Forum: Wirtschaft
Mauscheleien bei der Bahn: Ex-Manager bekam 374.850 Euro - fast ohne Gegenleistung
DPA

Ein Untersuchungsbericht offenbart pikante Details der Berater-Affäre bei der Bahn: Weil ein Manager "Existenzängste" geltend machte, bekam er einen dotierten Beratervertrag bedacht. Sein Arbeitsaufwand hielt sich offenbar in Grenzen.

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!!!Fovea!!! 10.10.2019, 08:40
1. Aber

das Geld kam doch doppelt wieder herein, durch gestiegene Personalkosten, wurde doch jahrelang an der Ticketpreisschraube gedreht...., so what...... Schuld bekamen die Lokführer.

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ex-optimist 10.10.2019, 08:42
2. Vetternwirtschaft

Filz, Korruption, Selbstbedienung.
Was resultiert jetzt aus den Erkenntnissen?
Strafverfahren? Schadenersatz?
Oder wie üblich Versetzung, Belobigung, Beförderung?

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sh.stefan.heitmann 10.10.2019, 08:43
3. Die Deutsche Bahn bemüht sich, Konsequenzen zu ziehen aus dem Debakel

Nein tut sie nicht! Konsequenzen ziehen wäre: jeder der darin involviert wird fristlos gekündigt und wegen Untreue angezeigt. Tund sie das nicht wollen sie auch keine Konsequenzen ziehen sondern es vergessen

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hans_habermoos 10.10.2019, 08:49
4. Es gibt keine Korruption in DE

Nochmal: Es gibt keine Korruption oder Vetternwirtschaft in DE. Italien klar, Frankreich keine Frage, aber doch nicht in DE. Dann würden doch die Menschen auf die Straße gehen oder Politiker würden die Korruption bekämpfen. Nein, wir sind hier DE ganz sauber.

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lesheinen 10.10.2019, 08:52
5.

Leider ist es jetzt zu spät. Die DB akzeptiert keine Existenzängste als Rechtfertigung für Beraterverträge mehr. Ich werde nicht mehr berücksichtigt. Das bin ich selbst schuld, hätte ich doch vorige Woche den Brief zur Post gebracht statt faul auf dem Sofa zu liegen.
Ich weiß ja nicht, wie so die Gepflogenheiten der Wirtschaft für "Alte Herrren", ich benutze mal einen Begriff aus dem Fußball, sind, aber für praktisches Nichtstun eine so hohe Vergütung zu gewähren, grenzt m. E. an Untreue.

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smokyfields 10.10.2019, 09:02
6. "Existenzängste"...

scheinen in "Manager-" Kreisen weit verbreitet zu sein. Wie sonst lässt es sich erklären, dass so manchem von denen zuerst Personalabbau beim Fußvolk einfällt, statt mit Ideen voran zu gehen?

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hansgeorgkueck 10.10.2019, 09:04
7. Ja - und was geschieht?

Haftet da jemand?
Wird jemand in die Verantwortung genommen?
Wird jemand in Regress genommen?
Rollen Köpfe?
Geht es immer so weiter?
Das ist Privatisierung pur - eine grenzenlose und schamlose Sauerei!

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tom-rheker 10.10.2019, 09:10
8. Meinter AutorIn beb mit...

"Weil ein Manager 'Existenzängste' geltend machte, bekam er einen dotierten Beratervertrag bedacht." etwa "Weil ein Manager 'Existenzängste' geltend machte, wurde er einen dotierten Beratervertrag bedacht." - oder gibt es da ein Nutzen von 'mit etwas bedacht (werden)', das eben nicht mit werden sondern auch einfach so mit anderen Worten bedacht werden kann?

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akase93 10.10.2019, 09:13
9. schamlos und obszön

Das sind weit verbreitete Gepflogenheiten. Keiner der beteiligten Herren verschwendet auch nur einen einzigen Gedanken an Menschen, die von Kündigungswellen, Konzernoptimierungen und Gewinnmaximierungen betoffen sind. Vorrangig sind die eigenen Interessen und der Sack kann garnicht groß genug sein, mit dem die Verantwortlichen für diese Miseren die ergaunerten Gelder wegschleppen. Warum auch nicht, Gefahr dafür ANGEMESSEN zur Verantwortung gezogen zu werden und Schadenersatz leisten zu müssen, besteht kaum. Politik und Justiz und diese Banditen schützen sich gegenseitig. Und die Gesetze werden von denen gemacht, die auch an die "Futterkrippe" wollen oder sich daran schon munter bedienen. Scham? Moral? Fehlanzeige!

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