Forum: Wirtschaft
Marode Staatsfinanzen: Deutschland verfällt dem Schuldenrausch

Mehr Geld, mehr Aufschwung, mehr Schulden - im Kampf gegen die Krise steuern Bundesregierung und Banken einen gefährlichen Kurs: Den Staatsfinanzen droht eine jahrelange Misere. Der Wachstumskult hat die ganze Gesellschaft erfasst, ein Neuanfang ist dringend nötig, schreibt Wolfgang Kaden.

Seite 12 von 18
Schwede2 20.11.2009, 08:23
110. Das Unternehmen, das Sie da beschreiben,...

Zitat von bluedanube
Nun, ja, unsere Gesellschaft wurde der US-importierten neoliberalen Ökonomie folgend durch und durch ökonomisiert. Einhergend mit der Produktion einer Masse von BWL'er, VWL'er und Juristen aus den Universitäten und Hochschulen. Galt bei meinem Opa noch der eiserne Grundsatz, nur soviel zu kaufen wie man vom Ersparten finanzieren kann, können heute BWL- und finanzorientiert geführte Unternehmen noch nicht einmal Kundenaufträge entgegennehmen ohne die für die Abarbeitung nötigen Rohwaren mit einem Kredit zu finanzieren. Es existieren Firmen, die gibt es gar nicht mehr: da wurde alles Eigentum zunächst verkauft und dann zurückgeleast, da wurde alles Eigentum bis hin zum Büromaterial out-gesourced, da wird komplett alles gemietet, geleast und das einzige verbleibende Eigentum ist gerade noch maximal die geistige Leistunsfähigkeit der Mitarbeiter!!! Menschen und alles weitere Leben bekam einen Marktwert....... Diese Ökonomisierung aller Bereiche der Gesellschaft führte zum Schielen auf das ganz schnelle Geld, es führte zu Reichtum bei Wenigen durch Börsenspekulationen und nicht mehr durch Leistung. Leistung lohnt sich nicht mehr in Deutschland. Zum einen kassiert der Staat und die Sozialsysteme ab (Neidfloskel: "die breiten Schultern müssen mehr tragen") zum anderen bringen leistung, Einsatz, Können und Arbeit keinen Aufstieg mehr - den gibt es nur noch durch Börsen- bzw. Finanzspekulationen! Das bedeutet aber Geldraub den die Spekulationsgewinne müssen anderen weggenommen werden! Und die Durch-Ökonomisierung der Gesellschaft hat zum Niedergang von Visionen, zum Niedergang von Forschung und Entwicklung geführt. Den Finanzjongleure haben nur die eigennützige Vision von noch mehr Geldverdienen, sie haben keine gesellschaftlich relevante Zukuftsvision und Finanzjongleure sind der natürliche Feind von Forschung, Entwicklung und Technologie, sie sind ihnen zu kostspielig, zu risikoreich und sie werden sowieso zugunsten von noch mehr Rendite gestrichen. Konsequenz: Wirtschaftswachstum erfolgt dort wo die Menschen nicht auf die Finanzwirtschaft sondern auf die Bereiche Forschung und Technologie setzen - und das ist in Asien, dort wächst deshalb der Wohlstand. In Deutschland wächst der Niedriglohnsektor! So scheitert der deutsche Kurs doppelt, einerseits an zu hohen Staatsschulden und andererseits am ausbleibenden Wirtschaftswachstum das ohne Spitzentechnologie und Spitzen-Forschung nicht möglich wird.......
...ist das Bundesland Hessen!

Beitrag melden
franklinber 20.11.2009, 08:27
111. Der Kurs ist richtig,

sonst würde in diesem Land keiner der Verantwortlichen auch nur einen Cent sparen!
Mann muss sich nur die Stadt Berlin ansehen, welche 60 Milliarden € Schulden hat, 7000 Mitarbeiter im Öffentlichem Dienst zu viel beschäftigt und trotzdem Hochschulabsolventen (Lehrern) 47000€ Einstiegsgehalt für einen Job zahlt, welcher von 8.00 Uhr morgens bis 13,30 Mittags dauert.
Dabei werden die Bürger von unseren Medien noch ordentlich belogen. Denn es gibt keinen Lehrermangel, man braucht nur nach Brandenburg un MV zu schauen, wo sich die Betroffenen die Augenreiben, weil sie nur Teilzeitjobs wegen dem Rückgang von Schülerzahlen bekommen!

Solche Beispiele werden wir in jedem deutschen Bundesland finden, auf der anderen Seite wissen viele Leute, welche mindestens eine 60h Woche haben (nicht ÖD) wie sie Ihre Rechnungen bezahlen sollen!

Es ist kurz vor Zwölf bei den Abgaben, senkt sie und tut das nötige um dies nicht auf Pump zu verteilen, Baut einfach den Apparat um 20% ab dann sind die Staatsfinanzen und die Abgaben wieder in Ordnung!

Beitrag melden
Peter Sonntag 20.11.2009, 08:32
112. Schuldenrausch ?

Sieh mal an, nun verfällt Deutschland dem "Schuldenrausch".
Wo waren denn die Warner und Klugscheißer in den letzten Jahrzehnten, als der Schuldenberg immer größer wurde ?

Ist das vielleicht damit zu erklären, dass die Schulden aus Gründen der "sozialen Gerechtigkeit" gemacht wurden, während sie heute die Banken und die "Reichen" aufpäppeln sollen ?

Schulden bleiben Schulden, und zahlen muss das Volk.
Erhöhen wir doch einfach die Steuern, dann können wir noch mehr ausgeben.

Beitrag melden
la borsa 20.11.2009, 09:01
113. ES ist doch ganz einfach.

Zitat von Silverhair
Der Artikel berührt viele richtige Themen, aber eines läßt er mit Sicherheit noch aus. Dieses Wachstum, in BIP als Faktor festgeschraubt? Hat das eigentlich etwas mit mehr oder besserer Produktion zu tun noch? Mit Arbeit oder mit einer Wohlstandsverbesserung? => T2
Das BIP (2003) misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung). Die Veränderungsrate des BIP in konstanten Preisen dient als Messgröße der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung.

Produktionswert: 3755 Mrd. €
-Vorleistungen: 1840 Mrd. €
= Bruttowert: 1915 Mrd. €
+ Güterst.-Sub: 214 Mrd. €
= BIP 2128 Mrd. €

Als Faustgröße können wir festhalten, dass in etwa ein Drittel des BIP kreditfinanziert ist. Die Kreditfinanzierung nimmt aber von Jahr zu Jahr zu. Die Entwicklung ist exponentiell. Deshalb gilt es, das Hauptaugenmerk auf die Haushalte der Gebietskörperschaften zu lenken und politikphilosophische Denkerei zu vermeiden.

Wir Bürger müssen jetzt darauf achten, wie hoch der Anteil der Zahlungen für Zinsen und Tilgung (=Annuität) in den Haushalten vor allem der eigenen Stadt / Gemeinde ist.

Die Städte im Ruhrgebiet beispielsweise streichen in vielen Fällen die freiwilligen Leistungen. Düsseldorf dagegen kann sich freiwillige Leistungen auch weiterhin gut leisten.

Die Schuldenkrise hat also ihr Gutes: Sie ist ein reinigendes Gewitter. Das gilt auch für den Bund, weil jetzt endlich darüber nachgedacht werden muss, in welchem Umfang der Sozialhaushalt abgebaut werden muss.

Eines haben die Liberalen erreicht : Wir sprechen darüber, ob "Kinder nicht Privatsache" sind, ob die "Familie nicht Privatsache" ist. Wir wissen bereits, dass sich hunderttausende von Familien nur deshalb Familien nennen, weil sie sich durch Sozialtransfers über Wasser halten.

Je höher also die Lasten für Zins- und Tilgung sind, je höher ist auch der Druck auf die Sozialhaushalte. Die Bäume können also an sich nicht in den Himmel wachsen, weil dann der Ausfall von Sozialtransfers die Masse der Bürger erreicht.

Man kann das auch anders sehen: Es muss wohl erst zu einem fühlbaren Abbau von freiwilligen und gesetzlichen Leistungen kommen, erst danach kommen die Politiker ans Ruder, die Wachstum überwiegend aus Eigenleistungen generieren wollen. Ich weis: Damit sinkt die Beschäftigung. Keine Frage.

Beitrag melden
Fastjack 20.11.2009, 09:08
114. Genau so

Zitat von yogiakarta
Also wenn mir mittlerweile bei irgendwelchen Phrasen das Gesicht einschläft, dann sind das: Wachstum. Anreize. Wettbewerb. Privatisierung. Deregulierung. Eigenverantwortung. Leistungsträger entlasten. FREIHEIT!!! (wenn ich DAS schon höre... Ist Deutschland ein Land voller Inhaftierter?) Ja, also ich habe schwarzgelb nicht gewählt, aber was soll ich tun? Mich vor dem Bundestag aufbauen und rufen: Ich will, dass selbst Ihr gekauften Neocon-Tigerenten anständige Politik macht, die alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten heranzieht und nicht nur kapitale Einzelinteressen bedient? Klar, kann ich machen. Wer kommt mit?? :)
Genau so geht das! Natürlich nicht allein. Aber hier lässt sich der kranke Wachstums-Fetischismus einmal positiv besetzen, in dem die Anzahl protestierender Personen stetig zunehmen kann.

Beitrag melden
frubi 20.11.2009, 09:13
115. .

Zitat von seiplanlos
"...Was ist an diesem Verhalten eigentlich tadelnswert, wie allerorten zu lesen und zu hören ist? Die Banker zeigen sich doch nicht knauserig, weil sie ihre Kunden ärgern wollen..." Dies läßt leider außer acht, das es auch Banken gibt, die mit Absicht die eine oder andere Firma in die Zahlungsunfähigkeit schicken, damit sie selber an der Zerschlagung verdienen können.
Ich denke da besonders an die Milchbauern. Von denen gibt es immer mehr Berichte, dass viele von denen sich mit Neukrediten eindecken müssen weil der Preisverfall der Milch und die daraus entstehenden Mindereinahmen den Haushalt der Bauern schmälern. Als Sicherheit für die Banken hinterlegen die ihren Hof und dieser wird dann schön eingezogen wenn der Bauern dann komplett Pleite ist.

Beitrag melden
dr_tone 20.11.2009, 09:23
116. Woher die Sinnlosigkeit des Wachstums rührt

Zitat von homo oeconomicus
Vielleicht liegt der Fehler in den Feinheiten der Definition bzw. der Sichtweise. (...) "Sich vermehrendes Geld" gibt es nicht, das wäre ein faszinierendes neues quasi biologisches Phänomen. Was sich mehren kann, ist das Vermögen einer Gesellschaft vermittels angesammelten Wissens bzw. dessen technologischer Anwendung zu mehr allgemeiner Wohlfahrt beizutragen (...) Wäre der Zins tatsächlich die Rückführung dieses Mehrwertes zum Zwecke weiterer sinnvoller Investition, dann wäre diese "Wachstum" auch nicht so problematisch oder exponentiell irreal. (...) Diese "Wette" oder Forderung stellt die Wirtschafts-Verhältnisse auf den Kopf bzw. lässt sie spekulativ werden. Und "Wachstum" wird dann zu rein abstraktem Geldmengenwachstum und damit letztlich krank und sinnlos.
Bester Homo,

ich glaube zu verstehen, was Sie sagen. Sie meinen, das Geld würde eingesetzt werden, um - über den Zwischenschritt dar damit erzeugten Ware - mehr Geld damit zu produzieren. Dies aber sei widervernünftig, weil die Menschen schliesslich kein Geld, sondern Gebrauchswert benötigten. Es sei nicht nur unsinnig, sondern ruinös.

Ich würde das anders sehen; meines Erachtens machen Sie in Ihrer Sicht das Geld zu sehr zu einer eigenen Ware. Tendenziell ist das richtig, aber tendenziell repräsentiert das Geld ja dennoch reale Werte. Und zwar nicht allein das Potential, das Vermögen, wie sie sagen, Waren zu produzieren (das auch), sondern auch die in den Waren verkörperten Aufwendungen und Tätigkeiten. Man kann, will ich sagen, mit Geld nicht handeln wie mit jeder anderen Ware. Man kann es verknappen oder verbilligen etc., aber nur in gewissen Grenzen; Grenzen, die durch seine Funktion bedingt sind, Warenwert zu repräsentieren.

Deswegen muss jeder Kredit darauf hoffen, dass mit seiner Hilfe tatsächlich auch Wert geschaffen wird (meinshalben in Form von tatsächlich erfolgter oder potentieller Produktion). Würde das nicht geschehen (d.i. keine Werte würden geschaffen, der gesellschaftliche Reichtum bliebe konstant), dann folgte daraus, dass immer grössere Geldmengen einen immer gleichen Wert repräsentierten, d.i. unabhängig von seinem Warenwert würde das Geld "real" - in Kaufkraftequivalenten - entwertet; die Bank würde effektiv Miese machen, auch wenn sie nominal Zins und Zinseszins erhielte.

Deswegen glaube ich nicht so sehr daran, dass es der auf den Kopf gestellte Wertschöpfungsprozess ist, der die Misere in der Hauptsache verursacht. In der Hauptsache, meine ich, ist der Fehler zwiefach: Erstens, dass, wie gesagt, permanent mehr Wert als Kaufkraft erzeugt wird. Das führt unvermeidlich zu Krisen. Zweitens, dass das Kapital grundsätzlich "von der Leine gelassen" wird, d.h. es ist ihm frei gestellt den Prozess mit der höchsten Wertschöpfung zu suchen und zwar global. Das führt zu sozialen und internationalen Verwerfungen, sowie zu dem permanenten Zwang, ein Wachstum hinzulegen, dass die "heissesten Spots" der Welt (in Terms of growth rate) übertrifft. Stattdessen müsste es ein internationales Ausgleichsinstrument geben, welches das Wachstum der Spitzen bremst und dafür an Stellen/Märkten minderen Wachstums investiert. Ich glaube, sowas heisst letztendlich Planwirtschaft. Irgendwie finde ich den Gedanken einleuchtend, die Wirtschaft sinnvoll zu planen. Ich weiss, dass das total out ist, aber, unter uns gesagt, ich halte es mit meinen privaten Finanzen auch planerisch. (Das würde ich öffentlich aber nie zugeben.)

Beitrag melden
Liberia 20.11.2009, 09:40
117. Hauptsache die Commerzbank wurde gerettet

Zitat von la borsa
Die Schuldenkrise hat also ihr Gutes: Sie ist ein reinigendes Gewitter. Das gilt auch für den Bund, weil jetzt endlich darüber nachgedacht werden muss, in welchem Umfang der Sozialhaushalt abgebaut werden muss.
Das einzig Gute, dass ich in der Krise erkannt habe, war die Tatsache, dass der Staat 569 Milliarden Euro (!!!) für Staatsgarantien bereit stellen konnte, aber Hartz IV zur Sanierung des Haushaltes notwendig war. Geld ist also immer da.

Ich komme nicht umhin die Commerzbank hier noch zu erwähnen.
Als der amerikanische Versicherungskonzern AIG in eine Schieflage geriet und 87 Milliarden Dollar (diese Summe muss man sich mal vorstellen!) von der Fed brauchte, gewährte diese die unfassbare Summe. ABER!
Die Regierung der USA, sicherlich nicht die bekanntesten Sozialisten, erhielten im Gegenzug 80% des Grundkapitals.

Nun zur Commerzbank. Die war bei der staatlichen Injektion von 18 Milliarden Euro auf dem Börsenparkett gerade mal 3 Milliarden Euro wert. Der deutsche Steuerzahler hat diese Bank 6 (!) mal bezahlt. Was bekam er im Gegenzug? 25% - eine Aktie, damit man auch bloß nicht reinredet.

Und jetzt kommt das Beste: Der Bund holt sich bei den Ländern und Kommunen das Geld zurück, indem es Lasten nicht mehr gänzlich ausgleicht.
Es gibt in Sachsen-Anhalt Wohngebiete, die schwerlich als Deutschland erkennbar sind.

Aber Hauptsache die Aktionäre der Commerzbank wurden gerettet.

Beitrag melden
la borsa 20.11.2009, 10:02
118. Neue Denke

Zitat von Liberia
Und jetzt kommt das Beste: Der Bund holt sich bei den Ländern und Kommunen das Geld zurück, indem es Lasten nicht mehr gänzlich ausgleicht. Es gibt in Sachsen-Anhalt Wohngebiete, die schwerlich als Deutschland erkennbar sind.
Das Bankensystem hätte man für kleine Maus verstaatlichen können. Keine Frage. Die Grundfrage ist aber, ob die expontielle Entwicklung der Schulden erst dann gestoppt werden kann, wenn der Geld-/Kreditfluss versiegt. Die Kommunen flüchten sich in den Deckungsstock - nach dem Motto: Das Land muss Gott sei Dank für den Mist, den "Ich vor Ort" anrichte, aufkommen. Diese Denke muss gebrochen werden.Das Geld kommt nicht aus der Druckerei und kann anschließend verbrannt werden.

Die Strategie der Liberalen geht in die Richtung, tradiertes Denken könne nur durch den erzwungenen Stopp der Transfers gebrochen werden.

Also: Überschuldung und drohende Währungsreform sind probate Mittel Alles, aber auch Alles auf den Prüfstand der Notwendigkeit zu stellen. Es war falsch, im Osten die Infrastruktur zu modernisieren in der Hoffnung, die Arbeitsplätze kämen von selbst. Diese Hoffnung ist zerstört. Deshalb brauchen wir auch eine Neue Denke. Keine Frage.

Beitrag melden
Hans Meyer 20.11.2009, 10:25
119. Wachstum ist nicht gleich Kreditwachstum

Der Autor verwendet in seinem Arktikel leider Wachstum und Kreditwachstum in einem Wort. Das ist grundlegend falsch. Eine Industrienation wie Deutschland kann ohne Wachstum und Produktivitätssteigerung nicht weiterkommen. Wer das Gegenteil beweisen kann, sollte sich für den Wirtschaftsnobelpreis anmelden. Dass das aktuelle Kreditwachstum destruktiv ist und die Gesellschaft womöglich in eine schwere Inflation hinunterzieht ist eine völlig andere Sache. Und für diese Fehlstrukturen den kleinen Steuerzahler genauso abzustrafen wie jene, die die Strukuren erschafften und ausnutzen ist auch falsch. Die schweren Finanzkrisen der letzten 100 Jahren Herr Kaden wurden nicht durch den kleinen Steuerzahler ausgelöst, das liegt doch auf der Hand! Was sie schreiben ist in keinster Weise kausal.

Beitrag melden
Seite 12 von 18
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!