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Marihuana-Legalisierung in Kalifornien: Das komplizierte Geschäft mit dem Kiffen
DPA

Colorado, Washington, Oregon, Alaska, Nevada - und jetzt auch Kalifornien: Der sechste US-Bundesstaat hat seit Neujahr den Verkauf von Marihuana legalisiert. Viele neue Läden freuen sich auf ein Milliardengeschäft - doch es gibt Probleme.

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Fuxx2000 01.01.2018, 15:58
30. Selbst nachdenken

Zitat von wind_stopper
In Kanada wird Dope in diesem Jahr legalisiert. Experten haben vorgerechnet, dass legales Kannabis den Kanadischen Steuerzahler mehr kosten wird, als der illegale Konsum. Jetzt müssen bald staatliche Verteilungsstellen betrieben werden, die kosten Personal und Miete. Dann muss es Inspektoren geben, Qualitätskontrollen, die staatliche Verteilerkette muss überwacht werden. Hinzu kommt, dass die Polizei mit deutlich mehr Verkehrsproblemen, Unfällen und nötigen Kontrollen rechnet - das alles kostet mehr Geld. Am Ende kostet legales Kannabis im Laden deutlich mehr als vom Hinterhofdealer, letztere sind nach wie vor nicht legal und werden polizeilich kontrolliert werden müssen.
Überlegen Sie einfach mal selbst und hören nicht immer gleich auf "Experten" die in den Medien etwas berichten.
Der Vergleich mit Alkohol ist doch ein gutes Beispiel: Wieso braucht man da keine staatlichen Verteilungsstellen und wieso fallen da kein Personal und Miete an? Was ist da mit Qualitätskontrollen und Inspektionen? Nach dieser Logik wäre es ja anscheinend sinnvoller, den Verkauf von Müsli unter Strafe zu stellen, da ja das alles den Steuerzahler nur Geld kostet und das Müsli verteuert.

Und Autofahren unter Drogeneinfluss ist schon jetzt verboten, sowohl Alkohol, Cannabis und auch andere Rauschmittel sind im Straßenverkehr nicht erlaubt. Und es gibt wesentlich mehr Alkoholkonsumenten als Cannabis-Konsumenten.

Und welcher Konsument wird sich freiwillig zum Kriminellen machen, wenn er etwas legal einfach in einem Laden kaufen kann? Gleiches Beispiel: Alkohol & Müsli?

Das hört sich für mich eher nach den sinnlosen Argumenten der konservativen Parteien hierzulande an und deren "Experten" .

Mag sein, dass die Legalisierung in Kanada vielleicht schlecht und umständlich umgesetzt wird, das ist dann aber ein eigenes Problem.

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geotie 01.01.2018, 15:59
31.

Wenn ich sehe, wie in den Niederlanden meine Mitarbeiter aus Deutschland stundenlang nach den ganz besonderen Stoff hinterher fuhren und die ganze Freizeit dafür Opferten. Dann kamen noch die Fahrkosten und Kosten für Dope hinzu. Spät abends kam das Pärchen in die Behausung und machten sich den Glaskolben fertig. Nach wenigen Sekunden war alles inhaliert. Auf die Frage, ob sich das alles gelohnt hat, meinten die, dass man so was selbst ausprobieren müsse. Selbst träumten die von einer Zukunft auf einer Insel mit viel Geld, haben aber ein Kind im Drogenrausch gezeugt das nun von der Oma groß gezogen wird.
Inzwischen habe ich ohne Drogen ein sorgenfreies Leben, während der Typ unter Drogen seinen Führerschein loswurde. Angeblichen fahren die Leute unter Drogen viel besser, wie er eine angebliche Studie zitierte.
Meiner Meinung, wenn man schon ohne Drogen nicht gescheit durch das Leben kommt, schafft es mit Drogen erst recht nicht. Man schaltet dann nur die Fehler aus, und das Belohnungssystem im Gehirn ein um noch mehr zu nehmen und um sich gut zu fühlen.

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benutzername21 01.01.2018, 16:00
32. #7

Also weil sie eine Person kennen die nach konstantem jugendlichen Konsum abhängig geworden ist (während die Substanz verboten war) ist ein Verbot notwendig und wirkungsvoll.
Sehr gute Argumentation von ihnen, wirklich (für jemanden der dann von 68ern schwafelt sogar tatsächlich).
Ich nehme an sie wollen dann selbstverständlich Alkohol ebenfalls verbieten lassen, schließlich macht der noch sehr viel stärker (nämlich auch körperlich) abhängig und ist für eine Vielzahl an Gewaltverbrechen verantwortlich.

Wenn die einzigen Informationen die man beisteuern kann eine einzelne Anekdote aus dem Bekanntenkreis ist, sollte man vielleicht seine Meinung einfach mangels fachlicher Relevanz für sich behalten.

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max-mustermann 01.01.2018, 16:01
33.

Zitat von kriskross
Ein Freund von mir hat mit 15 angefangen zu kiffen und nicht mehr aufgehört. Derzeit lebt er in einer betreuten Wohngruppe. Ach ja: Entmündigt ist er inzwischen auch. Dennoch kann ich mir ständig von irgendwelchen 68er-Ideologen anhören, wie harmlos kiffen doch sei. Das hochgezüchtete Zeug heute ist einfach zu stark und macht meiner Meinung nach nachhaltig ... nun ja, bekloppt.
Und was sagt dieser Einzelfall jetzt aus ? Wenn wir uns mal vor Augen führen das die Mehrheit der Menschen in diesem Lande im selben alter mit dem Alkoholkonsum beginnt welcher mit deutlich höheren Gesundheitsgefahren verbunden ist. Das interessiert aber keinen ganz im Gegenteil das wird uns gerade von useren konservativen Politikern sogar noch als Kultur verkauft. Dabei müsste mann wenn mann deren Argumentation der Gesundheitsgefahr konsequent folgen würde Alkohol genau so verbieten. Heuchelei und Doppelmoral nenne ich das.

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hanfbauer2 01.01.2018, 16:04
34. das Hanf, der Gras, die Ströbele, das Raab...

Zitat von massa
Gebt endlich das Hanf frei!
...irgendwie scheint Cannabis eine ganz seltsame Wirkung auf das Sprachzentrum zu entfalten! Deshalb spricht sich die "Gesellschaft für die Reinerhaltung der deutschen Sprache" (Otto) gegen eine Legalisierung aus...

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Meckerameise 01.01.2018, 16:07
35.

"Bei etwa einem von zehn Cannabis-Konsumenten droht eine Abhängigkeit. Zur sehr geringen Gefahr einer Psychose kommen laut Forschern zudem harmlosere Nebenwirkungen wie ein trockener Mund, Müdigkeit, Übelkeit und Schwindel."
Ich weiß nicht, wie viele von zehn Alkoholkonsumenten eine Abhängigkeit droht. Diese 10 Konsumenten sind wahrscheinlich nicht die Gelegenheitskonsumenten, sondern die regelmäßigen. Man vergleicht da wohl am besten diejenigen, die regelmäßig zur Flasche greifen. Ansonsten: Zur sehr geringen Gefahr einer Alkoholabhängigkeit kommen laut Forschern zudem harmlosere Nebenwirkungen wie erhöhter Harndrang, Schwindel, Aggressivität und Übelkeit.
Aus welchen rationalen Gründen ist jetzt Alkohol erlaubt und Cannabis verboten? Die Leute befürworten den Verbot von Cannabis, würden aber einen Aufstand anzetteln, wenn jemand Zigaretten oder Alkohol verbieten würde...ich war auch mal gegen die Legalisierung, weil ich gegen noch eine weitere Droge war, aber irgendwann kam mir doch mal in den Sinn, warum die eine Substanz erlaubt ist und die andere verboten? Wenn es um den Schutz ginge, müssten alle Drogen verboten werden. Das macht die EU ja auch immer gerne. Wir haben ja seit diesem Jahr das Verkaufsverbot von Artikeln mit mehr als 0,3% Bleigehalt, weil es ausgesprochen schädlich ist. ODER aber: wir heben die Verbote auf, setzen auf Aufklärung und wer sich immer noch mit den Substanzen die Birne abknallt, ist selbst verantwortlich.
Ansonsten frage ich mich gerade, wieso die meisten Geschäfte in den USA in bar abgewickelt werden? Sind die USA nicht primär die Kreditkartenliebhabernation? Interessant, dass hier auf einmal das Bargeld sein Comeback zu feiern scheint.

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aopoi 01.01.2018, 16:14
36. Das schreibtz wahrscheinlich einer,

Zitat von kriskross
Ein Freund von mir hat mit 15 angefangen zu kiffen und nicht mehr aufgehört. Derzeit lebt er in einer betreuten Wohngruppe. Ach ja: Entmündigt ist er inzwischen auch. Dennoch kann ich mir ständig von irgendwelchen 68er-Ideologen anhören, wie harmlos kiffen doch sei. Das hochgezüchtete Zeug heute ist einfach zu stark und macht meiner Meinung nach nachhaltig ... nun ja, bekloppt.
der eine ganz normale Beziehung zu Alkohol hat und nicht davon abhängig ist. Es ist aber auch der Gleiche, der nicht sehen will, dass mehr als 90% aller Entmündigten ein Alkoholproblem haben.

Aber anstatt das ihm das zu Denken geben würde, verteufelt er lieber die weniger als 10% um auch weiterhin seiner geliebte Droge fröhnen zu können.

Allzu logisch ist das nicht. Nur konsequent und passend zu allen Alkoholjüngern.

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mukketier 01.01.2018, 16:24
37. Quark

Zitat von jfpublic
Wer ab und zu Cannabis raucht, der wird dazwischen auch zur Zigarette greifen ... ich kenne jedenfalls keinen Kiffer, der nicht auch raucht. Sorry. Mit großem Anstrengungen versuchen wir seit Jahren die Jungendlichen vom Rauchen fernzuhalten und jetzt werden sie über die Hintertüre ermuntert. Wie kurzsichtig ist das denn.
Natürlich rauchen nicht alle Kiffer auch Zigaretten. Ich habe so einige Kiffer kennengelernt, die entweder nur pur, oder Tabak nur in Verbindung mit Gras rauchen. Ich selbst habe über 30 Jahre gekifft und nie Zigaretten geraucht. (Und am Rande der Gesellschaft stehe ich auch nicht.) Womit Sie Recht haben ist, daß das ungesündeste beim kiffen das rauchen an sich ist. Es ist wie bei Wein oder Bier: man darf es halt nicht übertreiben.

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maynard_k. 01.01.2018, 16:25
38. 80tsd. Alkoholtote ggü. 0 toten Hanfkonsumenten

THC ist nicht vergleichbar mit Alkohol, sondern die bei weiterem harmlosere Droge! Würde es wirklich um die Gefährlichkeit gehen, wäre das Hanf erlaubt und Alkohol auf der Liste der harten Drogen. Das es umgekehrt ist erklärt sich aus der Historie und der großen Zahl älterer Wähler, die sich bei Fakten im Zweifel lieber Augen und Ohren zu halten, als von ihrem "das war doch schon immer so" abzurücken.

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schumbitrus 01.01.2018, 16:25
39. Thema verfehlt?!

Zitat von geotie
Wenn ich sehe, wie in den Niederlanden meine Mitarbeiter aus Deutschland [blablabla]
Ihre Message ist, dass Sie einen Mitarbeiter haben - oder mehrere - und dass Ihrem Mitarbeiter die Karte gelocht wurde und es ihnen nach eigener Aussage finanziell gut geht.

Dass sie gerne ein besserer und mächtigerer Mensch sein wollen hat nichts mit dem Artikel zu tun, in dem es um die Legalisierung von Marihuana in Kalifornien ging. Nur mal als Hinweis: Kalifornien liegt in den USA ..

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