Forum: Wirtschaft
Massentierhaltung: Schweine-Barone setzen Tierschutzgesetze nicht um
ARIWA

Dauerbeleuchtung im Stall, eingepferchte Muttersauen, Tötung schwacher Ferkel kurz nach der Geburt: Neue, heimlich gedrehte Filmaufnahmen einer Tierschutzorganisation legen nahe, dass manche Großbetriebe in Deutschland selbst die Mindestbedingungen der Schweinehaltung missachten.

Seite 21 von 21
andra85 30.11.2013, 23:12
200.

Zitat von dschmi
Und nein ich bin kein naiver gutmensch oder Vegetarier. War schon bei mehreren Schlachtungen dabei und esse gern Fleisch ;-) Nur das was zur zeit in Sachen Fleischproduktion abläuft... Da empfinde ich nur noch Hass und Abscheu, egal ob gegenüber den Produzenten und den Konsumenten... Wo ist da das Problem für 1 Kilo Fleisch mehr als 2.99€ zu bezahlen... Vielen Konsumenten würde mal 1 Monat Schlachthof arbeiten zu müssen ganz gut tun dann wären einige bereit mehr für Fleisch zu zahlen und die Produzenten wären gezwungen artgerecht die Tiere zu halten. Es geht hier einfach um Respekt vor einem anderen Lebewesen was sein Leben lässt das wir alle ein Steak Schnitzel oder sonst was genießen können...
Auweiah .... meinen Sie nicht, dass die hoch subventionierten und aufgeblähten Agrarbetriebe daran schuld sind, dass die Preise so niedrig sind? Angebot und Nachfrage - noch nix davon gehört?

Der Kunde geht nicht an die Theke und sagt "Ein Kilo Schweinefleisch für 2,99 Euro bitte". Er kriegt das so angeboten. Von denen, die die Schweine unter unsäglichen Bedingungen halten.

Und würde der Kunde das Fleisch, das in der Theke für 2,99 Euro pro Kg angeboten wird, nicht kaufen, wäre das Schwein trotzdem tot und würde nicht wieder lebendig, wenn der Kunde sagt "Ich will aber 4,99 Euro dafür bezahlen, für 2,99 Euro kaufe ich es nicht."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-xxx 30.11.2013, 11:26
202.

Zitat von thedoctor46
Sie sollten sich - bevor Sie hier User persönlich angreifen und als "arm" bezeichen, schlau machen: Noch Fragen?
Das Problem ist dass die Medien ihre Informationen ständig von irgendwelchen Scharlatanen und Heiopeios beziehen, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben (dazu sind zu zählen BUND und ARIWA). Daher sollte man solche Artikel mit der gebotenen Vorsicht bzw. überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen. Es wurden z.T. Stallneubauten subventioniert um eben jene gewünschten Tierschutzstandards zu erfüllen. Die flächendeckende Umsetzung von EU-Öko-Richtlinien hat zu Konzentrierung und Industrialisierung geführt. Die Produktionsstandards sind in den letzten Jahrzehnten gestiegen, dafür haben viele Bauern aufgegeben. Kaum ein Mensch wird Bio-Schweinefleisch gegessen haben, denn das macht nur 1 Prozent der gesamten Schweineproduktion aus und ist auch dementsprechend teuer. Alles Schwein (egal welche Betriebsgrösse) wird zu wenigen EU-Schlachthöfen gekarrt. Mit der fortwährenden Tierschutzpropaganda wird das Pferd tatsächlich von hinten aufgezäumt. Kein Wunder, dass die Tierschutzterroristen von der Landbevölkerung gehasst werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Goldwin 30.11.2013, 11:38
203.

Zitat von thedoctor46
Sie sollten sich - bevor Sie hier User persönlich angreifen und als "arm" bezeichen, schlau machen: Noch Fragen?
Ja, ich habe noch Fragen:

1. "Naturschützer schätzen" ist für mich keine Quelle...
2. Wie Sie in ihrem Artikel lesen können, werden ACKERFLÄCHEN subventioniert. Was auf diesen Flächen angebaut wird ist egal. Ob Tierfutter, Mahlweizen oder Biogasmais. Das ist egal. Von daher ist dies auch keine Subventionierungd er Tierhaltung
3. Ich habe bereits erwähnt dass Stallbauten gefördert werden. Allerdings - auch dies können Sie nachlesen - habe ich auch gesagt, dass Stallbauten in der Größenordnung über die wir hier in dem Artikel diskutieren NICHT gefördert werden.

Es werden hier immer die gleichen Argumente vor gebracht. Viele davon spielen in dem aktuellen Fall gar keine Rolle und werden als Beißreflex in JEDE Diskussion um Tierhaltung eingebracht. Ob sinnvoll oder nicht...

Im Übrigen würde mich mal interessieren, wie viele der Gutmenschen die hier unterwegs sind ihre Beiträge auf einem iPAd, das in Asien unter unmenschlichen Bedingungen produziert wird schreiben. Es ist immer einfach den moralischen Finger zu heben und auf andere zu zeigen. Vielen täte es gut mal vor der eigenen Tür zu kehren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thedoctor46 03.12.2013, 10:38
204. ...

Zitat von spon-xxx
Das Problem ist dass die Medien ihre Informationen ständig von irgendwelchen Scharlatanen und Heiopeios beziehen...
Aha. Der seit Jahrzehnten bekannte und geübte präventive Einsatz von Antibiotika in Futtermitteln bzw. der Vorwurf des Einsatzes ist also von "Heiopeios" verbreitet worden?
Alleine mit diesem Ausdruck haben Sie sich komplett disqualifiziert.
Nebenbei: In diesen Organisationen arbeiten auch viele Veterinäre ehrenamtlich mit - die wissen, warum.

Zitat von Goldwin
Ja, ich habe noch Fragen: 1. "Naturschützer schätzen" ist für mich keine Quelle...
Das ist keine Frage, sondern eine Feststellung. Für den Rest gilt das ebenso.
Zitat von
Im Übrigen würde mich mal interessieren, wie viele der Gutmenschen die hier unterwegs sind ihre Beiträge auf einem iPAd...
Mich würde interessieren, was die letzten Zeilen Ihres Beitrages - außer dem üblichen "Gegen-Gutmenschen-Geschrei" - mit dem Thema zu tun haben.
In der Großmast werden Tierschutzgesetze vielfach nicht umgesetzt. Weil es aufwendig ist und Geld kostet, den Gewinn schmälert. Das beeinträchtigt – letztendlich – die Fleischqualität. Aber solange – vor allem in Deutschland – Fleisch viel zu billig verkauft werden muß, weil den Menschen das Auto und andere Konsumgüter wichtiger und wertvoller sind, wird sich daran nichts ändern.

Punktum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Goldwin 03.12.2013, 16:22
205.

Zitat von thedoctor46
Mich würde interessieren, was die letzten Zeilen Ihres Beitrages - außer dem üblichen "Gegen-Gutmenschen-Geschrei" - mit dem Thema zu tun haben.
Genau das meine ich: Es ist einfacher mit dem moralischen Finger auf andere zu zeigen statt bei sich selbst anzufangen. Diskussionen um unsere EDV- und Technikmanie (auf Kosten Asiatischer Arbeiter) darf man bei Diskussionen um die böse Tierhaltung nicht einbringen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-xxx 03.12.2013, 22:41
206.

Zitat von thedoctor46
Aha. Der seit Jahrzehnten bekannte und geübte präventive Einsatz von Antibiotika in Futtermitteln bzw. der Vorwurf des Einsatzes ist also von "Heiopeios" verbreitet worden? Alleine......
Ein Bauer kann sein Schwein für 1,50 Euro pro Kilo an den Schlachter verkaufen (die Preise sind gesetzt - da hat der Landwirt kein Einfluss drauf). Dem stehen aber Erzeugungskosten gegenüber (darunter zählt auch Tierschutz und Antibiotika, Strom, Transportkosten etc.). Die Erzeugungskosten müssen unter dem Verkaufspreis liegen, sonst macht das ganze kein Sinn. Mit Profitgier hat das alles nicht viel zu tun. Wenn die Grünen die Erzeugungskosten in die Höhe treiben, hat das Massentierhaltung zur Folge.

--->

Niedersachsen: Trend geht zu großen Beständen - schwein - agrarheute - 2
Darin liegt die Verlogenheit der grünen Massentierhaltungspropaganda.

Die Antibiotika-Panikmache gehört auch zu dem Repertoire - es gibt Arzneimittelgesetze und Wartezeiten. Für einen Betrieb ist es nicht von Interesse Kosten für Medikamentenbehandlung auszugeben (das geht in die Tausende). Ein gut geführter Betrieb versucht Krankheiten und Verluste durch Hygiene und gute Haltungsbedingungen vorzubeugen. Diese grüneingefärbte Medien-Bauernschelte ist in Wahrheit von tiefster Misantropie geprägt. Denn an die Arbeitsbedingungen der Leute wird nicht gedacht, wenn laut nach tierschutz geschrieen wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Goldwin 04.12.2013, 08:48
207.

Zitat von spon-xxx
Ein Bauer kann sein Schwein für 1,50 Euro pro Kilo an den Schlachter verkaufen (die Preise sind gesetzt - da hat der Landwirt kein Einfluss drauf). Dem stehen aber Erzeugungskosten gegenüber (darunter zählt auch Tierschutz und Antibiotika, Strom, Transportkosten etc.). Die Erzeugungskosten müssen unter dem Verkaufspreis liegen, sonst macht das ganze kein Sinn. Mit Profitgier hat das alles nicht viel zu tun. Wenn die Grünen die Erzeugungskosten in die Höhe treiben, hat das Massentierhaltung zur Folge.
Diese Sichtweise will aber keine wahr haben. Ich habe gestern einen Beitrag im ähnlichen Wortlaut (Höhere Tierschutzauflagen = Sterben der kleine Betriebe, Fokussierung auf große Bestände) verfasst, der wurde noch nicht einmal frei geschaltet. Das passt dann nicht mehr in die schöne heile Welt... ^^

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ruediger5050@googlemail.c 07.12.2013, 10:28
208. mensch und tier

Demokratie und Rechtsstaat sind verschiedene, nur selten harmonierende Zustände. Heute werden Tiere, Beispiel Schweine, unter schimpflichen Bedingungen gemästet, geschlachtet und dienen im weiteren der Lebenserhaltung anderer Kreaturen, sie enden auf den "Schlachte-Tisch".
Mit unter lassen sich böse Ahnungen immer schlechter verdrängen, das den meisten Menschen unserer humanistischen Kultur in naher Zukunft ein ähnliches Schicksal bevorsteht. Schon heute kann man nur dunkel vermuten was gerade auf dem Teller liegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 21 von 21