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May unter Druck: Großbritannien muss Brexit-Schulden früher begleichen
AP

Großbritannien schuldet der Europäischen Union bei seinem geplanten Austritt mehrere Milliarden Euro. Nun sollen die Schulden früher beglichen werden als bislang geplant.

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MathiasF 24.05.2018, 00:38
1.

Der Sprecher hat völlig recht - das schwächt die britische Position nicht, weil sie sich sowieso schon nahe der Null-Linie bewegen. Wo soll da noch eine Schwächung herkommen?
Die britische Regierung mußte bisher jede ihrer sogenannten "Roten Linien" räumen, weil sie unhaltbar waren - wie vorhergesagt lösen sich all die schönen Träume von einer rosigen Zukunft Stück für Stück auf, und all die Versprechungen der Brexiter zeigen ihre Substanz: Ein Haufen von heißer Luft.

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Murmeltier 24.05.2018, 10:45
2. Handelsabkommen

Natürlich hat die EU außerdem auch ein Interesse an einem Handelsabkommen mit UK. Die große Frage ist nicht das OB, sondern wie vorteilhaft es für beide Seiten ausfällt. Ich habe allerdings immer wieder den Verdacht, dass man in der britischen Öffentlichkeit gar nicht wirklich begriffen hat, was ein solches Abkommen alles impliziert. Vermutlich klingt dort "Freihandel" so unwiderstehlich sexy, halt nach "Freiheit" und "Handel treiben". Dass man bei jedem Abkommen auch Freiheiten abgibt und diese Vereinbarungen immer noch viel mehr Beschränkungen als ein Binnenmarkt, hat man einfach nicht kapiert oder will es nicht sehen.

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stadtmusikant123 24.05.2018, 11:04
3. xxx

Zitat von Murmeltier
Natürlich hat die EU außerdem auch ein Interesse an einem Handelsabkommen mit UK. Die große Frage ist nicht das OB, sondern wie vorteilhaft es für beide Seiten ausfällt. Ich habe allerdings immer wieder den Verdacht, dass man in der britischen ......
Handelsabkommen mit Beschränkungen, schlimmer als im Binnenmarkt?

Spannend, was soll das denn bitte sein?

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Murmeltier 24.05.2018, 11:35
4. Es kann ja sein ...

Zitat von stadtmusikant123
Handelsabkommen mit Beschränkungen, schlimmer als im Binnenmarkt? Spannend, was soll das denn bitte sein?
... dass Sie den Binnenmarkt nicht mögen. Aber er hat eben keine Beschränkungen, während ein Freihandelsabkommen nur bestimmte Bereiche erfasst und dabei auch meistens noch Quoten vorsieht. Eigentlich sollte man meistens korrekterweise einfach von "Handelsabkommen" sprechen. Und das bedeutet künftig schlicht und einfach weniger Handel zwischen UK und der EU.

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stadtmusikant123 24.05.2018, 13:06
5. xxx

Zitat von Murmeltier
... dass Sie den Binnenmarkt nicht mögen. Aber er hat eben keine Beschränkungen, während ein Freihandelsabkommen nur bestimmte Bereiche erfasst und dabei auch meistens noch Quoten vorsieht. Eigentlich sollte man meistens korrekterweise einfach von "Handelsabkommen" sprechen. Und das bedeutet künftig schlicht und einfach weniger Handel zwischen UK und der EU.
Den Fokus immer nur auf den Handel zu legen ist eine typische deutsche Sichtweise.

Den Briten ging es bekanntermaßen auch um andere Dinge wie die Rückerlangung der staatlichen Souveränität in Rechtgestaltung usw.

Diverse Handelskammern wie die Wiener z.B. haben schon verlautbaren lassen, dass selbst im ungünstigsten Fall auch Handel auf WTO kein "Weltuntergang" ist.

Der Zusammenbruch des britischen Finanzplatzes hat sich schon als erstes Ammenmärchen erwiesen.

Nach Italien , Iran, USA, Russland und natürlich die Euro-Schuldenkrise dürfte die Rest-EU mehr Probleme "an der Backe " haben als die Briten, die wahrscheinlich in naher Zukunft einen neuen Feiertag einführen werden, nämlich den Euro-Verzicht-Feiertag.

Eine weise Entscheidung der Briten. Häme gegen die Briten ist sicher dem Frust geschuldet , aber man sollte doch objektiv bleiben.

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Murmeltier 24.05.2018, 15:15
6. Ganz schön mühsam ...

Zitat von stadtmusikant123
Den Fokus immer nur auf den Handel zu legen ist eine typische deutsche Sichtweise. Den Briten ging es bekanntermaßen auch um andere Dinge wie die Rückerlangung der staatlichen Souveränität in Rechtgestaltung usw. Diverse .......
Liebes Mütterchen Müh, kann es sein, dass Ihnen alllmählich die Argumente ausgehen? Natürlich ist die WTO kein Weltuntergang, sonst gäbe es sie vermutlich nicht. Aber sie ist halt ein Rückschritt gegenüber dem, was man in UK längst hatte und nun leichtfertig aufgibt. Und schon vergessen: "Handel" treibt man mit all den ehemaligen Kolonien ohnehin schon die ganze Zeit - warum sollte ein neues Freihandelsabkommen mit z.B. Kanada oder Australien (das Jahre dauert und sicher Streit um diverse Schafquoten enthalten wird) so viel Mehrwert bedeuten, dass man deshalb den Binnenmarkt verlässt? :-)

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stadtmusikant123 24.05.2018, 19:54
7. xxx

Zitat von Murmeltier
Liebes Mütterchen Müh, kann es sein, dass Ihnen alllmählich die Argumente ausgehen? Natürlich ist die WTO kein Weltuntergang, sonst gäbe es sie vermutlich nicht. Aber sie ist halt ein Rückschritt gegenüber dem, was man in UK längst hatte und nun leichtfertig aufgibt. Und schon vergessen: "Handel" treibt man mit all den ehemaligen Kolonien ohnehin schon die ganze Zeit - warum sollte ein neues Freihandelsabkommen mit z.B. Kanada oder Australien (das Jahre dauert und sicher Streit um diverse Schafquoten enthalten wird) so viel Mehrwert bedeuten, dass man deshalb den Binnenmarkt verlässt? :-)
Ganz offensichtlich haben Sie sich schon so daran gewöhnt, von Brüssel und dem EuGH fremdbestimmt zu werden, dass Sie eine Eigenstaatlichkeit nicht mehr vermissen.

Die Kontrolle über die Währung haben die EURO-Länder ja nachweislich schon verloren.

Jedem was er möchte!

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lanzelot72 24.05.2018, 22:09
8. @stadtmusikant123 (7)

Und welche konkrete Fremdbestimmung können Sie uns da nennen? Ich meine: Welche Regelungen aus Brüssel sind ohne die Zustimmung der deutschen Regierung erfolgt? Welche Fremdbestimmung hat der EuGH Ihnen oder uns allen konkret aufgezwungenen? Schreiben Sie doch mal! Lassen Sie sich ruhig Zeit dafür und schreiben Sie ausführlich und wirklich konkret. Danke!

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stadtmusikant123 25.05.2018, 06:55
9. xxx

Zitat von lanzelot72
Und welche konkrete Fremdbestimmung können Sie uns da nennen? Ich meine: Welche Regelungen aus Brüssel sind ohne die Zustimmung der deutschen Regierung erfolgt? Welche Fremdbestimmung hat der EuGH Ihnen oder uns allen konkret aufgezwungenen? Schreiben Sie doch mal! Lassen Sie sich ruhig Zeit dafür und schreiben Sie ausführlich und wirklich konkret. Danke!
Bin nicht Ihr Büttel.

Aber speziell in Fragen der Sozialhilfe gab es diverse Fälle sowie bei Fragen der Migration.

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