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MAN: Ex-Chef Samuelsson schließt mit Schmiergeldaffäre ab
REUTERS

Die Schmiergeldaffäre bei MAN kostete Hakan Samuelsson seinen Job an der Spitze des Lastwagenherstellers. Mit Zahlungen an seinen Ex-Arbeitgeber und einem Vergleich vor Gericht lässt der heutige Volvo-Chef diese Episode nun hinter sich. Schuld gesteht der Manager aber nicht ein.

raber 22.08.2013, 19:28
1. Kriminelle Manager kommen für nichts auf?

Habe ich das richtig verstanden? Manager schmieren und begehen damit eine Strafttat. Erstens brauchen sie nicht einmal ins Gefängnis müssen und zweitens bezahlt eine von der Firma vertraglich zugesicherte Versicherung den Strafbetrag? Dann können weitere kriminelle Aktivitäten ja in aller Ruhe fortgeführt werden. Ich glaube ich lebe im Urwald, Entschuldigung, Deutschland. Compliance gleich null.

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alibaba2011 22.08.2013, 20:18
2. und die Manager

erhalten dafür noch eine riesige Abfindung .Dazu kommt noch zu diesem kriminellen Akt, dass die Unternehmen wenig bis ganz wenig an Steuern bezahlen müssen.
Das ist der Betrug am kleinen Steuerzahler.

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3xo 22.08.2013, 21:59
3. Betriebsinterne Rechtsprechung

Die Rechtsprechung erfolgte betriebsintern, Herr Samuellson war nur das Gesicht dieses einen Prozesses. Es muss schon das Finanzministerium wütend sein, damit Strafspenden-Urteile überboten werden.

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Aguilar 23.08.2013, 04:03
4. Er habe an der Spitze von Volvo nicht die Zeit, um sich einem Verfahren zu stellen.

Interessant, was das deutsche Rechtssystem so zuläßt. Mit anderen Worten, als Kleinkrimineller reicht dann der Hinweis:"Hier habt iht´n Fuffi, laßt mich in Ruhe, ich habe zu tun." Zieht man in Betracht, daß eine Staatsanwaltschaft auch weisungsgebunden handelt, ist hier letztlich auch ein Versagen der Politik gegeben. Wir sollten den Bundesadler durch eine Banane austauschen.

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