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Medien-Deal: Funke kauft Springer-Zeitungen mit Springer-Geld
DPA

Für 920 Millionen Euro verkauft der Axel-Springer-Verlag seine Traditionsblätter "Hamburger Abendblatt", "Berliner Morgenpost" und "Hörzu" an die Funke Mediengruppe. Damit der Deal gelingen kann, leiht Springer dem Käufer sogar einen Teil des Kaufpreises.

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krulle 25.07.2013, 14:08
1. ...

Die "Bild" Gruppe bleibt ein unverzichtbarer Kern des Unternehmens?
Aber "Bild der Frau" wird verkauft?

...mir fehlt da etwas...

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robert.haube 25.07.2013, 14:12
2.

Damit wird Deutschland regiert von Friede Springer, Liz Mohn, Petra Grotkamp und Angela Merkel.

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James Agee 25.07.2013, 14:17
3. Kein Mitleid

Es gibt hierzulande eben einfach zu viele Tageszeitungen, die keine Idee mehr von einem zeitgemäßen Journalismus entwickeln wollten. Das Hamburger Abendblatt und die Berliner Morgenpost gehören zweifelsohne dazu. Die Springer-Politik möglichst viel redaktionell zusammenzulegen kann eben nicht funktionieren; das bewies ja auch jüngt schon das Elend bei FR und Berliner Zeitung. Ich denke indes nicht, dass der Print-Journalismus in der Krise ist. In der Krise sind Verlage und Redaktionen, die sich seit Jahren bereits einer journalistischen Totalverweigerung hingeben. Und dass die verschwinden, das kann ich nur begrüßen!

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Student-Inf 25.07.2013, 14:18
4. nichts neues...

wie viele Artikel brauchst zu diesem Thema noch? vorallem ist es nichts ungewöhnliches, das eine Ratenzahlung in Verträgen von diesem Volumen vereinbart wird.

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de-fakto 25.07.2013, 14:21
5. Man kennt es doch....

Zitat von sysop
Für 920 Millionen Euro verkauft der Axel-Springer-Verlag seine Traditionsblätter "Hamburger Abendblatt", "Berliner Morgenpost" und "Hörzu" an die Funke Mediengruppe. Damit der Deal gelingen kann, leiht Springer dem Käufer sogar einen Teil des Kaufpreises.
Bei derartigen Geschäften denkt man an subtile Strategien der Geschäftsleitung/der Hauptaktionäre.
Was genau da hinter steckt wird sich wohl erst ein wenig später heraus kristallisieren.
Entweder man wollte das Kartellamt ausschalten und fusionieren, oder aber sich gesundschrumpfen.

Teile der Illustrierten werden wohl abgewickelt und in eine Insolvenz bugsiert damit der Steuerzahler dann die Restverpflichtungen übernimmt.....
Gleiche Schema wie immer......
Im großen und Ganzen gilt wohl, das gerade der Illustriertensektor bei permanent sinkendem Einkommen immer mehr unter Druck gerät.
Da reicht es nicht, das man die Arztpraxen der Republik bedient, die Durchschnittsrentner von heute können sich oft schon keine Regionalzeitung mehr leisten, woran das wohl liegt?

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sappelkopp 25.07.2013, 14:32
6. Es mag ja sein...

Zitat von Student-Inf
wie viele Artikel brauchst zu diesem Thema noch? vorallem ist es nichts ungewöhnliches, das eine Ratenzahlung in Verträgen von diesem Volumen vereinbart wird.
...dass es für Sie reicht, vom Verkauf zu hören. Ich möchte diese Zusatzinformationen haben, mir sind sie wichtig. Ob es ungewöhnlich ist oder nicht bzw. Ihre wichtige Meinung dazu - interessiert mich eigentlich weniger.

Auf Journalisten rumschlagen und sich dann beschweren, wenn Zusatzinfos kommen - Sie sind ein bisschen zu billig, werter Student.

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sappelkopp 25.07.2013, 14:34
7. Es gibt keinen Print-Journalismus...

Zitat von James Agee
Es gibt hierzulande eben einfach zu viele Tageszeitungen, die keine Idee mehr von einem zeitgemäßen Journalismus entwickeln wollten. Das Hamburger Abendblatt und die Berliner Morgenpost gehören zweifelsohne dazu. Die Springer-Politik ....!
...es gibt allenfalls guten Journalismus und schlechten Journalismus. Print ist neben Online, TV oder Radio nur ein Vertriebskanal.

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Trollfrühstücker 25.07.2013, 14:35
8.

Zitat von de-fakto
...die Durchschnittsrentner von heute können sich oft schon keine Regionalzeitung mehr leisten, woran das wohl liegt?

Na, an der Politik, die "Bild" und Merkel seit Jahren gemeinsam betreiben.

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yovanka 25.07.2013, 14:35
9.

Zitat von robert.haube
Damit wird Deutschland regiert von Friede Springer, Liz Mohn, Petra Grotkamp und Angela Merkel.
Man muss differenzieren, schleißlich haben wir die Gewaltenteilung:
Legislative: Friede Springer, Liz Mohn, Petra Grotkamp
Exekutive: Angela Merkel

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