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Management-Stil von Oliver Samwer: "Rocket sucht Soldaten, keine Kapitäne"
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Hart, härter, Oliver Samwer: Der Kopf hinter Rocket Internet führt den Börsenneuling mit eiserner Hand. Doch gerade deshalb reißen sich Jungmanager um einen Job bei der Berliner Start-up-Schmiede. Warum bloß?

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justice4life 04.10.2014, 14:20
60. Handwerk hat goldenen Boden

Man sollte die Menschen mehr dazu ermutigen, etwas anständiges zu lernen. Es sind nicht die Samwers dieser Welt die für ein "Made in Germany" stehen, sondern Produkte, Dienstleistungen und Lösungen mit Substanz. Wer für solche Menschen arbeitet, der hat keine Selbstachtung.

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freigeist56 04.10.2014, 14:20
61. Kultur der harten Arbeit..

Ich kenne diese Brüder nur als Copy/Paste Abo Abzocker.. und jetzt sind sie Milliardäre - alles geklaut..
Dieses Verhalten scheint inzwischen hoch angesehen zu werden bei uns..
Wer viel Kohle macht hat großes Ansehen egal welche Schäden er anrichtet..und wieviele Leichen seinen Weg pflastern.. wie dieser deutsche DotCom Verbrecher der in Neuseland sitzt.

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klaus meucht 05.10.2014, 11:30
62. Welcher Sieg?

Zitat von jakm
Leute wollen bei Siegern arbeiten und deswegen bewerben sie sich bei Rocket. Was kann gerade für junge Leute ein Verliererunternehmen ihnen beibringen? In einem Siegerunternehmen investiert man viel Zeit, bekommt aber Chancen über Chancen angeboten. Man gestaltet aktiv große Bereiche und beeinflusst selbst sehr viel. Man sieht Dinge, die man bei anderen Unternehmen erst sehen würde, wenn man durch die Hierarchie bereits desillusioniert worden ist. Und es ist ungemein inspirierend mit Gleichgesinnten an spannenden Themen zu arbeiten.
Was heisst hier Sieger?

Ein StartUp nach dem anderen zu Gründen, das keine Gewinne abwirft - klingt für eher nach Niederlage.

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s.p.zeidler 05.10.2014, 23:33
63. s/Soldaten/Kanonenfutter/

ich versteh's nicht wie man es auch noch toll finden kann, verfüttert zu werden. Und das auch noch für das here Ziel, die Herren Samwer reicher zu machen.

Was die hochgejubelten 14 Stunden und mehr Arbeitszeit angeht: nach 10 Stunden kann man noch prima Erbsen zählen, kreative Lösungen für anstehende Probleme finden (oder auch nur Probleme korrekt identifizieren) nicht mehr. Auch tötet bekanntemaßen Angst die Kreativität.

Um ein potemkinsches Dorf zu bauen und/oder Strohmänner zu plazieren langt aber natürlich bloße Dauer-Anwesenheit.

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