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Maduros krumme Devisendeals: Wie Venezuelas Gold nach Uganda kommt
AFP / HO / Venezuelan Presidency

Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro steht unter Druck. Weil dringend nötige Devisen fehlen, plündert er nun die Rohstoffe des Landes - und womöglich die Goldvorräte der Zentralbank.

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butzibart13 15.04.2019, 16:25
1. Die letzten Reserven

Herr Maduro sollte dasselbe Schicksal drohen wie seinem Kollegen Umar-al-Baschir im Sudan, abgesetzt werden, und dann ab nach Den Haag zum IStGH wegen Drangsalierung seines Volkes. Es müssten dann jüngere an die Macht, ob das Guaido ist, der mir etwas zu viel mit den Amerikanern kungelt, ist eine andere Sache. In den Prozess der Nachfolge sollten dann auch als Vermittler die moderaten sozialistischen Staaten wie Uruguay und Mexiko eingeschaltet werden Auf alle Fälle braucht dieses reiche Land wieder eine Perspektive. Noch ist es nicht so weit, man sieht ja, wie sich Maduro durch Verkauf des Tafelsilbers an der Macht hält.

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BarbaraNemetz 15.04.2019, 16:32
2. Die USA wollen einen Regimewechsel,

sanktionieren das Land in den Bankrott und Maduro, der Lebensmittel gegen Gold kaufen will, ist der Böse. Diese Logik sollte der Autor schon besser erklären.

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Geopolitik 15.04.2019, 16:38
3.

Man kann zu den Machthabern in Caracas stehen wie man will aber der Verkauf der Goldreserven um Lebensmittel und Medikamente zu beschaffen ist nicht verwerflich und kann wohl nicht mit Plünderung betitelt werden.

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Emderfriese 15.04.2019, 16:41
4. Rohstoff

Was habe ich gerade gelesen...? Venezuela leidet unter den aufgezwungenen Sanktionen und verkauft deshalb Rohstoffe. Mal abgesehen davon, dass - wie in dem Artikel ganz richtig beschrieben - Coltan und Gold nichts anderes sind als Erdöl, nämlich handelbare Werte, sehe ich nicht, wo das Verbrechen liegt. Zumal - wie auch in dem Artikel steht - die Erlöse für nötig gebrauchte Waren wie Lebensmittel und Arzneien für die ärmeren Schichten der Bevölkerung eingesetzt werden. So what?

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muellerthomas 15.04.2019, 16:41
5.

Zitat von BarbaraNemetz
sanktionieren das Land in den Bankrott und Maduro
Venezuela war schon lange bankrott und die Sanktionen betreffen vornehmlich Maduro und seine Kleptoktaten-Kumpane.

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Berliner42 15.04.2019, 16:50
6.

Zitat von BarbaraNemetz
sanktionieren das Land in den Bankrott und Maduro, der Lebensmittel gegen Gold kaufen will, ist der Böse. Diese Logik sollte der Autor schon besser erklären.
Das Land hat sich selber in den Bankrott gebracht. Da war es schon vor den Sanktionen. Klar ist Maduro der böse. Die Lebensmittel sind genau nur für seine Unterstützer. Alle anderen dürfen hungern und die UN-Hilfen werden ausgesperrt.

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jesuitler 15.04.2019, 16:55
7. Dieser Maduro...

... "plündert", "beutet aus", "schmuggelt" und "vertickt" weiterhin, nur damit die Menschen in Venezuela nicht verhungern (Ich finde die Wortwahl von spon sehr treffend). Maduro sollte langsam den humanistischen Hintergrund der scharfen Sanktionen verstehen und aufgeben. Er kann sich nicht ewig inmitten seines Volkes verstecken solange wir ihn ausräuchern, da es unschuldige trifft. Und unsere Handlungen hat nur er zu verantworten.

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ntf1992 15.04.2019, 16:58
8. Aufklärung einiger Kleinigkeiten

Was Herr Ehringfeld aus Mexiko-Stadt für Artikel verfasst, hätten genauso gut hier in Berlin geschrieben werden können, da der Informationsgehalt mit Unwahrheiten gefüllt ist.
1. Der Staat Bolivar grenzt nicht an Kolumbien, aber das passt natürlich nicht in die Narrative das ELN Soldaten die geheimen Minen Maduros bewachen.
2. Die Coltan Minen wurden übrigens mit Unterstützung der Opposition unter Chavez eingeweiht. Das Areal, wo Minen stehen dürfen, gibt es schon länger. Die lupenreinen Demokraten der Opposition interessieren sich dort nämlich auch nicht um die Indigenen weder noch die Umwelt. Lediglich um ihren eigenen Gewinnanteil, was auch ein hohen Anteil mit dem Staatsstreich zu tun hat. Als der noch höher ausfiel, duldete man auch das Morden der angeblichen präsenten ELN Paramilitärs.
Und genauso scheinheilig sollte man hier gar nicht mit der Umwelt kommen, denn ich sehe von SPON keine täglichen Artikel über die Menschenrechts- und Umweltslage in den afrikanischen Staaten die fürs uns Coltan abbauen. Aber warum auch, hier geht es ja auch ums I-Phone und nicht den Sozialismus.
3. Also wenn Maduro die Staatskasse leert, um Essen für die Bevölkerung zu beschaffen, "ohne die weite Teile der Bevölkerung verhungern würden", ist das also nicht legitim. Lieber verhungern und eine pro-westliche Regierung installieren anstatt dem Volk in Venezuela zu helfen. Erinnert mich stark an den Irak, wo wir lieber das irakische Volk aushungern haben lassen, anstatt die tatsächliche Ursachen der Misstände zu bekämpfen.
4. Egal was man von Maduro und co hält, dieser Artikel scheint mir so stark politisch geframed zu sein, das Herr Guaido ihn gleich selbst verfasst hat. Bestimmt arbeitet Maduro ja auch noch mit ISIS und Nordkorea zusammen. Und Trump möchte selbstverständlich nur das Beste für Venezuela, gab ja noch nie imperialistische Interessen in einem rohstoffreichen südamerikanischen Land....

Bitte das nächste mal nur das Sachliche berichten, was hier ja die Nachricht wäre, dass Maduro und Genossen Ressourcen verkaufen, um das Land noch irgendwie am Leben zu erhalten. Weder Maduro noch Guiado sind gute Optionen für Venezuela, aber solche Artikel bringen nichts konstruktives zur Lösung der Krise.

Interessant wäre auch mal ein Expose über die selbsternannten demokratischen Führer Venezuelas und die Elemente die bereits 2002 ohne jegliche Skrupel undemokratisch eine gewählte Regierung stürzen wollten.

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solosola 15.04.2019, 16:59
9. Es ist kein Verbrechen

Für Geld Erföl für Jahrzehnte an die Russen und Chinesen verkauft zu haben, es ist auch kein Verbrechen die Goldreserven zu vejubeln, die Resourcen zu plündern und die Natur unwiederbringlich zu zerstoeren. Frei nach dem Motto, was interessiert mich das Morgen in Venezuela, nach mir die Sintflut... so what?

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