" bestehen soll, wenn Superreiche spenden. Speziell diese Leute um Buffett: Für die hat Geld als Geld doch überhaupt keinen Wert mehr! Die könntens mit beiden Händen aus'm Fenster schmeißen und trotzdem würden Sie stinkreich sterben. Will sagen: Derjenige, der beispielsweise mit 100.00 € Brutto-Jahreseinkommen einen vierstelligen Betrag für die Ferienfreizeit benachteiligter Kinder spendet, dem gilt ihm mein größter Respekt. Und nicht den stinkreichen, PR-geilen alten Säcken und jungen Erben.

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forumgehts? 01.06.2019, 17:09
39. Naja,

ich gehe davon aus, dass der geringste Teil des Vermögens von Mrs. Bezos im Safe lagert. Und Mr. Bezos dürfte bestimmt auch noch über einen Safe verfügen, mit dessen Inhalt er so die kleineren Alltags-Ausgaben finanziert. Einer Neubefüllung dieses Safes dürfte also nicht im Wege stehn.

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