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Marihuana-Legalisierung in Kalifornien: Das komplizierte Geschäft mit dem Kiffen
DPA

Colorado, Washington, Oregon, Alaska, Nevada - und jetzt auch Kalifornien: Der sechste US-Bundesstaat hat seit Neujahr den Verkauf von Marihuana legalisiert. Viele neue Läden freuen sich auf ein Milliardengeschäft - doch es gibt Probleme.

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Pontifaz 01.01.2018, 14:57
1. Entweder oder

"Bei etwa einem von zehn Cannabis-Konsumentendroht eine Abhängigkeit. Zur sehr geringen Gefahr einer Psychose kommen laut Forschern zudem harmlosere Nebenwirkungen wie ein trockener Mund, Müdigkeit, Übelkeit und Schwindel."
In der Tat furchtbare Nebenwirkungen.
Natürlich sind sie bei weitem nicht so schlimm wie die Nebenwirkungen von Alkohol.
Wäre es da nicht logisch entweder Cannabis trotzdem zu legalisieren oder aber konsequent zu sein und Alkohol als das Rauschgift mit den schlimmeren Nebenwirkungen zu verbieten?

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Fuxx2000 01.01.2018, 15:03
2. Für eine Milliarde

Steuereinnahmen und vermutlich sehr hohen Einsparungen, da die Entkriminalisierung zu erheblichen Erleichterungen bei der “Verbrechensverfolgung” von Bagatelldelikten führt - kann man sich auch mal ein paar Gedanken machen. Ich nenne das mal Luxusproblem... Aber wir gehen lieber hier den Leuten auf die Nerven und versuchen künstlich die Kriminalität hoch zu halten...

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dborrmann 01.01.2018, 15:04
3. Und Deutschland eiert weiter rum...

Verglichen mit Alkohol ist Cannabis harmlos. Ein Toxikologieprofessor sagte 1980 in einer Pharmakologievorlesung: „Das Gefährliche an Cannabis ist die Nachweisbarkeit im Urin.“ Cannabisinduzierte Pychosen dürften im Vergleich zu alkoholinduzierten Psychosen lediglich einen geringen Bruchteil ausmachen. Dem Korsakowsyndrom oder der Wernicke-Encephalopatie verwandte Bilder kommen überhaupt nicht vor. Ein Alkoholverbot wäre sinnvoller als ein Cannabisverbot.

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lincoln33t 01.01.2018, 15:09
4. Verbote waren noch nie eine Lösung

davon haben schon immer nur die kriminellen profitiert und das Ergebnis ist, dass jeder Schüler an das Zeug ran kommt. Hierzu Lande hat das unsere politische Elite noch nicht kapiert. Aber der Tag wird kommen!

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keine Zensur nötig 01.01.2018, 15:11
5. Geht nicht -

Zitat von Pontifaz
"Bei etwa einem von zehn Cannabis-Konsumenten*droht eine Abhängigkeit. Zur sehr geringen Gefahr einer Psychose kommen laut Forschern zudem harmlosere Nebenwirkungen wie ein trockener Mund, Müdigkeit, Übelkeit und Schwindel." In der Tat furchtbare Nebenwirkungen. Natürlich sind sie bei weitem nicht so schlimm wie die Nebenwirkungen von Alkohol. Wäre es da nicht logisch entweder Cannabis trotzdem zu legalisieren oder aber konsequent zu sein und Alkohol als das Rauschgift mit den schlimmeren Nebenwirkungen zu verbieten?
stellen Sie sich vor, dass Vater Staat auf die Schaumweinsteuer verzichten müsste.

Diese wurde für den Bau der deutschen Hochseeflotte erhoben. Die Hochseeflotte liegt seit gut 100 Jahren auf dem Meeresgrund - nur die Steuer blieb.

Ähnlich ist bei allen anderen legalen Rauschmitteln - Rauchen inklusive. Hier ist es ein echtes Rauchgift - Nikotinsäurediäthylamid, welches abhängig macht. Als dieselbe Gruppe wie LSD. Fütr den Anbau von Tabak gibt es in der EU sogar die höchsten Subventionen.

Der Weg? Cannabis über Apotheken angeben, samt Registratur. Damit wäre der Einstiegsmarkt für Schlimmeres erledigt und auch die Steuern wären toll.

Nicht so toll - die Posten für Drogenjäger und Opfersozialarbeiter wären passeé.

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massa 01.01.2018, 15:13
6. Ich will kiffen !!!

Gebt endlich das Hanf frei! Niemand stirbt daran. Der verantwortungsvolle Konsum ist harmlos. Und eine wundervolle Möglichkeit um mal abzuschalten und den Kopf frei zu kriegen. Werdet endlich erwachsen...

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kriskross 01.01.2018, 15:20
7. Gefährliches Gras

Ein Freund von mir hat mit 15 angefangen zu kiffen und nicht mehr aufgehört. Derzeit lebt er in einer betreuten Wohngruppe. Ach ja: Entmündigt ist er inzwischen auch. Dennoch kann ich mir ständig von irgendwelchen 68er-Ideologen anhören, wie harmlos kiffen doch sei. Das hochgezüchtete Zeug heute ist einfach zu stark und macht meiner Meinung nach nachhaltig ... nun ja, bekloppt.

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7eggert 01.01.2018, 15:27
8.

Wie war die Forsa-Frage? "Soll Cannabis unreguliert freigegeben und an Sechsjährige verteilt werden"?

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george2013 01.01.2018, 15:28
9. Frühestens ab 25

Junge Menschen bis etwa zum 25. Lebensjahr haben bei Dauergebrauch mit großen Gefahren zu rechnen. Das weiß jeder Neurologe, jeder Psychiater - und was "Risikogruppen" angeht, können auch fast alle Amtsrichter ein Lied davon singen.

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