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Macron streicht Vermögenssteuer: Die Reichen zuerst
REUTERS

Präsident Emmanuel Macron will die Vermögensteuer abschaffen, um heimische Investoren in Frankreich zu halten: ein strittiges Vorhaben, von dem vor allem Top-Verdiener im Land profitieren.

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BettyB. 17.10.2017, 14:26
1. Passt doch

M& M, Macron und Merkel als Reichenschützer. und Macron qualifiziert sich als Merkel-Partner besonders, weil er eben nicht nur die Reichen begünstigt, sondern zugleich auch bei den Schwachen die Sozialunterstützung kürzt. Schade nur, dass Kurz nicht Murz heißt, dass gäbe einen schönen M-Dreier...

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steingärtner 17.10.2017, 14:26
2. Wie zu erwarten

Trickle-Down jetzt auch in Frankreich. Wird ja auch Zeit, dass die es auch lernen - alle anderen wissen es schon. Es nutzt ausschließlich den Reichen. Und genau das ist ja abseits der Propaganda der Sinn.

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horstenporst 17.10.2017, 14:27
3. Der gute alte trickle-down Unsinn

"Dank der gezielten Entlastung würden potente Anleger künftig jedoch in die "reale Wirtschaft" investieren" Das behaupten neoliberale Politiker immer, wenn Geschenke an die Reichen verteilt werden, lässt sich aber nicht belegen. Um den Wirtschafzsnobelpreisträger Paul Krugman zu zitieren: "Wir warten auf diesen Trickle-down-Effekt nun seit 30 Jahren - vergeblich" http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-554651.html

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max-mustermann 17.10.2017, 14:28
4.

Was hatt mann denn von einem ehemaligen Bankster anderes erwartet ?

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Proggy 17.10.2017, 14:29
5. Wählers Wille

Wieso die Aufregung. Macron macht das, was er angekündigt hat und wofür er gewählt wurde. Das macht er übrigens schon die ganze Zeit. Wenn seine Wähler nun überraschend realisieren, das dieser Mann zu seinen Wahlversprechen steht, war das Motiv Macron zu wählen, wohl nicht sein politisches Programm.
Damit haben sehr viele Franzosen das gemacht, was man in Deutschland nur den AfD-Wählern vorhält: aus Protest, Wut und Angst den Falschen gewählt. Mein Mitleid hält sich in sehr engen Grenzen - löffelt eure Suppe jetzt aus.
Hauptsache, Macron wird nicht zu teuer für seine EU-Nachbarn.

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einzigerwolpertinger 17.10.2017, 14:30
6. Konnte man etwas anderes erwarten?

Woher kommt Macron, wer hat seinen Aufstieg finanziert? Wer hat ihn in Deutschland als erste bejubelt? Und natürlich macht er nun alles richtig: Vermögen, welches mittels Mausklick das Land wechseln kann, wird nicht besteuert.
Wenn Macron die französische Steuerbasis schmälert, woher kommen dann die Mittel für seine ehrgeizigen Pläne? Gut, daß Merkel die Wahl verloren hat.

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go-west 17.10.2017, 14:34
7. Das Kapital ist nun einmal volatil.

Ja, es ist ungerecht und eine Form von Kapitulation, wenn Superreiche, die am Monatsende so viel Geld übrighaben, daß sie es einfach mal so in Aktien investieren können, auf entsprechende Erträge deutlich weniger steuern zahlen als für Einkünfte aus dem Faktor Arbeit. Aber in Gegensatz zu Arbeitnehmern können diese Leute sich ganz leicht in andere, lukrativere Länder bewegen. Und ein einheitlicher globaler Steuersatz ist nun mal hoffnungslose Utopie.

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licorne 17.10.2017, 14:35
8.

Immobilien heißen so, weil sie unbeweglich sind. Man kann sie nicht ins Ausland mitnehmen oder verstecken. Die lassen sich am einfachsten besteuern.

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rosenrot367 17.10.2017, 14:37
9. Normal

Jetzt mal ehrlich, wer hat denn was anderes erwartet? Der Mann ist sympathiisch und nett - aber kein Sozialdemokrat und auch kein Sozialist! Dass unsere Sozialdemokraten, an der Spitze mit den Herren Schulz und Gabriel nach Paris gepilgert sind und Herrn Macron für sich reklamiert haben gehört wohl zu den manchmal komischen Seiten der Politik. Man hätte lieber gucken sollen, wie Macron sich mit Merkel versteht - und man bemerkt ja, das Verhältnis ist super!

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