Forum: Wirtschaft
Maue Herbstbelebung: Arbeitslosenzahl sinkt im September nur leicht
AP

Die Zahl der Arbeitslosen ist nach dem Ende der Urlaubszeit gesunken - allerdings in geringerem Umfang als erwartet. Im September waren 2,85 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeitsplatz, 97.000 weniger als im August, aber 61.000 mehr als noch vor einem Jahr.

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Fernspäher 01.10.2013, 17:21
40. polemisieren regt zum nachdenken an

Zitat von Nizzre
Nach Ihrer Zählung sind auch folgende Menschen arbeitslos: - Schüler/innen, die in der Sekundarstufe II aufs Abitur zustreben - Studentinnen/Studenten - Auszubildende - Schwangere und Wöchnerinnen im Mutterschutz - Väter und Mütter in Elternzeit - Hausfrauen, die freiwillig vom Gehalt des Ehegatten unterhalten werden - Alleinerziehende, die "vom Amt" leben, da die Erzeuger der Kinder keinen oder nur ungenügenden Unterhalt zahlen und die Kinder - aus welchen Gründen auch immer, z.B. Behinderung, Krankheit, U1 - nicht fremdbetreut werden können. - Pflegende, die innerhalb der Familie Kranke, Behinderte, Sterbende, Demenzkranke betreuen - Behinderte, Langzeitkranke, Sterbende selbst - Menschen für die aus gesundheitlichen (körperlich/psychisch) Gründen Einschränkungen der Arbeitskraft gelten uvm. Diese alle ergeben zusammen mit den tatsächlich Arbeitslosen oder Unterbeschäftigten (unfreiwillig ist dabei wichtig, nicht freiwillig, wie die Mutti, die 450 Euro zuverdient, aber auf keinen Fall mehr als 2 halbe Tage die Woche arbeiten will) erst Ihre "10 bis 15 Mio." Vielleicht zählen Sie am besten noch die noch nicht schulpflichtigen Kinder mit und die über 65-Jährigen... genau genommen sind die doch alle Arbeitslose, oder? In der Tat arbeitet gerade mal ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland. Das sollte der Staat dringend ändern, oder? Eigentlich muss der Staat dafür sorgen, dass jeder mit anpackt... vom Kleinsten bis zum Ältesten am besten. Kopfschüttelnde Grüße ...
>- Schüler/innen, die in der Sekundarstufe II aufs Abitur zustreben
Ja, die sind arbeitslos, weil sie kein bezahltes Einkommen haben und folglich auch aus der fruchtbaren Volksmenge weitgehend herausfallen.

>- Studentinnen/Studenten
dito

>- Auszubildende
dito

>- Schwangere und Wöchnerinnen im Mutterschutz
Nein, die nicht. Dies ist als eine "Art vorübergehender Krankheit" zu betrachten, die von der Volksgemeinschaft schon immer zu tragen war, auch bei Vollbeschäftigung.

>- Väter und Mütter in Elternzeit
Zur Erziehung reicht ein Elter, egal ob das männliche oder weibliche. Kann das andere Elter nicht für den Lebensunterhalt der Familie allein sorgen, liegt natürlich eine Teilarbeitslosigkeit vor.

>- Hausfrauen, die freiwillig vom Gehalt des Ehegatten unterhalten werden

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Fernspäher 01.10.2013, 17:22
41. Teil 2

Ob Hausfrauen oder Hausmänner, egal, hier liegt keine Arbeitslosigkeit vor, weil keine staatlichen Transferleistungen (abgesehen von steuerlicher Begünstigung) gezahlt werden.

>- Alleinerziehende, die "vom Amt" leben, da die Erzeuger der Kinder keinen oder nur ungenügenden Unterhalt zahlen und die Kinder - aus welchen Gründen auch immer, z.B. Behinderung, Krankheit, U1 - nicht fremdbetreut werden können.
Natürlich, die müssten auch in der Statistik auftauchen.

>- Pflegende, die innerhalb der Familie Kranke, Behinderte, Sterbende, Demenzkranke betreuen
Die werden doch von der Krankenkasse bezahlt, oder? Sofern sie staatliche Transferleistungen beziehen, müssten sie entsprechend Beamten behandelt werden, also keine Arbeitslosen.

>- Behinderte, Langzeitkranke, Sterbende selbst
Jupp, rein in die Statistik.

>- Menschen für die aus gesundheitlichen (körperlich/psychisch) Gründen Einschränkungen der Arbeitskraft gelten
Jupp, rein in die Statistik.

>uvm.
Kommt drauf an.

>Diese alle ergeben zusammen mit den tatsächlich Arbeitslosen oder Unterbeschäftigten (unfreiwillig ist dabei wichtig, nicht freiwillig, wie die Mutti, die 450 Euro zuverdient, aber auf keinen Fall mehr als 2 halbe Tage die Woche arbeiten will) erst Ihre "10 bis 15 Mio."
Man müsste diese anteilig aufnehmen (dazu mein vorhergender Beitrag).

>Vielleicht zählen Sie am besten noch die noch nicht schulpflichtigen Kinder mit und die über 65-Jährigen... genau genommen sind die doch alle Arbeitslose, oder?

Auch wer mit über 65 staatliche Transferleistungen bezieht, gehört für mich in die Statistik. Alternativ könnte man die aufnehmen, die jetzt so niedrige Einkommen haben, dass es für sie später nicht zu einer bedrafdeckenden Rente reicht. Aber eine der beiden Gruppen gehört auf jeden Fall in die Statistik.

>In der Tat arbeitet gerade mal ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland. Das sollte der Staat dringend ändern, oder?

Nicht unbedingt. Erstrebenswerter wäre es, wenn die Arbeitseinkommen so hoch wären, dass ein Vollzeit-Beschäftigter ein Einkommen hat, von dem eine 4-5 köpfige Familie leben kann. In Deutschland müssen wieder mehr High-Tech-Produkte hergestellt werden, denn nur diese ermöglichen ein akzeptables Einkommen. So wie es zur Zeit läuft, nämlich runter mit den Arbeitseinkommen, um immer höhere Kapitaleinkommen zu erwirtschaften, wobei im Ausgleich der Staat immer mehr Transferleistungen bereitstellen muss, ist GARANTIERT der falsche Weg.

>Eigentlich muss der Staat dafür sorgen, dass jeder mit anpackt... vom Kleinsten bis zum Ältesten am besten.

Das tut er doch gerade, nur eben, dass die meisten davon nicht bezahlt werden. Besser wäre es endlich wieder für höhere Arbeitseinkommen zu sorgen.

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naklar? 01.10.2013, 19:00
42. Merkel wurde haushoch bestätigt ...

... und trotzdem könnte Sie schon bald Insolvenz anmelden. Und wer sagt denn, daß die Länder immer unter CDU_SPD_GRÜNE aufgeteilt werden.

Das kann sich sehr sehr schnell ändern! Und das ist gut so!

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